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  1. #1

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    Undichte Abwasserrohre unter dem Kellerboden

    Hallo zusammen,
    ich muss mal ein paar Experten um Rat bitten.

    Ich habe ein Problem mit einem Abwasserrohr unter meinem Keller.
    Eine TV-Untersuchung hat ergeben, dass bei den Keramikrohren der Abwasserleitung an einigen Muffen ein Versatz entstanden ist.
    Außerdem ist auf ca. 6m – 9m ein Kontergefälle entstanden, was dazu führt das diese Leitung häufig verstopft.
    Die Experten die ich befragt habe meinen: Bodenplatte aufstemmen; Rohr neu verlegen; usw.

    Meine Hausversicherung meint, da die Abwasserleitung unter der Bodenplatte verlegt ist – gehört sie nicht zum Haus und der Schaden ist somit nicht versichert. Wie ist eine Bodenplatte eigentlich definiert? Gehört die Schicht unter der Betonschicht (bei mir scheinbar Potasche – und hierin sind die Rohre scheinbar verlegt) mit zur Bodenplatte.

    Danke schon mal für die Antworten und steinigt mich bitte nicht für meine Unwissenheit.

    Gruß Dietmar
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  2. Undichte Abwasserrohre unter dem Kellerboden

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast

    Altbau??

    sicher, aber wie alt ist das ganze?
    welche abflüsse gibt es im keller?(waschküche,.......)
    ich könnte mir auch eine lösung wie in wuppertal vorstellen


    hny j.p.

    p.s. bodenplatte ist:BODENPLATTE
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo wasweissich,

    deine Antwort verstehe ich leider nicht .

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    sicher, aber wie alt ist das ganze?
    welche abflüsse gibt es im keller?(waschküche,.......)
    Bj. ist 1968; Abwasserrohr mit Abflüssen vom gesamten Haus

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    ich könnte mir auch eine lösung wie in wuppertal vorstellen
    meinst du die Schwebebahn?

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    p.s. bodenplatte ist:BODENPLATTE
    Was gehört dazu? -- nur der Beton --

    Gruß Dietmar
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    Bj. ist 1968; Abwasserrohr mit Abflüssen vom gesamten Haus
    .
    da muss jemand mit Sachverstand ran ... es gibt verschiedene
    Möglichkeiten die Abwasserleitungen zu erneuern:

    - aufstemmen und neu legen ist eine "aber" meist nicht
    die sinnvollste (!)
    .
    - kleinöffnungen und Abwasserleitungen einschiessen wär ne 2te.
    .
    - kleinöffnungen und aufbruch nach Außen und dann außen rum
    zusammen fassen wär ne 3te.
    .
    - uswusf.
    .
    "ABER" dazu müsste man die Örtlichkeiten sprich Höhen und Lagen
    kennen um da gezielt ne sinnvolle und kostengünstige Erneuerung
    vorschlagen zu können (!)
    .
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    wenn "die abflüsse vom gesamten haus" unter der kellerdecke zusammenzufassen wären , Könnte man bis zur aussenwand die wuppertaler wählen , wenn die kellerabflüsse vernünftig gelöst werden können.

    das komplettaufstemmen halte ich für riskant,und aufwendig,

    aber wie josef schreibt , einer der sich auskennt, vor ort..................,

    gruss j.p.
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  7. #6
    Avatar von ISYBAU
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    Hallo Dietmar, 1968 ist gerade das Jahr in dem die Dichtungssysteme gewechselt wurden - also ist nicht sicher ob du steinzeugrohre mit teerverguss oder bereits elastomere dichtungen (kunststoff) hast. aber die dichtheit ist hier ja offensichtlich nicht das primäre problem.

    der unterbogen, also der bereich mit gegengefälle ist sicher das betriebliche problem, eben die ablagerungen mit folgender verstopfung.

    man müsste das genaue ausmass kennen, um hier eine empfehlung geben zu können.

