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  1. #1
    Gast mit Idee
    Gast

    Wärmepumpe , das Beste :

    Hallo, anstatt 35 Meter in die Tiefe zu bohren, sollte man die Leitung in
    die Abwasserkanäle hängen!

    Warum wirds nicht gemacht???
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  2. Wärmepumpe , das Beste :

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Hundertwasser
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    Vielleicht weil die Pumpe dem Abwassr Wärme entzieht und dann die ganze Schoise einfriert?
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Es wird darüber nachgedacht:

    http://www.ikt.de/forschung.php , dort:
    Wärmegewinnung aus Abwasserkanälen
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  5. #4

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    hallo
    gast mit idee
    nur eine zwischenfrage wie oft willst du die klospülung am tag ziehen um die hütte warm zu kriegen.
    mein wasserverbrauch 4 personen beträgt ca. 180 cbm/anno einschließlich gartenbewässerung und kochen.
    gehen wir davon aus, daß 150 cbm dem kanal zugeführt werden.
    dann pro tag ca. 410 ltr abwasser glaubst du wirklich, daß das ausreicht.

    gruss aus de pfalz
    g.bl.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    In bau.de gabs mal eine Diskussion über Wärmerückgewinnung aus Abwasser im Passivhaus. Hier ein anderer Link zum Thema:
    http://www.bauzentrale.com/news/2003/1311.php4
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  7. #6

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    Also erstens sind 35m tief nicht die Welt, wenn 35m Solebohrung reichen, dann reicht Dir auch eine Luft WP, wird insgesamt billiger, weil so eine Bohrung doch sehr teuer ist.

    Zweisten, wie oben schon gesagt, gibt es Projekte die die Abwasserwärme nutzbar machen wollen. Dabei gibt es zwei Ansätze: ein Rohr bzw eine Schleife in den Kanal legen und da Sole oder Kältemittel durchpumpen oder einfach nur mit einer Luft WP die Luft aus dem Abwasserkanal ansaugen. Auf www.haustechnikdialog.de/forum.asp hat das sogar einer gemacht. Leider hat er nicht erzählt, ob er Probleme mit den "Düften" hatte.

    Gruß, Hendrik
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  8. #7
    Avatar von denkedran
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    Hallo Hendrik 42

    eine gute Antwort,diese Anwendung tot zu machen. Es wollten schon einige ihren Gartenteich zur Wärmegewinnung benützen.
    Die haben von einer Wärmepumpe keine Ahnung, die Energie muss ja irgendwo her kommen.
    So ein Kunde von mir, der hat einen Schwimmteich mit 54cbm Wasserinhalt.
    Hier konnte ich aufzeigen, diese Menge an Wasser wird täglich für sein Haus benötigt um die Energie daraus zu gewinnen.

    Darum Denkedran
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  9. #8

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    in ein paar Jahren gibt es sicher Kombinatinsgeräte mit denen man die Abwasserwärme nutzen kann, allein wenn man sich vor Augen hält wieviel Energie mit dem Ablassen des Badewannenwassers im Kanal landet. Wir haben ne Lüftungsanlage mit Wärmeruckgewinnung und ich lass das Wasser immer in der Wanne erkalten und zieh dann erst den Stöpsel. Denkbar wäre das Abwasser in eine gut gedämmte 500 l Wanne mit Kanalüberlauf zu leiten in der Sondenleitungen einer WP hängen. Wahrscheinlich wird die gewonnene Energie für ein Monogerät nicht reichen aber für ne Kombination als Zugewinn sicher wirtschaftlich nutzbar.
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  10. #9

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    Man braucht eine dauerhaft zugängliche

    Wärmequelle, die 365Tage und 24 Stunden Wärme bereitstellen kann.
    Jede Bastellösung wird spätestens wenn man die Kostenseite mit der Ertragsseite gegenüberstellt verworfen, zumal die kanallösung ja auch Risiken mit sich bringt (Vereisung des Abwasserkanals möglich, Wasserrechlich höchst problematisch)

    Immer bei den Standards bleiben: http://www.bauweise.net/grundlagen/t...ermequelle.htm
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Temperatur?

    Hallo,

    ich habe irgendwo mal einen Bericht gelesen, daß die Temperatur des Abwassers für die Aufbereitung in der Kläranlage kritisch ist. Anscheinend dauert der Prozess deutlich länger wenn die Temperatur niedriger liegt. Man hat schon heute Probleme bei langen "kalten" Wintern, da wollen die Mikroorganismen eben einfach nicht schuften

    Deswegen nutzt man erst die Energie des aufbereiteten Wassers aus der Kläranlage, und nicht schon vor Eintritt in die Kläranlage.

    Gruß
    Ralf
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  13. #11

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    Tja, was für den einen (Hausbewohner) gut ist, ist nicht immer für den anderen (Kläranlagenbetreiber) gut. Bei den Spülkästen war das doch genauso: als die Spar-Spülkästen eingeführt wurden, wurde weniger Wasser durch die Kanalisation gespült, das Abwasser wurde insgesamt "konzentrierter" und war damit ein Problem für a) die Abwasserkanäle selbst, die wurden schneller angegriffen und b) für die Abwasseraufbereitung, weil auch die härtesten Bakterien mit zu konzentrierter Sch... nicht fertig werden.

    Gruß, Hendrik
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