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  1. #1
    Avatar von Reilinga
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    Leider Frage zur Dachdämmung

    Hallo zusammen ,

    ich versuch mich kurz zu halten: aber da ich mittlerweile mehrere Meinungen gehört habe und eine genaue Antwort auf meine Frage im Forum nicht gefunden hatte, bin ich verunsicht und wollte man Fragen, was nun hier im Forum die herrschende Meinung ist.

    Ausgangslage: Dach auf Kniestock 1m, mit zimmerhohe Gauben im OG, Dachneigung 45°=>Kehlbalken (16cm stark) mit Spitzboden, Gauben 22°. Spitzboden soll reiner Lagerraum werden - keine Heizung - nur 2 Fenster zum Querlüften. Erreichbarkeit des Spitzbodens über eine normale, kleine Treppe aus dem Flur des OG, die mit einer Zimmertüre abgetrennt weren soll. Dachform insgesamt: Halb-Walm (beide Giebelseiten), Primärlast auf den Mittelpfetten in Kehlbalkenlage. Sparrenstärke 24cm die laut ENEV-Berechnung voll gedämmt werden soll.

    Meine Frage ist nun wo man in einem solchen Bau die Dampfbremse am besten einbaut ...
    - Beim Einbau entlang der Sparren soll es Probleme geben mit dem Anschluß der Folie an die Mittelpfette (diese sind bei uns 16x48 cm stark und deren Unterkante ist die Unterkante der Kehlbalkenlage). Daher plädiert derjenige für eine Dampfbremse ab Kniestock über Dachschräge an der Unterseite der Kehlbalkenlage entlang. Das ganze in jedem Zimmer im OG ausführen und gut ist.
    - Beim Einbau entlang der Kahlbalkenlage meint ein anderer gibt es Probleme mit Der Feuchte im Spitzboden. Daher findet es es sinniger die Dampfbremse an die Mittelpfette anzuschliesen und immer entlang der Sparren mit der Dampfbremse zu verfahren.

    Was meint Ihr ? Is leider mehr Text geworden als ich wollte ...

    Gruß und schonmal Danke
    Reilinga
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  2. Leider Frage zur Dachdämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    ähhh???

    Moin,

    so ganz hab ich das nicht verstanden, den Unterschied zwischen 1 und 2.

    Aber Probleme wird es mit der Zimmertür zum Spitzboden geben!!!

    Grüße
    stefan ibold
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  4. #3
    Avatar von Ryker
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    Ich verstehe 1) als gedämmten, 2) als ungedämmten Spitzboden, nur wäre die
    Aussage über das Feuchteproblem entsprechend verkehrt.
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  5. #4
    Avatar von jetter
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    Luftdichtigkeitsschicht sinnvollerweise entlang der Warmseite der Wärmedämmung
    wenn diese in der Kehlbalkenlage verläuft - Sparren>Kehlbalken>Sparren
    wenn WD in den Sparren bis in den First verläuft - an deSparren bis in den First

    der zweite Fall ist aus der Beschreibung nicht erkennbar,
    der erste aber auch nicht klar ersichtlich, nu zu vermuten

    ach so: wenn MW-köpfe vorhanden, müssen diese zur Dämmebene hin auch luftdicht sein!
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Reilinga
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    leider verspätet wg. Stress im Büro :-(

    Sorry für die späte Rückmeldung ...

    ich hab mich wohl leider blöd ausgedrückt. Gedämmt werden soll in beiden Varianten in gleicher Stärke => d.h. Kehlbalkenlage mit 14-16 cm Miwo, ansonsten zwischen den Sparren voll mit 24 cm Miwo. Die Frage ist nun, ob man

    1. die Dampfbremse von der Schräge der Sparren in die Kehlbalkenlage weiterzieht und im Spitzboden eine Diffusionsoffene Folie unter die Miwo zwischen den Sparren packt (=> Vorteil wäre hierbei, dass hier die Folie in den Wohnräumen ohne größere Probleme luftdicht an das Mauerwerk angechlossen werden kann, da die Dachholzkonstuktion außen vor bleibt - Nachteil ist die Frage mit der Treppe, die vom Flur im OG in den Spitzboden geht. Gibts Hersteller von Türen, die luftdicht schließen ?)

