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  1. #1

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    Dachschräge isolieren - keine diffusionsoffene Folie - Querlattung ?

    Hallo,
    ich möchte die Dachschräge mit Mineralwolle isolieren. Dazu habe ich einige Fragen:
    1. Die Unterspannbahn (Haus Bj. 59) aus Pappe oder Teer, ist folglich nicht diffusionsoffen. Ein Architekt hat mir zu Klemmfilz zwischen den Sparren geraten. Zwischen den Sparren soll in Längsrichtung je 2 Dachlatten hochkant eingestellt werden, damit die Dämmung an der Mitte nicht an die Unterspannbahn kommt. Er sei kein Problem, wenn die Dämmung z.B. direkt an den Sparren an die Spannbahn kommt. Ist das richtig ?
    2. Die Sparren sind 12cm dick. Ich möchte auffüttern und insgesamt 20cm WLG35 zwischen den Sparren isolieren. Lohnt sich eine zusätzliche Dämmung (mit Querlattung) unter den Sparren (z.B. 14cm zwischen den Sparren & 6cm unter den Sparren) zur Reduzierung von Kältebrücken an den Sparren, oder lohnt sich der Aufwand der Querlattung nicht ?
    Schonmal vielen vielen Dank.
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  2. Dachschräge isolieren - keine diffusionsoffene Folie - Querlattung ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Meister_Hans
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    Aaaalso,

    so pauschal einen Luftraum zwischen U-Bahn und Dämmung lassen ist nicht so einfach. Hier muß auch jeweils eine ausreichende Be- und Entlüftungsöffnung geschaffen werden (in jedem Sparrenfeld, Trauf- und Firstseitig). Die Sache mit den Dachlatten ist schön und gut, aber der geschaffene Luftraum wird (wahrscheinlich) nicht ausreichen, die Sparrenfelder zu belüften damit entstehendes Kondenswasser wieder schnell austrocknen kann. Haste das von dem Architekt schriftlich? Wenn nein: geben lassen...

    Wäre eventuell einfacher, die Dämmung 4 cm schwächer als die Sparrenhöhe + Aufdopplung zu wählen. Die Latten vermindern nur noch zusätzlich den freien Lüftungsquerschnitt, auch wenn sie sicherstellen sollen, daß der Luftraum nicht zu klein wird. Dann die Dämmung unten an der Aufdoppelung bündig machen, auf keinen Fall weiter ins Sparrenfeld drücken, damit der Luftraum zwischen U-Bahn und Dämmung so groß wie möglich bleibt. Also z. B. 12 cm aufdoppeln, 20 cm Klemmfilz WLG 035, Dampfsperre, 4 cm Untersparren-Dämmung. oder: 20 cm Klemmfilz, 40 mm in der Querlattung und dann erst die Dampfsperre. Dann wären (theoretisch) in der Traglattenebene nochmal 50mm möglich. Die Sache mit den Zu- und Abluftöffnungen ist trotzdem erforderlich!

    Der Aufwand, die Querlattungsebene zu dämmen lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings sollten nicht mehr als 20% der Dämmung unterhalb (also raumseitig) der Dampfsperre liegen. Außer du verlegst die Dampfsperre auf der Querlattung, dann könntest du die Traglattungsebene zusätzlich noch dämmen...

    Weiter würde ich eine Dampfsperre mit sd >100 nehmen, eine Dampfbremse wäre mir hier zu unsicher, da der Abtransport etwaig anfallender Feuchtigkeit nicht 100%ig gewährleistet ist. Und alles schön ab- und ankleben.......
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Hans, vielen Dank für die Hilfe. Firstseitig ist die Belüftung gegeben, aber Traufseitig noch nicht. Wie kann ich denn das realisieren, im Moment schliesst die Unterspannbahn den Raum zwischen den Sparren traufseitig ab. Muss ich dort eine Öffnung machen ? Wenn ja, wie groß? Die Dampfsperre wollte ich eigentlich unter der Querlattung anbringen. Ich dachte schonmal an 16+6cm WLG35 und evtl. 20mm auf der Traglattenebene.
    Gruß aus der Eifel
    Markus
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  5. #4
    Avatar von Meister_Hans
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    Zitat Zitat von Altbauer123 Beitrag anzeigen
    Muss ich dort eine Öffnung machen ? Wenn ja, wie groß?
    Die DIN 4108 schreibt für die Hinterlüftung der Dämmstoffebene einen freien Lüftungsquerschnitt von 200 cm2 vor. Allerdings sollte die Zuluftöffnung entweder unter der Unterspannbahn im Außenwandbereich liegen oder in der Unterspannbahn so ausgeführt werden, daß von oben kommendes Kondenswasser oder schmelzender Flugschnee nicht in die Konstruktion laufen kann.

