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  1. #1
    Gastgastgats
    Gast

    bau berufsgenossenschaft

    hallo beim bauexpertenforum.

    haben folgendes problem :

    die bg bau hat letztes jahr für unser neubau in dem wir nun wohnen alle rechnungen eingesehen und ist zu dem entschluss gekommen, daß wir 9.000 euro nachzahlen sollen. wir haben "nur" ca. 100 std. angegeben, es wahren max vielleicht 200 std. die meine vater mitgeholfen hat, nur tapezieren und teppich verlegen.

    wir haben mit einem archi gebaut, der leider mittlerweile verstorben ist. die bg bau will von uns nun soviel geld, weil die sagen, daß einige rechnungen fehlen, bzw. nicht vollständig sind, z.b. türen und fenster.

    wir haben letztes jahr mit einem herren von der baubg im haus zusammengesessen, der hat sich das haus angesehen und alle rechnungen eingesehen, hat viele notizen gemacht, sogar fotografiert.

    frage, was sollen wir nur machen, wir können max. 500-1000 euro zaheln, aber nicht so viel und wofür?

    haben wir einen fehler gemacht, daß wir den herren in unser haus gelassen haben? habe hier gelesen, daß man das vermeiden sollte, aber der war so aufdringlich und wir konnten nicht ablehenen weil wir etwas eingeschüchtert waren.

    was raten sie uns, rechtsanwalt möchten wir noch nicht einschalten wegen den kosten.
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  2. bau berufsgenossenschaft

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  3. #2
    Avatar von hansolo
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    Böse das gleiche....

    Hallo,
    habe das gleiche Problem, mein Termin steht noch aus.
    Wie kommen die auf 9000 € ????
    Wie begründen die, die Stunden ???
    Wie willst du das als kleiner Hausherr bezahlen ???

    Meine Meinung zur BG Bau:
    Den kleinen Häußlebauer abzocken.
    Die Leute die Geld haben ein Haus bauen zu lassen, brauchen keine Beiträge zu Zahlen.
    Warum macht man nicht einen Pauschalbetrag für Selberbauer (so 500€) dann wär doch alles klar ....

    Gruss
    Han
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  4. #3

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    Völlig falsch...

    Zitat Zitat von hansolo Beitrag anzeigen
    Die Leute die Geld haben ein Haus bauen zu lassen, brauchen keine Beiträge zu Zahlen.
    Von jedem €, der an einen BU geht, gehen einige Ct an die BG, denn der BU zahlt ja BG-Beiträge für seine Mitarbeiter, die über die Lohnkosten in die Preise eingehen.
    ****
    Der wirkliche Skandal sind nicht die Beiträge, sondern die Tatsache, daß man den Selbermachern (und auch da nur den Neubauern) zwar Geld abnimmt, aber diese nicht über die einzuhaltenden Vorschriften aufklärt, was in 99,9 % der Fälle eine Anspruchsablehnung zur Folge hat, weil irgendeine Arbeitsschutzvorschrift nicht eingehalten wurde. Dies aber meist weniger aus Ignoranz gegenüber, sondern in Unkenntnis der Vorschriften.
    MfG
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  5. #4
    Avatar von hansolo
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    ja aber ...

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Von jedem €, der an einen BU geht, gehen einige Ct an die BG, denn der BU zahlt ja BG-Beiträge für seine Mitarbeiter, die über die Lohnkosten in die Preise eingehen.
    Ja sicher Ralf ...ABER ..... nochmal.... wer es sich Leisten kann, Bauen zu lassen, dem ist es egal ob der BU ein oder zwei Tausender mehr nimmt oder nicht !!
    Dem Selberbauer ist es nicht egal, der muss mit jemdem Euro rechnen.
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  6. #5

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    Aber sofort....

    Zitat Zitat von hansolo Beitrag anzeigen
    J.... wer es sich Leisten kann, Bauen zu lassen, dem ist es egal ob der BU ein oder zwei Tausender mehr nimmt oder nicht
    Her mit den Adressen DIESER Bauherren .
    Ich kenne die nicht.
    Zum Rest benütz mal bitte die Suche. Das haben wir schon mehr als einmal weichgekaut.
    MfG
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  7. #6

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    ja aber

    Hallo,

    ich weiss daß das schon hundert mal durchgekaut wurde, aber
    so ganz klar sind mir zwei Dinge trotzdem nicht und ich glaube dem
    Fragesteller auch nicht.
    1. Muss man den BauBG Mitarbeiter reinlassen?
    2. Muss ich denen meine Rechnungen/Unterlagen zeigen und falls ja warum?
    3. Wie verhält mach sich bei einer Prüfung am sinnvollsten?

    Andreas
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  8. #7

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    Hi!

