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  1. #1
    TRSO
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    zu geringe Luftfeuchtigkeit

    Hallo zusammen,

    wir bewohnen eine Haus in Holzständerbauweise (Bj. 1927). Ist innen mit Rauspund und Fasserzementplatten verkleidet. Unser Problem ist, das wir im Winter nur so 30% Luftfeuchte haben, was dann auch dazu führt, das wir nacht mit trockenem Mund/Hals aufwachen. Haben schon mit Verdunstern probiert, aber Beserung nur solange die liefen, was nicht nur nervig ist sondern auf die Dauer auch teuer. Was kann ich tun? Innenwände dick (3cm) mit Lehm verputzen? Ein Palludarium bauen? Würde mich über Anregungen freuen.

    Ciao Thomas
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  2. zu geringe Luftfeuchtigkeit

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  3. #2
    Avatar von butterbär
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    was habt ihr denn für eine heizung?

    falls mit heizkörpern - wie hoch ist deren temperatur (am hk gemessen)?

    wie alt sind die fenster?

    sind diese dicht oder zieht es rein?

    gibt es generell ein zug- und kältegefühl im haus?
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  4. #3

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    hallo

    holzständerbauweise baujahr 1927 macht mich stutzig bitte wandaufbau mit material und dicke näher angeben.

    gruss g.bl.
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  5. #4

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    jetzt mit Login...:-)

    Also wir haben folgenden Wandaufbau von innen nach Außen Faserzementplatten bzw. GKP, Rauspund, 11cm KVH mit Dämmung, Rauspund, Lattung, Holzschalung (hinterlüftet). Fenster sind ca. 12 Jahre alt (K wert 1,4). Heizung mit Vorlauftemp 65°, so wird es auch fast an den Heizkörpern sein.
    Danke für die Hilfe.
    CU TA
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  6. #5

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    Holzständerbau von 1927 macht mich nicht stutzig aber neugierig. Gibt es Angaben über den Hersteller?
    Den Begriff KVH gab es 1927 noch lange nicht. Sicher das die Wand (11cm) voll ausgedämmt ist? Sicher das die innenseitige Beplankung eine Faserzementplatte nicht Gipsfaserplatte ist?
    Undichtigkeiten wird es bestimmt jede Menge geben, z.B. Deckenanschluss.
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  7. #6

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    Wenn es draußen kalt ist, haben wir auch 30 % rel. Luftfeuchte. Ich finde das nicht ungewöhnlich. Gerade bei häufigem Lüften und wenn die Luft außen ohnehin trocken ist, geht es ja auch gar nicht anders.

    Übrigens sowohl bei mir zu Hause (Holzständer und Gipskarton) wie auch im Büro (KS-Mauerwerk).

    Einfache Beispielrechnung:

    Draußen sonniges kaltes Wetter: 0°C, 50 % rel. Feuchte-> c = 4,84 gm³/2 = 2,42 g/m³
    Innen +20°C, Feuchte erstmal egal

    Lüften: Luft wird auf +20°C erwärmt: immer noch 2,42 g/m³, cs = 17,3 g/m³

    Also rel. Feuchte = 2,42/17,3 x 100 = ca. 14 % rel. Luftfeuchte. Gemischt mit der vorherigen ineren Feuchte ist 30 % ganz normal.
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  8. #7
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Sicher das die innenseitige Beplankung eine Faserzementplatte nicht Gipsfaserplatte ist?
    Das wäre tatsächlich ungewöhnlich - mal davon ab, daß es Faserzement 1927 noch gar nicht gab
    und es bestenfalls eine Asbestzementplatte sein kann.

    Das Problem scheint hier auch häufiger aufzutreten, vornehmlich bei älteren Gebäuden mit
    2''x4'' Außenwänden und Forced-Air-Heating, so man sich das weitgefächerte Angebot an
    elektrischen Raumluftbefeuchtern betrachtet.
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  9. #8
    Avatar von Olaf (†)
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    O,oh...