    zweckmässig ist es aber fast immer, die abwasserleitungen insgesamt zu prüfen. vielleicht kannst du ja die abwasserfallleitungen, die von den obergeschossen kommen an der kellerwand/-decke installieren und dir die grundleitung so "einsparen". ist das so ?

    das aufstemmen der bodenplatte zur neuverlegung bei alten gebäuden ist tatsächlich in einigen fällen kein problem und eine gute lösung, weil die bodenplatte nur sehr dünn ist, also eine ein bisschen dickere magerbetonschicht. aber das könntest du ja mal selbst überprüfen.

    denke aber daran, dass vielleicht auch einige entwässerungsgegenstände im keller über"flüssig" sind und entfallen können und diese oftmals auch nicht rückstaugesichert sind.

    die oben erwähnte undichtheit kann auch ein betriebliches problem sein und die verstopfung verschärfen, weil das wasser versickert und damit die feststoffe liegen bleiben. einl ganz davon abgesehen, dass abwasserleitungen aus gründen des umweltschutzes dicht sein müssen. unter diesem aspekt ist eine gründliche planung angezeigt um eine wirtschaftliche lösung zu erhalten.
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    weitere Aspekte

    Hallo Dietmar,

    das Wichtigste haben Josef und Robert schon zusammengeschrieben:
    - Entscheidung nur durch Fachkraft vor Ort möglich
    - verschiedene Sanierungslösungen denkbar
    - Vorzugslösung: Rohre unter die Kellerdecke
    - Nebenthemen beachten: Rückstauschutz, Verstopfungsgefahr etc.

    Ergänzend noch der Hinweis, dass das festgestellte Gegengefälle (Unterbögen) entweder schon bei Bau vorhanden war oder aber durch Auswirkungen der Undichtheiten (Muffenversatz) entstanden sein kann. Im letzteren Fall wären dass dann Setzungen, die aus einem jahrelangen Auswaschen des Bodens (Hohlraumbildung unter der Bodenplatte) resultieren. Der Fachmann vor Ort sollte dann mal beurteilen, ob solche Auswaschungen u.U. auch Auswirkungen auf die Fundamente des Hauses haben können.

    Zur Frage ob Versicherungsschaden oder nicht wird es auf die Versicherungsbestimmungen ankommen. Die Versicherungsgesellschaften nehmen seit einigen Jahren systematisch die Haftungen für erdverlegte Rohre aus Ihren Versicherungsbestimmungen raus, bei Altverträgen ist dieser Schutz meist noch gegeben. Grund für die Änderungen in den Versicherungsbestimmungen sind natürlich die Vielzahl sehr teurer Schäden, die eigentlich nur aus einer (aus heutiger Sicht) schlechten Bauweise resultieren.

    Der Begriff "Wuppertaler" ist mir übrigens auch fremd, ich vermute mal, dass es sich um den Vorschlag zu den unter der Kellerdecke, an der Kellerwand aufgehängten Grundleitungen handelt.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    also Keller hab ich nirgends rausgelesen ... sondern
    nur Bodenplatte ???
    .
    mit Keller wär´s vielleicht einfacher ... alles unter der Decke
    zusammen und raus damit ... oder gleich raus damit "aber"
    auch des müsste ein Fachmann vor Ort entscheiden.
    .
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    also Keller hab ich nirgends rausgelesen
    aber wir : Überschrift des ersten Beitrags
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    dann dürft Ihr mir aber ein Brett drüber ziehn ...
    ich hab den Beitrag zehnmal (o. Überschrift) gelesen
    und war mir sicher des iss ein Haus o. Keller
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Dietmar_O Beitrag anzeigen
    Ich habe ein Problem mit einem Abwasserrohr unter meinem Keller.
    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    dann dürft Ihr mir aber ein Brett drüber ziehn ...
    ich hab den Beitrag zehnmal (o. Überschrift) gelesen
    und war mir sicher des iss ein Haus o. Keller
    Brett würde Bohle, wenn wir so wären
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  13. #12
    Themenstarter

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    Kellergeschoß währe die bessere Formulierung gewesen (also oberhalb der Bodenplatte). Die Abwasserleitung verläuft nur dummerweise unter einer Einliegerwohnung (ebenerdig) und dem Heizungskeller (ca. 2m unter der Erdoberfläche).

