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  1. #1

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    Kellerabdichtung (Wichtig!!!)

    Hallo Boardgemeinde,

    habe mal eine Frage. Laut meinem Baugrundgutachten ist mit dem Lastfall "zeitweise aufstauendes Sickerwasser" zu rechnen. Die Ausführung des Kellers ist ein Betonkeller, allerdings keine WW. Die zweischaligen Fertigteile sind jedoch aus WU-Beton. Würde die Fa. die Abdichtung übernehmen (mit Gewährleistung), werden die Elementfugen und der Anschluss Bodenplatte verschlossen und mit KMB überspachtelt. Das Leistungsverzeichniss besagt, dass der WU-Beton die Flächenabdichtung bildet. Das heisst, dass wirklich nur die Fugen und die Hohlkehle überspachtelt werden. Wenn ich dies jetzt selber mache und zusätzlich Perimeterdämmung und Noppenbahnen anbringe, ist das dann ausreichend? Ich hoffe auf schnelle Antworten, da es in kürze losgeht.

    Danke schonmal!

    Gruß

    lololo
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  2. Kellerabdichtung (Wichtig!!!)

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    wo haben Sie die Ausführungserklärung her ??? ... auss´n Vertrag
    entnommen ???
    .
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja, das ist aus dem Leistungsverzeichniss. Die zweischaligen Fertigteile werden übringens mit Ortbeton ausgegossen.

    Gruß

    lololo
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Auf keinen Fall!!

    Selber machen! Die häufigsten Schadenstellen bei dieser Ausführung sind Fußpunkt und Fertigteilfugen!!!
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Entweder Sie haben eine WW welche Systembedingt an den Fugen noch eine Abdichtung bedarf (Mischbauweise) oder Sie haben keine WW.
    Was denn nun.
    Diese Frage sollten Sie den AN stellen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Es ist keine WW, dass habe ich schon gefragt. Es ist nicht immer gleich ne WW, wenn mal was aus WU-Beton ist. Deshalb nochmal meine Frage, ob die Abdichtung auf diese Art und Weise reicht. Dass die Fugen nochmal zusätzlich abgedichtet werden müssen ist klar. Was mich am meisten interessiert ist, ob ich die restliche Fläche, die ja aus WU-Beton ist, nicht zusätzlich abdichten muss.

    gruß

    lololo
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    als ich die Aufstellung daß 1te. Mal las dachte ich : "des hat
    er doch abgeschrieben auss´n Vertrag"
    .
    So wie ich das jetzt sehe gibt´s hier nen Vertragskeller der mit
    Ansage an den Normen vorbei geführt wurde ... ob der rechtlich
    stand hält vermag ich nicht zu beurteilen.
    .
    Was wird da eigentlich gebaut ??? ... und vor allem mit wem ???
    .
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    @lololo
    glauben Sie mir - ich kann lesen.
    Daher weiß ich was Sie geschrieben haben.
    Ich wage nur zu bezweifeln, dass Sie die WU-Richtlinie und die einschlägigen Materialien zu diesem Thema kennen.

    Wenn ja, dann bräuchten Sie hier nicht zu fragen.

    Also noch einmal zum Start.
    Wurde der Keller nach der WU-Rilie 11/2003 geplant und gebaut?
    Wurden die Elementenwände analog hierzu geplant und gebaut
    Usw.

    Kristallkugel ist eine schöne Sache, nur ich und der Rest hier haben keine.
    Die Frage ist somit ohne Einsicht in die Planung nicht beantwortbar.

    In den meisten mir untergekommenen Fällen, waren solche Keller schlicht eine Schlechterleistung und nicht nach den anerkannten Regeln der Technik geplant und gebaut.
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  10. #9

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    Hallo lololo,

    kurz zu WW ja/nein ?

    eine WW hat 3 Bedingungen:
    Rißbreitenbeschränkung je nach Beanspruchung und Nutzungsklasse (macht der Planer)
    Fugenabdichtung (macht der Planer)
    und der klassische „Beton mit geringem Eindringwiderstand“, früher WU-Beton.

