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  1. #1

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    Pfeil Solar ja oder nein?

    Hallo,

    wir bauen im Februar eine DH über Bauträger und überlegen uns, eine Solaranlage einzubauen. (Für Heizung- Fußboden und Warmwasser). Der Heizungsbauer hat uns von einer Solaranlage, die auch die Heizung unterstützt abgeraten und würde nur das Brauchwasser über Solarenergie machen, da sich das nicht amortisiert oder so spät, dass man dann sowieso wieder über eine neue Heizungsanlage nachdenkt.
    Könnt ihr uns bei der Entscheidungsfindung durch Aufführung von Vor- und Nachteilen helfen? Übrigens soll als Zusatz eine Gasbrennwert-Therme eingebaut werden. Ich bitte möglichst um Zuschriften von Leuten mit praktischer Erfahrung.

    Vielen Dank.
    Gruß
    SANDRA
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  2. Solar ja oder nein?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo !

    Zitat Zitat von saan71 Beitrag anzeigen
    Übrigens soll als Zusatz eine Gasbrennwert-Therme eingebaut werden.
    Dazu eine wichtige Frage vorab:
    Gasanschlussleitung vor der Tür oder Flüssiggas?
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  4. #3

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    Hallo Sandra,

    pack bitte die Glaskugel aus und sage uns die Rohstoffpreise (GAS / Oel) fuer die naechsten 15 Jahre. Dann kann man ueber Amortisation reden. Nur Trinkwasser zu machen rentiert sich noch weniger als mit Heizungsunterstuetzung. Und Vorsicht: Die meisten Foerderprogramme sind an Heizungsunterstuetzung gekoppelt.
    Praktische Erfahrung: Damit kann ich erst in einem halben Jahr dienen. Bei mir rechnet sich die Anlage dank ca. 60% Foerderung hoffentlich etwas eher (mit Heizungsunterstuetzung). Solar ist derzeit mehr eine Frage der Einstellung als eine der Amortisation.

    Gruss,
    Ropi
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  5. #4

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    Wer...

    aus Solar ein "Geschäft" machen will, das am Ende mit einer schwarzen Null oder gar mit Guten endet, muss auf rapide steigende Energiepreise "hoffen".
    An sonsten ists Liebhaberei oder Engagement für eine saubere(re) Umwelt, aber betriebswirtschaftlich (Anschaffung + Wartung + Ersatzteile+Zinsen) meist nicht darstellbar - auch mit Förderungen.
    MfG
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  6. #5
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    Zitat Zitat von th_viper Beitrag anzeigen
    Hallo !



    Dazu eine wichtige Frage vorab:
    Gasanschlussleitung vor der Tür oder Flüssiggas?
    Hallo,

    ich gehe davon aus, dass wir eine Gasanschlussleitung vor der Türe bekommen.

    Gruß
    SANDRA
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  7. #6

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    Zitat Zitat von saan71 Beitrag anzeigen
    wir bauen im Februar eine DH über Bauträger
    Wieviel Einfluss habt ihr denn noch auf das Gesamtkonzept (Wandaufbauten, Dämmniveau, Heizung über Erdgas... was ist fest)? Dreht sich alles nur noch ums WW?

    Sinnvollerweise erarbeitet man sich das Heizungskonzept (incl. WW) bereits bei der Hausplanung, da Heizenergiebedarf, Behaglichkeit etc. Einfluss auf die Wahl des Heizsystems und die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung (vom Wandaufbau über den Grundriss bis einschl. Finanzierung) haben.

    Bei euch fallen jetzt einige Variablen weg, bzw sind fest vorgegeben.
    Ich vermute, es geht dir im Wesentlichen nur um die wirtschaftliche Betrachtung. Wenn dem so ist, ist solar meist keine Option, da ihr die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf EnEV mit Gas erfüllen werdet.
    Auch oder erst recht nicht nur für WW.

    Für eine weitergehende Betrachtung müsst ihr mehr input geben.
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  8. #7

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    Bei Öl, Pellets oder Flüssiggas ist Solar aus meiner Sicht am besten, weil dort keine monatlichen "Sowiesokosten" anfallen. Bei einem Gasanschluss zahlt man pro Monat 6-8 EUR nur für den Anschluss, auch im Sommer, wenn man die Anlage wegen Solar garnicht bräuchte.

    Aber für 8 EUR mache ich mit einer 2000 EUR Abluft WP ganz locker einen Monat Warmwasser... und die Solaranlage will ja auch noch ein bischen Strom...

    Wir haben eine Solaranlage für WW. Die war sehr günstig, läuft gut und wird sich wahrscheinlich in ihrer Lebenszeit mit einer schwarzen Null rechnen, mal sehen. Als Lifestyle-Statement finde ich sie allerdings klasse.

    Aber ich würde das Geld für eine Solaranlage vielleicht doch erstmal in die Dämmung stecken -- es sei denn, Du baust eh schon ein KfW40 Haus und hast noch Geld übrig...