    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    .
    - kleinöffnungen und aufbruch nach Außen und dann außen rum
    zusammen fassen wär ne 3te.
    Daran habe ich auch schon gedacht. Das ist wahrscheinlich die beste Lösung, da ein Fallrohr (das den Ärger verursacht) innen an einer Außenwand herunter kommt. Man müsste dann die Bodenplatte nur auf einer Länge von ca. 2m – 3m aufstemmen.

    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Zur Frage ob Versicherungsschaden oder nicht wird es auf die Versicherungsbestimmungen ankommen. Die Versicherungsgesellschaften nehmen seit einigen Jahren systematisch die Haftungen für erdverlegte Rohre aus Ihren Versicherungsbestimmungen raus, bei Altverträgen ist dieser Schutz meist noch gegeben. Grund für die Änderungen in den Versicherungsbestimmungen sind natürlich die Vielzahl sehr teurer Schäden, die eigentlich nur aus einer (aus heutiger Sicht) schlechten Bauweise resultieren.
    Dazu habe ich mittlerweile auch einiges recherchiert:

    Ich habe noch einen alten Versicherungsvertrag (VGB 62).

    Der BGH hat mit Urteil vom 25.3.1998 - IV ZR 137/97 (ZMR 1998, S. 490 f.) folgende Entscheidung getroffen:
    Ableitungsrohre der Wasserversorgung, die unterhalb des Kellerbodens zwischen den Fundamentmauern verlaufen, befinden sich „innerhalb des Gebäudes“ i. S. von § 4 Abs. 2 a der Allgemeinen Bedingungen für die Neuwertversicherung von Wohngebäuden gegen Feuer-, Leitungswasser und Sturmschäden (VGB 62).

    Dieses Urteil muss meine Versicherung kennen. Trotzdem wollten sie nicht zahlen da die Rohre ja angeblich außerhalb des Hauses liegen. Ich denke dieses Thema dürfte mit diesem Urteil erledigt sein.

    Ich danke allen für die zahlreichen Antworten.
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  14. #13

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    @Josef

    Hallo Josef!

    Sehe gerade:
    Wenn ich im "Antworten-Modus" zurückblättere sind die Überschriften nicht zu sehen...

    m.f.G. J.W.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    Manfred die Bohle schmerzt noch ... die war härter
    wie mei Stahlschädel
    .
    Juwido ... hilft alles nix "unter mein Keller" stand
    auch in dem Beitragstext den ich soooo aufmerksam
    gelesen hab
    .
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  17. #15
    Avatar von ISYBAU
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    Hallo josef, wir sind ja gar nicht so böse ;-) ... denn ab und an sitzt ja jeder mal im glashaus ;-)

    zum versicherungsschutz ist noch anzumerken, dass oftmals nur die brüche an den ableitungsrohren versichert sind. Unterbögen und Lageversätze wären in diesem Fall nicht versichert.

    Zum Problem der Verstopfung in der Grundleitung ist noch anzumerken, dass es auch ein grösseres Abflusshindernis (z.B. Wurzeleinwuchs) im Grundstücksanschluss sein kann, das das Problem durch verzögerten Abfluß verschärft.

    Wie Manfred auch schon geschrieben hat, sind die meisten Unterbögen bereits bei der Herstellung entstanden, also nicht unbedingt eine plötzliche Verschlimmerung. Im Falle wechselnder Grundwasserstände kommt es aber schon sehr schnell zu Ausspülungen der Bettung und der Verschlechterung der Rohrlagerung.
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