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Brauche Hilfe bei meiner Finanzplanung

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  1. #1

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    Brauche Hilfe bei meiner Finanzplanung

    Hallo,
    ich brauche Hilfe bei der Planung meiner Zukunft. Das ganze basiert noch etwas auf Illusionen, aber wenn alles funktioniert wird es wirklichkeit ;-)
    Ich plane eine Zukunft mit meiner Freundin. Zur Zeit wohnen wir beide noch zu hause, was sich aber dieses Jahr noch ändern soll/wird.
    Ich verdiene zur Zeit 1200 netto (mache grade noch eine Weiterbildung und wird dann mehr) und meine Freundin wird etwas mehr verdienen.
    Geplant ist auf lange Sicht 1-2 Kinder und ein eigenes "Traumhaus"
    Ich verfüge zur Zeit über Barmittel von 20.000 Euro (Tagesgeld und Fonds)
    Meine Freundin hat ca. die gleiche Summe + einen Bausparvertrag über 20.000 Euro.
    Da ich immer das optimalste aus allem rausholen möchte brauche ich mal eure Tipps.
    Was würdet ihr raten? Also erst mal werden wir ganz normal zur Miete ausziehen. Man muss ja erst mal sehen ob alles so klappt wie man es sich wünscht. Danach würden wir gerne bauen, oder evtl. erst mal eine Eigentumswohnung für 5-10 Jahre kaufen (Empfehlenswert?)
    Im moment Spare ich so viel Geld wie möglich in Fonds und parallel immer einen kleinen Betrag aufs Tagesgeldkonto. Würdet ihr einen Bausparvertrag empfehlen? Wie gesagt, meine Freundin hat einen 20.000ender. Reicht der oder ist es besser mehrere zu haben? Bis jetzt wurde mir immer davon abgeraten. Und wenn ja, gibt es RICHTIG gute Anbieter für einen Bausparvertrag? Wie gesagt, will immer das optimale haben.
    Wenn wir ein Haus bauen, dann wird es nach ungefähren hochrechnungen ca. 200.000 Euro inkl Grundstück kosten.

    Gebt mir bitte einfach mal anregungen wir ihr es machen würdet
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  2. Brauche Hilfe bei meiner Finanzplanung

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das ...

    Zitat Zitat von Tobi82 Beitrag anzeigen
    Wenn wir ein Haus bauen, dann wird es nach ungefähren hochrechnungen ca. 200.000 Euro inkl Grundstück kosten.
    ... könnt Ihr "bei Bonn" gleich vergessen .
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  4. #3
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    Ok, ich werde mal genauer. Es ist in Rheinland-Pfalz, bei Bad Neuenahr Ahrweiler. Um ganz genau zu sein vermutlich auf der Grafschaft ;-)
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Tobi82 Beitrag anzeigen
    Ok, ich werde mal genauer. Es ist in Rheinland-Pfalz, bei Bad Neuenahr Ahrweiler. Um ganz genau zu sein vermutlich auf der Grafschaft ;-)
    Von mir aus lass es 300.000 kosten, es geht ja im moment erstmal nur um die vorbereitung eines optimalen Kredits (so niedrig wie irgendwie möglich, daher die frage nach bausparvertrag) und die optimale Finanzplanung
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Auch da ...

    ... wird´s die Grundstücke nicht umsonst geben.

    Es soll doch ein freistehende EFH werden?
    Wenn Ihr schon wisst wie gross es ungefähr werden soll, könnt Ihr Euch ja schon mal ausrechnen, wieviel Grundstück Ihr mindestens braucht.

    Rechenbeispiel: Hausbreite 8 m, -tiefe 12 m.
    links und rechts min. 3 m, vorne 5 m und hinten sagen wir mal 10 m
    = 14 X 27 = 378 m².
    Nun erkundigt Euch erst mal, was ein 350-400 m² großes voll erschlossenes Grundstück dort kostet.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... wird´s die Grundstücke nicht umsonst geben.

    Es soll doch ein freistehende EFH werden?
    Wenn Ihr schon wisst wie gross es ungefähr werden soll, könnt Ihr Euch ja schon mal ausrechnen, wieviel Grundstück Ihr mindestens braucht.

    Rechenbeispiel: Hausbreite 8 m, -tiefe 12 m.
    links und rechts min. 3 m, vorne 5 m und hinten sagen wir mal 10 m
    = 14 X 27 = 378 m².
    Nun erkundigt Euch erst mal, was ein 350-400 m² großes voll erschlossenes Grundstück dort kostet.
    Grob 60.000 bis 70.000 Euro. Alles schon informiert. Wie gesagt, gebaut wird frühstens in 10 Jahren, mir geht es eher um die Planung der optimalen Finanzierung, siehe posting 1
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  8. #7

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    Hallo,
    Ihr seid doch schon auf einem guten Weg!
    Wenn Ihr noch 10 Jahre mit bauen warten wollt, habt Ihr doch noch eine Menge Moeglichkeiten:
    Sucht euch eine gescheite Mietwohnung. Um Stress und unnoetige Kosten(Umzug, Renovierung etc.) zu vermeiden wuerde ich auf das Intermezzo mit der Eigentumswohnung verzichten und direkt auf das Ziel Immobilie hinsteuern.

    Bei der Finanzierung will wohl jeder gerne das Optimale, aber wenn es so einfach waere das zu finden..
    Lasst euch von einem unabhaengigen Finanzberater beraten, welche Ansparvarianten fuer euch am geeignetesten sind. Dabei lieber splitten und nicht alles auf ein Pferd setzen!