    Denn nur die Energie, die man garnicht erst braucht, spart man wirklich! KfW60 statt einem normalen EnEV "Niedrigenergiehaus" mit dem halben Primärenergiebedarf kostet gerade mal so 10kEUR Aufpreis. KfW40 vielleicht 15-20kEUR Aufpreis. Das würde ich machen. Und dann mit WP heizen oder (wenn es dafür nicht reicht) einer wirklich guten Gasheizung, die ordentlich modulieren kann.

    Gruß, Hendrik
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  9. #8
    Avatar von T9-Liebhaber
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    ich hab mir beim neubau auch solar mit heizungs

    unterstützung einbauen lassen.
    Jetzt im nachhinein wären mir die 3500,- Euro (Förderung schon abgezogen) für eine schöne Terassenüberdachung lieber gewesen. Bei Solar entscheidet eh meiner Meinung nach meist nur der Ökogedanke; die Dachneigung ist wichtig (oder Anlage aufrichten), sonst brauchst du mit Heizungsunterstützung gar nicht anfangen. Ich hab 10qm und 26° Dachneigung, da ernte ich für die Heizung im Winter eigentlich gar nix, in der Übergangszeit ein bischen.
    Mal schaun was die Zukunft bringt;
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  10. #9
    Avatar von denkedran
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    Das Geld wenn es schon da ist, lieber in eine PV Solaranlage( welche Strom erzeugt) stecken, das bringt pro 1kWp so an die 400€ jährlich an Einspeisevergütung vom E-Werk. Die Anlage-Kosten bei 1kWp belaufen sich dafür so an die 5000€. Die Einspeisevergütung ist dann auf 20 Jahre festgelegt. Mit einer Wärmepumpe kann man da beispielsweise zum Nulltarif heizen.
    darum Denkedran

    Gruß Denkedran
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  11. #10

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    Nee, bei PV ist für kleine Anlagen das Preis/Leistungsverhältnis im Moment nicht ok. Vielleicht ab 10kWp, aber bei kleineren Anlagen haut der Preis für den Wechselrichter usw. ziemlich rein. Da wird man wohl abwarten müssen, bis die Preise sinken...
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  12. #11

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    ... und ich dachte, dass ich mit meiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Solarwasser ganz allein auf weiter Flur stehe!
    Wirtschaftlich nicht rentabel... allerdings aus ökologischer Sicht nicht wirklich unsinnig.

    Kennt jedemand eine Aufstellung bezüglich der investierten Energie zur Herstellung und für Transport einer Solaranlage gegenüber der eingesparten Energie?
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  13. #12
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Zitat Zitat von marcusch Beitrag anzeigen
    ...

    Kennt jedemand eine Aufstellung bezüglich der investierten Energie zur Herstellung und für Transport einer Solaranlage gegenüber der eingesparten Energie?
    das ist eine berechtigte Frage, wenn wir da weiterdenken ist der ökogedanke vermutlich auch flöten.
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  14. #13

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    Nee, die Frage ist längst geklärt. Solarthermieanlagen haben da klar eine positive Bilanz, so nach 5 Jahren oder so.

    Energie ist einfach im Moment noch viel zu billig. Das wird sich aber in den nächsten Jahren aber ändern. Und ob man da lieber eine Solarthermieanlage, bessere Dämmung oder Aktien von Energieversorgern kauft ist eine persönliche Entscheidung.

    Gruß, Hendrik
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von solarkritik
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    Schaue auf www.solarkritik.de

    Schaue auf www.solarkritik.de.

    Lass Dich nicht von den "60%-Prozentzahlen" blenden, die in der "Solaren Werbung verwendet werden.
    Effektiv sparst du mit einer 6qm-Solaranlage zur Trinkwassererwärmung (Dusch- und Badewasser) ca. 2.000 kWh Energie ein, was ca. gegenwärtig 100-120 Euro Energiekostenersparnis ausmacht.
    Eine größere 30qm-Solaranlage, die auch das Raumheizungswasser erwärmen soll, kann maximal 3.500 kWh Nutzwärme liefern.

    Setze diese solaren Ertragszahlen in Beziehung zu deinem Gesamt-Heizenergiebedarf. Bei einem vermuteten Heizbedarf von 20.000 kWh kannst du dir ausrechnen, wie hoch die Effizienz deiner geplanten Solaranlage ist...

    Besorge Dir das Video von www.fuchsmedia.de. Dort wirst du sehr anschaulich über die effizientesten Energieeinsparmöglichkeiten informiert, und rechchiere intensiv auf www.solarkritik.de.

    Wenn du mich anmailst, maile ich Dir noch ergänzende Infos zur "Solaren Effizienz"...

    Übrigens:
    Vermeide die Verwendung des Begriffs "Brauchwasser", da "Brauchwasser = Nutzwasser ohne Trinkwasserqualität" bedeutet und somit falsch und irreführend verwendet wird...
    Dieser Begriff "Brauchwasser" hat mich 100.000 Euro gekostet...
    Geändert von solarkritik (20.12.2006 um 07:12 Uhr) Grund: Schreibfehler und Ergänzung von "Brauchwasser"
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  17. #15

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    Zitat Zitat von solarkritik Beitrag anzeigen
    Dieser Begriff "Brauchwasser" hat mich 100.000 Euro gekostet...
    ...möchtest oder kannst Du darüber reden?
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