    Wie Sie schreiben, haben Sie nur das letztere. Somit haben Sie definitiv keine WW.
    Lastfall "zeitweise aufstauendes Sickerwasser“ ist eindeutig Lastfall 6.Und somit ist eine Abdichtung gemäß DIN 18195-6, Ausgabe:2008-08 notwendig.

    Also: Finger weg! Keine Eigenleistung! Die fachgerechte Ausführung von eine Firma erledigen lassen (Gewährleistung).
    Die Abdichtung aller (!) Fugen und die Hohlkehle ist bei Lastfall "zeitweise aufstauendes Sickerwasser“ mit KMB möglich, aber mit Gewebeeinlage und ca. 10 cm über die Bodenplatte herunterzuführen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Schwabe Beitrag anzeigen
    „Beton mit geringem Eindringwiderstand“, früher WU-Beton.
    Echt? geringem Widerstand?
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  12. #11

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    Das ist mal wieder...

    ein Fall für den Anwalt.
    Fragen:
    1) Kannte der Auftragnehmer das Bodengutachten VOR Erstellung der Leistungsbeschreibung - kannte er es überhaupt?
    2) Was ist nach Leistungsbeschreibung GENAU geschuldet
    3) Was ist TATSÄCHLICH ausgeführt worden. Ist Rissweitenbegrenzung gerechnet und eingebaut oder nicht, ist anderweitig Rissen vorgebeugt oder sind diese planmässig vorgesehen?
    4) Ist das verwendete/vorgesehene Abdichtsystem für eine "Zebrawanne" zugelassen?
    5) Welche Kellernutzung ist vorgesehen? Wird eine Dampfsperre benötigt und wenn, ist diese Vertragsbestandteil?
    6) Hatte der AN eine wasserdichte Konstruktion überhaupt zu liefern oder kömmt z.B. eine Drainung????
    Fragen über Fragen.
    Mfg
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  13. #12
    Themenstarter

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    Fakt ist, es ist keine WW. Wie schon erwäht sind jedoch die zweischaligen Fertigteile aus WU-Beton. Meine einzige Frage ist hier auch, ob es reicht die Fugen und die Hohlkehle mit KMB zu überspachteln. Weil laut Leistungsbeschreibung die Wände aus WU-Beton eine Flächenabdichtung sind. Übrigens ist der Keller noch nicht gebaut. Bitte mal gezielt auf meine Frage antworten. Bin natürlich auch dankbar für die anderen Info`s.

    gruß

    lololo
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  14. #13

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    Hallo lololo,

    die Experte haben ja schon viel geschrieben un noch mehr nachgefragt, was auch alles berechtigt ist!
    Wenn ich Dich rehct verstehe, wolltest DU aber vor allem auch wissen, ob die einzelenen Beton-Elemente selbst dicht sind, oder auch mit KMB oder ähnliches bestrichen werden müssten, stimmts?

    Also wenn sie "ordentlich" ausgeführt sind (jetzt krieg ich gleich Schimpfe von den Profis), dann ist die Betonwand absolut Wasserdicht (nicht Dampdicht). Da muss keine "Beschichtung" mehr drauf. Das ist nur bei allen Fugen nötig.
    Problem kann aber natürlich sein, wenn die Wände nciht vernünftig geplant/konstruiert/gebaut sind, dass irgendwo mal ein Riss entsteht. Und der ist dann natürlich nciht mehr dicht. Aber wie gesagt, eine zweischale Wand mit Ortbeton gefüllt wird evtl. an den Fugen zum nächsten Element Risse bekommen, aber nicht in der Fläche des Elementes selbst.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hilfe...


    Zitat Zitat von lololo Beitrag anzeigen
    Bitte mal gezielt auf meine Frage antworten.
    Das geht nicht
    ...die Wände aus WU-Beton eine Flächenabdichtung sind
    WU-Beton alleine ist Geldvernichtung. Sind mehr Maßnahmen getroffen, kann es funzen, sind sie nicht getroffen, funzt es nicht, es kann höchstens glücklich gutgehen.
    MfG
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  17. #15
    Themenstarter

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    Danke @Uwe!

    Genau das wollte ich eigentlich hören. Kann das vielleicht noch jemand so bestätigen? Nicht das ich an deriner aussage zweifel, aber möchte gern auf nummer sicher gehn.

    gruß

    lololo
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