    Viel Glueck!
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  9. #8
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    Mit der Eigentumswohnung habe ich mir schon wieder aus dem Kopf geschlagen. Damit einen Grundstein für ein EFH zu setzen ist wohl nicht so optimal.
    Im moment spare ich ca 70% in Fonds, 30% Tagesgeld. Ich denke ich werde mir vielleicht noch einen Bausparvertrag dazu packen
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  10. #9
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    Bausparvertrag?

    Wohl von der Ferseh-Werbung infiziert?

    DIBA bietet aktuell 3,3 % für 6 Monate ab 10.000,00 und 3,5 % für 6 Monate ab 50.000,00 EUR.
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  11. #10

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    Also ich würde das mit dem Bausparvertrag vergessen. Hat meine Frau auch gehabt und hat nix genutzt.

    Wenn Du "bald", also in 2-5 Jahren bauen willst, dann würde ich nur 30% in Fonds stecken, den Rest auf Tagesgeldkontos. Ich hatte viel Geld in Fonds und habe dann für den Hausbau mit Gewinnen unter Tagesgeldkonditionen verkaufen müssen. Man sollte nur Geld in Fonds tun, dass man 10 Jahre oder mehr nicht braucht.

    Ich empfehle ein Abo der Stiftung Finanztest. Innerhalb von einem Jahr gehen die alles durch, was für Dich wichtig ist.

    Und denk dran: nicht immer geht alles wie geplant. Plötzlich stehst Du zwei Jahre vor der Planung auf Deinem Traumgrundstück und Deine Fonds sind gerade im Keller -- und dann? Oder es dauert alles ein Jahr länger mit der Suche...

    Nee, Fonds usw. in Grenzen halten, immer schön Bargeld ansparen, auf Tagesgeldkonten, z.B. Diba, z.B. Finansbank etc. pp.

    Viel Glück!

    Gruß, Hendrik
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  12. #11
    master1980
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    Hi,

    was habt ihr gegen Bausparverträge? Ich stehe im Moment vor einer ähnlichen Entscheidung wie der Threaderöffner.
    Sicher habe ich den Großtei meines Geldes auf gut verzinsten Tagesgeldkonten angelegt. Zusätzlich ist es aber durchaus sinnvoll, noch was auf Bausparen zu machen, um auf ein Teil des späteren Gesamtdarlehens niedrigere Zinsen zu bekommen.

    Was bringen mir 3,3% Guthabensinzen für die nächsten 10Jahre, wenn ich darauf 20Jahre 4,5% oder vermutlich noch höhere Zinsen auf mein Darlehen habe.
    Dann doch lieber einen Teil beim Bausparen nur mit 0,5 bis 1,5% Guthabenverzinsen und dafür "nur" rund 1,9% bis 3,5% Darlehenszinsen zahlen.

    Sicher muss man noch drauf achten, dass die Tilgung nicht zu groß wird beim Bausparen. Aber was bringen mit horrende Guthabenzinsen auf meinem Tagesgeldkonto, wenn ich über die 801€ Freibetrag komme und dadurch rund ein Drittel der Zinsen wieder aufgefressen wird.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass man sehrwohl einen gewissen Teil per Bausparvertrag anlegen kann. Oder habe ich das was vergessen?

    viele Grüße
    master
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  13. #12
    Avatar von herrmann
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    Zitat Zitat von master1980 Beitrag anzeigen
    Hi,


    Was bringen mir 3,3% Guthabensinzen für die nächsten 10Jahre, wenn ich darauf 20Jahre 4,5% oder vermutlich noch höhere Zinsen auf mein Darlehen habe.
    Dann doch lieber einen Teil beim Bausparen nur mit 0,5 bis 1,5% Guthabenverzinsen und dafür "nur" rund 1,9% bis 3,5% Darlehenszinsen zahlen.

    Sicher muss man noch drauf achten, dass die Tilgung nicht zu groß wird beim Bausparen.

    viele Grüße
    master
    Dann schau mal, wie lang die Tilgung Deines 1,9% Bausparvetrag läuft. In 5 Jahren und 8 Monaten musst du 100% zurückbezahlt haben. Bei einem mit 50% angesperten 50.000 € BSV heißt das eine monatliche Rate von fixen 480 € allein für den Bausparer.

    Der herrmann
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  14. #13

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    darüberhinaus ist der guthabenzins nur für die momentan angesparte summe, der darlehenszins aber für 100 %. da heißt es gut rechnen, ob man mit den mehrzinsen des tagesgeldes nicht lieber am ende der laufzeit tilgt und das anschlussdarlehen weniger hoch abschließen kann.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Bausparvertrag?

    Wohl von der Ferseh-Werbung infiziert?

    DIBA bietet aktuell 3,3 % für 6 Monate ab 10.000,00 und 3,5 % für 6 Monate ab 50.000,00 EUR.
    ... nur so nebenbei: Debeka Festgeld 3,7% für ein Jahr ab 10.000 Euro ...
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  17. #15

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    auch mal nebenbei....

    ... die Mischung machts ! Einen klassischen Bausparvertrag mit einer geringen Summe (25.000-50.000€) kann man immer gebrauchen. Dazu Tagesgeldkonto oder Wertpapiere (z.B. Bundesschatzbriefe) und was ich persönlich auch sehr gut finde ist das DAX-Sparbuch bei der Postbank. Da gibt es monatliche Abrechnung. 1,5% Zinsen sind fest u. garantiert + zusätzliche 50% der prozentualen Steigerung des DAX-Wertes. Also, wenn DAX in einem Monat 3% steigt, dann bekommt man zusätzlich nochmals 1,5%. Und das bei Bedingungen wie bei jedem normalen Sparbuch. Kann ja jeder mal auf der Homepage schauen, was das in den letzten 2 Jahren gebracht hat....
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