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  1. #1

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    Abflussrohr in Aussenwand - Kondensatbildung?

    Hallo,

    grosses Problem:
    In unserem Haus wurden die Abflussrohre des Bades OG (Fallrohr von Badewanne, Dusche nach unten) wegen fehlender Innenwände im UG (komplett offener Wohnraum) in der Aussenwand installiert.
    Das Rohr (100er) wurde mit einem roten Mäntelchen überzogen. Die Ausswand (30 cm Liaporstein) wurde an der Stelle ausgelassen. Dann Rohr rein mit rotem Mantel und den Rest mit Isover Dämmung ausgedämmt. Dann noch Putz innen und aussen auf son blaues Gitter und fertig.
    Aussen ohne Dämmung weil ja Liapor)
    So weit so gut.

    Nun wars heute nacht zum ersten mal unter 0 Grad und morgens früh habe ich die Badewanne benutzt.
    Eine Stunde später waren aussen am Putz - genau da, wo das Rohr läuft, zu sehen, dass der Putz feucht war.
    Ich tippe mal auf Kondensatfeuchte. Das Abwasser der Badewanne war mit Sicherheit noch 30 Grad warm, draussen unter 0 Grad.
    Sieht also verdammt danach aus, dass die Dämmung nicht ausreichend ist und hier Kondensatfeuchte auftritt.

    Bauträger meint ... ja das wär ja nicht schlimm. lol...

    Ich finds aber schlimm, weil ich mir denke, dass auch die Dämmwolle feucht wird und dann schön vor sich hin gammelt und irgendwann schimmelt...

    Wie macht man sowas denn achgerecht? Bzw. wie muss das gedämmt werden, damit genau das nicht passiert???
    Die Isover Wolle haben die Putzer übrigens kleingezupft und in die verbleibende Öffnung reingestopft.

    Hab dem Bauträger jetzt schriftlich Frist von 2 Wochen zur Nachbesserung gesetzt.

    Fragen:
    Kann man den Putz aussen öffnen ohne das man das später sieht? Also wegen dem späteren beiputzen?
    Wie muss fachgerecht gedämmt werden?
    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    Hab langsam die Schnauze voll von immer neuen Problemen...

    Vielen Dank!
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  2. Abflussrohr in Aussenwand - Kondensatbildung?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Hab langsam die Schnauze voll von immer neuen Problemen...
    Bei der beschriebenen Bauweise wird das wohl kein Ende nehmen.

    Wie macht man sowas denn sachgerecht?
    Gar nicht !!!.
    Die Abflußleitungen haben in der Aussenwand nichts zu suchen.

    Bzw. wie muss das gedämmt werden, damit genau das nicht passiert???
    Die Krampfveranstaltung die da *jetzt* abgehen soll taugt genauso wenig wie das fehlende Hirn *vorher* beim Bau der Hütte.

    Wenn ich solche Planungen montieren soll, dann geb ich denm Auftrag zurück.

    Wie man einen solche Lösungen im Jahr 2005/2005 noch planen und dann noch bauen kann werde ich nie verstehen.

    Das gibt wohl einen Fall für die Sachverständigen, Rechtsanwälte und Gerichte.....

    Die Sanierung wird TEUER ... und ist wahrscheinlich nahezu unmöglich.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Avatar von ISYBAU
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    aussnahmsweise ist es zulässig die abwasserleitung in der aussenwand zu verlegen ... hierzu gibt es bereits einen thread

    ansonsten kann ich mich meinem vorschreiber nur anschliessen
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  5. #4

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    Öööööhhhmmmm...

    Liebe Leute. Kondensat entsteht bei UNTERKÜHLUNG der Oberfläche. Hier ist aber eher eine "Flächenheizung" verlegt, der Wandteil mit Rohr aussen an der Oberfläche wärmer als links und rechts davon.
    Also nix Kondensat.

    Entweder hat die gesamte Wandoberfläche Kondensat gehabt und das WW-Abwasser hat das lokal getaut oder es liegt was Anderes im Argen.
    Rohr undicht??
    MfG
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Richtig, kein Kondensat. Da ist was undicht.
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  7. #6

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    Ein genaue Beschreibung, Skizze oder Foto würde helfen, nämlich:

    wo ist die Feuchtigkeit aufgetreten, unten, mittig oder oben an der Wand?
    flächig im gesamten "Rohrbereich"?
    ist innen auch ein Feuchteschaden zu erkennen?

    Gruß aus Hannover
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  8. #7
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    Also innen sieht man gar nichts...

    und aussen war die Feuchtigkeit über die gesamte "Strecke" des Rohres verteilt.
    Heute nachmittag (war draussen ja nochmal 12 Grad warm) war wieder alles abgetrocknet.
    Von daher vermute ich mal, dass es nicht Undichtigkeit liegt. Denn ich würde dann mal darauf tippen, dass innen was zu sehen wäre und aussen die feuchten Stellen auf die Feuchtigkeitsstelle beschränkt wäre.