    Dies kann dann so gemacht werden, daß die vorhandene Bahn aufgeschnitten wird, eine zweite Bahn unter die oberhalb des Einschnittes liegende geschoben und dort verklebt wird. Die Bahn muß mindestens 15 cm über die unter dem Einschnitt liegende reichen! besser sind 20 cm. Dann im Baustoffhandel Unterspannbahn-Lüfterelemente besorgen (wurden mal von der Fa. BRAAS hergestellt, ob´s die noch gibt weiß ich nicht) und die einbauen.

    Frohes schaffen und gutes Gelingen....
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    ????????????

    Moin,

    Unterspannung 1959? Und dann aus Pappe oder Teer???
    Das hört sich mehr nach Pappdocken an.

    Die sind beim weiteren Ausbau dann ein echtes Problem, weil eigentlich nicht geeignet.

    Grüße
    stefan ibold
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,
    wie muss ich denn die Bahn einschneiden ? entlang der Sparren ?
    Schneide ich die vorhandene Bahn im unteren Bereich auf, so dass diese dann durch die Unterlüftete eingesetzte Bahn ersetzt wird ?
    Womit verklebe ich denn am besten ?
    Aus welchem Material soll die eingesetzte Unterspannbahn sein ?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von stefan ibold Beitrag anzeigen
    Moin,

    Unterspannung 1959? Und dann aus Pappe oder Teer???
    Das hört sich mehr nach Pappdocken an.

    Die sind beim weiteren Ausbau dann ein echtes Problem, weil eigentlich nicht geeignet.

    Grüße
    stefan ibold
    Schonmal danke,
    Der Ausbau betrifft aber nur den Aufgang im Treppenhaus zum Speicher, das sind 3 Sparrenzwischenräume je 53 cm und eine Schräge von 4m Länge. Was könnte ich denn alternativ machen ?
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  9. #8
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von Altbauer123 Beitrag anzeigen
    Was könnte ich denn alternativ machen ?
    Das Dach umdecken lassen, was anderes hilft gegen Pappdocken nicht.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Hilfe.
    Werde das Dach in diesem Bereich umdecken lassen, Delta-Folie drunter und zwischen den Sparren isolieren
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  11. #10
    Haller
    Gast

    Das ist so einfach nicht

    Das dach - in diesem Bereich - umdecken ist vermutlich nicht möglich.
    Das neue Dach wird dann mit diffusiosoffnener Folie und Konterlatte höher, als das "alte "Dach mit Pappdocken ohne Konterlatte.

    Deshalb düürfte die Umdeckung "partiell" scheitern.

    Dabei ist das Ganze keinn problem.

    Nach Lehrbuch ist das dach mit PAPPDOCKE dann ein "nicht belüftetes Dach mit nicht belüfteter Deckung".
    Der Innenausbau ist dann normgerecht mit Volldämmung in Sparrenhöhe und mit innenseitig Dampfsperre in SD 100m.

    Es geht auch einfacher mit *******, ohne Folie, mit besserem U-Wert und mit Gewährleistung.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    herr ******, es reicht

    Und zwar aus zwei Gründen:

    1.) Ihre Werbeanstrengungen sind hier unerwünscht. Aber das ist noch harmlos weil

    2.) Fachregeln für Dachdeckungen... 1.3.2(7) eindeutig schreibt: Docken gelten nicht als regensichere Zusatzmaßnahmen ,wenn die Regeldachneigung unterschritten wird oder das Dachgeschoss insbesondere zu Wohnzwecken genutzt wird.