    Zitat Zitat von Ryker Beitrag anzeigen
    und es bestenfalls eine Asbestzementplatte sein kann.
    hoffentlich haste jetzt keine hektische Betriebsamkeit ausgelöst.
    Olaf
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  10. #9

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    Das Asbest wäre dann die Faser in der Platte.
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  11. #10
    Avatar von Ryker
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    Ich gehe doch stark davon aus, daß es eine Gipskartonplatte ist, wie Klaus es schrieb,
    in Asbestzementplatten z.B. kann man schlecht Nägel einschlagen um bspw. ein Bild
    aufzuhägen. Sowas müßte doch schonmal jemandem aufgefallen sein.
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  12. #11
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von R.J. Beitrag anzeigen
    Das Asbest wäre dann die Faser in der Platte.
    Du hast recht.

    Dachdecker trennen sprachlich deutlich zwischen "Faserzementplatten" als unbedenkliches
    Substitut für die alten Asbestzementplatten, die von den 519ern auszubauen sind
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  13. #12

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    Hallo zusammen,

    ich kann mal die alten Unterlagen durchsuchen, aber ich bin mnir sicher, dass der Bau hier von einer Siedlungsgenossenschaft hochgezogen wurde. Es sind 11er Holzer mit einem Raster von ca. 60cm.
    Die meisten Wände sind mit Faserzement und nur die wo ich schon mal umgebaut habe mit GKP.
    Wie kann ich feststellen ob ich "gefährliche" Asbestplatten habe oder nicht?
    Nägel und Schrauben gehen rein, wenn auch mit etwas höherem Kraftaufwand, aber keineswegs unmöglich, denn Di ePLatten wurden schon original komplett auf diue Schalung genagelt.
    Die 11cm sin dkomplett gedämmt, denn das hab eich vor 6 Jahren neu gemacht. Die über 70 Jahre alten Torfplatzten waren nur noch 3cm dick.

    Ciao TA
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  14. #13
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von yazid Beitrag anzeigen
    Es sind 11er Holzer mit einem Raster von ca. 60cm.
    Ggf. 62.5 cm?


    Zitat Zitat von yazid Beitrag anzeigen
    Nägel und Schrauben gehen rein, wenn auch mit etwas höherem Kraftaufwand, aber keineswegs unmöglich, denn Di ePLatten wurden schon original komplett auf diue Schalung genagelt.
    Daran liegts, wärs dahinter hohl, würden die Platten wegsplittern.


    Zitat Zitat von yazid Beitrag anzeigen
    Wie kann ich feststellen ob ich "gefährliche" Asbestplatten habe oder nicht?
    Ich könnte das mit einer Klangprobe, jeder andere DDM vermutlich auch.
    Letztlich wirst Du einen Fachmann bestellen müssen, der das eben feststellt.
    Was der herausfinden wird, können wir uns aber schon denken:
    1927 gab es keine asbestfreien Faserzementplatten, Asbest war damals chic
    und die Platten sollten dem Holzhaus feuerfeste Innenwände verpassen.

    Panik brauchst Du nun nicht aufkommen zu lassen, gebundener Asbest ist
    erstmal ungefährlich, zumindestens bis zum Abriß.
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  16. #14

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    Noch mal zum Thema

    Hallo zusammen,

    darf ich trotzdem nochmal nach Möglichkeiten fragen die LF zu erhöhen?

    Wenn es tatsächlich Asbestplatten sind, heist dass ich darf da selbst gar nichts machen (Wanddurchbrüche etc)?
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  17. #15
    Avatar von Ryker
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    Ein mit allen Hundertwassern gewaschener Mituser hat mich auf was gebracht:

    In der Münchner Residenz – in der er selbst wohnte – untersuchte Max Pettenkofer die Auswirkungen einer neu eingebauten Zentralheizung und empfahl König Max II. dann, Wassergefäße mit großen Oberflächen aufzustellen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
    Geändert von Ryker (26.11.2006 um 18:29 Uhr)
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