    Wenn undicht wäre, hätten wir das auch schon früher bemerkt... wohnen ja jetzt schon einige Wochen im Haus...
    Von daher ...

    Könnte es denn nicht sein, dass die Wand über Nacht ziemlich kalten geworden war und dann morgens warmes Wasser durch das Rohr lief und es deshalb zu dieser Feuchtigkeitsbildung kam?

    Also so ähnlich, wenn morgens am Auto die Scheiben vereist sind und man dann im Auto die Heizung anmacht.

    Schlimmer wäre es natürlich, wenn das Wasser im Rohr beim herunterlaufen extrem schnell verdunstet und die Feuchtigkeit vom Rohr ausgeht.
    Also so als würde ich an einem kalten Tag einen Eimer mit heissem Wasser rausstellen. Das fängt sofort an zu dampfen.

    Das wären zwei mögliche Ursachen, die mir dazu einfallen...

    hmm.
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  9. #8

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    Ja,nein ...

    is' nicht so wirklich eindeutig.

    Eventuell doch Ralf D.'s Idee:
    >"Wandoberfläche Kondensat gehabt und das WW-Abwasser hat das lokal getaut"<
    Oder vorher lokale Reifbildung, unterschiedliche Wandtemperaturen wegen der unterschiedlichen Dämmwirkung, dann die Aufheizung durch das warme Wasser

    Also lieber noch mal beobachten und Fachleute hinzuziehen. Nachbesserung lieber erst wenn sicher ist, das's keine "Verschlimmbesserung" wird.

    m.f.G. J.W.
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  10. #9

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    Hallo!

    Wenn das in der Wand liegende 100er Fallrohr ,das gedämmt eingebaut wurde ,die restlichen 15-18 cm Liapor-Stein soweit aufheizt das an der Aussenfläche des Steines der Reif anfängt zu tauen dann stimmt da grundsätzlich was nicht.

    Das Badewasser (angenommen 150 Liter / 30 Grad) läuft eigendlich zu schnell durch das Fallrohr um soviel Wärme abzugeben. Ausserdem ist nicht die ganze Rohrwandung ständig mit warmen Wasser benetzt. Wie gesagt wurde es ja auch gedämmt eingebaut, zwar nicht viel aber immerhin nicht ungedämmt.
    Ausserdem müsste oben an der Aussenfassade der Fleck größer sein als unten da sich das Wasser nach unten hin abkühlt (wenn es wirklich so viel Wärme abgibt).

    Geht die Falleitung in direktem Weg hoch zur Dachentlüftung? Man sollte bdenken das auch kalte Luft von oben durch das Rohr gesaugt wird die das Rohr innen wieder abkühlt.

    Gruß Rene'

    PS: Wollte damit ausdrücken das ich auch eher auf eine undichte Stelle tippe.
    Geändert von Rene' (03.12.2006 um 12:21 Uhr) Grund: was vergessen....
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  11. #10
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    hm...

    Heute morgen nix mehr zu sehen.
    War heute nach aber auch sehr mild.
    Trotz Wasserdurchlauf keine Feuchtigkeit am Putz.

    Übrigens in den ausgelassenen Stellen ist kein Liaporstein.
    Da ist lediglich das Rohr drin und Dämmwolle.
    Dann son blaues Gewebenetz drüber, Schlemme drauf und Putz...

    Ich glaub im Moment dass es eher von der beschriebenen Tauwirkung bei Reifbildung gekommen war.
    Ist aber in jedem Fall komisch.

    Wenn was in dem Masse undicht wäre, würde man doch innen auch was merken müssen. da ist ja auch nur gips über der Dämmwolle und dem Gewebenetz...

    So ein Elend
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Hallo!

    Aha, jetzt hab ich's anscheinend erst richtig verstanden?! Die Mauer wurde an der Stelle komlett offen gelassen?! Also eine Schiessscharte durchs Mauerwerk durch beide Geschosse?

    Oje, ich vermute mal schwer das die darin vorhandene Dämmung duch Feuchtigkeit schon Schaden genommen hat.

    Aber dazu sollten sich mal wieder die Experten zu Wort melden.

    Gruß Rene'

    PS:
    da ist ja auch nur gips über der Dämmwolle und dem Gewebenetz...

    So ein Elend
    Kannste laut sagen..
    Geändert von Rene' (03.12.2006 um 16:16 Uhr)
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  14. #12

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    Mach doch mal nen Test:

    Wenn sich wieder diese Feuchtigkeit außen zeigt, nimm Dir Hammer und Meißel und lege das Rohr von außen mal an einer kleinen unauffälligen Stelle frei, dann siehst Du und wir mehr (Foto?).
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