    2. im unbeheizten Spitzboden die Dampfbremse einbaut (=> Vorteile und Nachteile entgegengesetzt zu 1.), wobei ich hier wirklich mit der Mittelpfette und den Kehlbalken ein massives Problem sehe die halbwegs ordentlich noch anschließen zu können.)

    oder gibt es noch eine dritte Variante ?

    Gruß und schonmal Danke für die bisherigen und zukünftigen Antworten

    Reilinga
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  8. #6

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    Moin

    die einfache lösung wäre, die folie dem sparren-deckenbalkenverlauf folgen zu lassen. (OG) dann den ausschnitt der treppenöffnung und den zu erstellenden treppenkopf ebenfalls mit folie zu belegen.
    wird der spitzboden auch gedämmt ? dann kann man die folie auch hier anbringen.(DG) und zwar dem sparrenverlauf folgend und im kniestockbereich etwa senkrecht nach unten auf den abgeschalten fussboden ziehen.
    den boden könnte man sogar komplett mit folie auslegen. dann hat man quasi zwei getrennte kammern, die nur von einer "belüfteten" balkenlage getrennt sind. hier ist natürlich auch ein exakter anschluss der zwei kammern im treppenöffnungsbreich notwendig.
    wenn variante mit 2 kammern, dann kann man sich eine aufwendige winddichtigkeit der zimmertür sparen.
    wenn spitzboden ungedämmt, dann muss nicht nur eine möglichst winddichte, sondern vor allem gedämmte tür eingebaut werden.
    die auf dem boden des spitzbodens verlegte folie ist natürlich recht ungeeignet für eine z.B. verklebung einer auslegeware. muss man wieder trockenestrich reinlegen.... (was angesichts der wahrscheinlich abgenagelten balkenlage sowieso ansteht ? )
    ansonsten kann sich die folie auch mal hüsch ausbeulen und in windigen nächten eine "knistrige" geräuschkulisse bilden.
    fragen über fragen. und eigentlich gehört so ein streifen folie vom zimmermann mal freundlich reingelegt in die kerbe sparren/pfette um nämlich genau so einen kram zu verhindern.(die winddichte ranfummelei)
    gerade bei der praktischen ausbildung der anbindung deckenbalken-pfette zwischen den pfetten und nicht druntergehängt und mit sparren verbolzt.

    na,ja, erstmal viel erfolg beim "dichten" und schönen gruß aus Hannover
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  9. #7
    Themenstarter
    Avatar von Reilinga
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    Danke Dir Krise für Deine Meinung ...

    und ums noch n bissle zu konkretisieren - leider hat der Zimmermann schon das Dach komplett aufgeschlagen und Lattung is auch schon auf dem Dach drauf - also zwischen die Sparren/Pfetten-Verbindung bekomm ich keine Folie mehr rein. Die Kelhbalken sind auch schon festgezimmert. Da war mein Archi dann wohl nicht ganz so auf zack, was dieses Detail betrifft :-(

    Jetzt gilts halt zu retten was zu retten ist. Spitzboden wird, wie bereits geschrieben, niemals Wohnraum werden. Daher gibts dort auch keine Heizung und als Boden wäre mir die OSB-Platte vom Zimmermann gut genug gewesen. Der Spitzboden besitzt 2 kleinere Fenster, damit man mal querlüften kann. Dämmen würde ich den Spitzboden gerne, damit die Sachen, die dort mal lagern, nicht grad -20 Grad im Winter und +50Grad im Sommer durchstehen müssen.
    Hat noch wer n Tip für mich ? Wäre echt lieb.

    Gruß Reilinga

    p.s. An sich wollte ich den Spitzboden ja gar nicht, aber die Baubehörde ... lassen wir das.
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