    Analog zu Ihrem Verständnis der temperierten Gebäudehülle wird klar, dass das wärmegedämmte Dach Wohnraum bedingt. Auch wenn es hier ein Treppenhaus zu sein scheint, wird es gedämmt und wird damit temperierte Gebäudehülle. Somit gilt 2.)

    Ihre (offenbar selbstgstrickte) Lehrbuchaussage können Sie nun wirklich vergessen. Ihre Gabe, Regeln, Normen und Fachregeln so hinzubasteln, wie Sie es brauchen, ist uns hinlänglich bekannt.

    stefan ibold
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  13. #12
    Bauexpertenforum
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    @******

    Ich schätze Ihre Meinung, finde es aber ebenfalls nicht i.O., daß Sie Ihre Beiträge mit Werbung für die eigenen Produkte " unterfüttern ". Das ist hier im Forum nicht erwünscht. Könnten wir uns dahingehend verständigen, daß Sie das in Zukunft unterlassen?

    Zitat von Nutzungsbedingungen
    7. kommerzielle und privat Nutzung
    Es ist den Mitgliedern des Forums untersagt - in welcher Form auch immer - Werbung für kommerzielle Produkte oder Dienstleistungen zu machen. Werbung ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch den Betreiber erlaubt
    Im übrigen halte auch ich eine komplette Umdeckung für rund 8 m² Treppenhausdämmung für etwas übertrieben. Was wäre zu halten von einer feuchteadaptiven Dampfbremse in diesem Bereich, analog Künzel zum Problem mit Zinkeindeckungen ( hier: Unterspannbahn aus " Pappe " ).
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  14. #13
    Haller
    Gast

    Jedem das Seine..

    @ Eric,
    ja, gerne, wir können uns auf den Verzicht auf Werbung verständigen.

    In diesem Fall streichen Sie bitte ROCKWOOL; ZKF, ISOPHEN, RIGIPS, KNAUF, BRAAS, LAFARGE ... und alle sonstigen Produktnamen , auch z.B. difunorm usw.

    Es ist im Sinne der Nutzungsbedingungen auch denkbar, daß für die Nennung dieser Produkte eine schriftliche Genehmigung des Forenbetreibers vorliegt. Dann bitte ich ebenso darum.

    Oder ich schlage vor, daß ich zukünftig anstelle ********** immer nur schreibe "....."
    Soweit ok?

    Und bitte streichen Sie Herrn Ibold, der Werbung macht für sein Büro.

    @Herr Ibold,
    ein Meinungsaustausch mit Ihnen bringt mir nichts.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Architekt
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    34,325

    Herr ******...

    wenn hier ein Frager nach Deitermann Superflex fragt, wirbt er nicht (ausser er wär von Deitermann).
    Wenn Herr ****** aber ständig in seinen Beiträgen SEINE EIGENEN "Produkte" anpreist, dann ist das WERBUNG.
    Und die ist hier unerwünscht.
    Ahc ja, ich vergaß. Meine Meinung interessiert Sie ja auch nicht
    MfG
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  17. #15
    Haller
    Gast
    @Altbauer,
    ich gestatte mir, Ihnen zu erklären, was Herr Ibold mir sagen möchte:

    Dazu zitiere ich MEINEN Beitrag von oben:
    Zitat:
    Nach Lehrbuch ist das dach mit PAPPDOCKE dann ein "nicht belüftetes Dach mit nicht belüfteter Deckung".
    Der Innenausbau ist dann normgerecht mit Volldämmung in Sparrenhöhe und mit innenseitig Dampfsperre in SD 100m.
    Zitat Ende.

    Damit ist gesagt, daß der Innenausbau normgerecht und funktionssicher ist.

    Herr Ibold meint jedoch, das ganze Dach müsse aussen abgerissen werden, weil Pappdocken keine regelkonforme Zusatzmßnahme sind.

    Das ist richtig, jedoch hirnrissig.

    Dazu ist zu sagen:
    1. Wenn bisher Ihre Pappdocken dicht waren, dann sind sie es auch in Zukunft hinreichend.
    2. Kein Regelwerk zwingt Sie zum Abriss und Neubau des Daches wegen der Regensicherheit.
    3. Kein Diskussionsbetrag hier sollte Sie vom gesunden Menschenverstand abbringen.

    Bleiben Sie in der Spur.
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