    1. Reinlassen musst Du niemanden. Ausser er hält Dir eine richterliche Verfügung unter die Nase, aber ich denke dann hast Du andere Probleme als Bau-BG-Beiträge.

    2. Rechnungen und Bauverträge musst Du nicht vorlegen. Du bist lediglich auskunftsverpflichtet wer welches Gewerk ausgeführt hat und wieviel Stunden Helfer geleistet haben.

    3. Einfach ehrlich sein und die Wahrheit sagen. Dann hat man im Ernstfall nix zu befürchten.

    Wer darauf pocht das die Bau-BG sich an geltendes Recht hält der sollte das selbe Maß auch bei sich ansetzen. Jeder der baut weiss vorher das wenn Fremdhelfer am Bau tätig sind Bau-BG-Beiträge zu entrichten sind.

    Über den Sinn und Unsinn dieser Beiträge braucht man sich glaube ich nicht zu streiten. Das Gesetz lautet nun man so und daran hat man sich zu halten. Woanders wird auch Geld verpulvert und keine beschwert sich.

    Hat sich schon mal jemand Gedanken z.B. über die Vermessungskosten oder über Gebühren gemacht?!
    Schnurgerüst (1 Std ) Arbeit: 650€
    Einmessen des Hauses (1/2 Std ) 470€
    Baugenemigung : 520€

    usw
    usw

    Das sind nun mal Kosten die bei einem Bau entstehen und über die man sich vorher im klaren sein muss. Bau BG gehört nun mal dazu wenn man viel Eigenleistung einbringt und Helfer dabei Hand anlegen. Wieso ist man nicht einfach ehrlich und gibt die Stunden an?!

    Gruß Rene'
    Geändert von Rene' (11.01.2007 um 12:14 Uhr)
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  9. #8
    Avatar von bemi
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    Es ist eine Frechheit was die BG sich erlaubt wenn die 9000 EURO haben will würde ich auf jeden Fall einen Anwalt einschalten.
    Die prob. mit allen Mitteln an Geld zu kommen weil ihr Verwaltungsapparat aufgebläht ist und bezahlt werden muß.
    Das im Baugewerbe die Zahlen rückläufig sind weiß nun jeder und irgendwo muß das Geld ja herkommen also priv. Häuslebauer einschüchtern.
    gruß
    bemi
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  10. #9

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    Hi!

    Selber Schuld das die Bau BG den Beitrag schätzt bei solchen Aussagen:

    wir haben "nur" ca. 100 std. angegeben, es wahren max vielleicht 200

    einige rechnungen fehlen, bzw. nicht vollständig sind, z.b. türen und fenster
    rechtsanwalt möchten wir noch nicht einschalten wegen den kosten
    1. Selber Schuld wenn man so viele Fehler macht.

    2. Für die Bau-BG natürlich ein gefundenes Fressen.

    Die 9000€ müssen auch für die Bau BG belegbar sein. Also sollte man da nachforschen (lassen!).


    Gruß Rene'
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    zitat:
    Schnurgerüst (1 Std ) Arbeit: 650€

    ???????
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  12. #11

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    Hi!

    Damit meinte ich das einmessen des Schnurgerüstes durch einen Vermesser. Hat bei uns ca. eine Stunde gedauert und hat uns rund 650€ für den Vermesser gekostet.

    Nachdem das Haus fertig war musste der selbe Vermesser das Haus nochmal einmessen (470€) und die Daten dem Katasteramt melden.

    Fakt ist aber folgendes: Der Bauunternehmer muss sich natürlich an das Schnurgerüst halten, das Katasteramt hat aber nix mit dem Bauamt zu tun und weiss deshalb gar nicht wo das Haus stehen darf sondern trägt nur nach der zweiten Vermessung die "ist-Position" ein.
    Die Sache abgleichen ob das Haus auch dort steht wo es genehmigt wurde tut keiner. Es würde genausogut reichen das Schnurgerüst nach den genehmigten Unterlagen einzumessen und diese Daten dann dem Katasteramt zu melden.

    Aber das wäre zu einfach und wir hätten wieder mehr Arbeitslose.

    Gruß Rene'
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Mal zur "Ehrenrettung" der Vermesser ...

    ... die messen ein (aufs Schnurgerüst) nach den genehmigten Bauplänen und geben Dir dafür eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Bauaufsicht.
    Und mit der Einmessung des fertiggestellten Hauses bestätigen sie die Übereinstimmung.
    Und haften dafür .
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  14. #13
    Bauexpertenforum
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    Und wäre nicht die erste Hütte mit ein bischen Änderungen :-)
    Und die ganzen Nebenarbeiten für den Vermesser, und wenn es auch mal länger dauert?
    In unserem Baugebiet werden gerade alle Häuser von Amts wegen vermessen und ins Kataster eingetragen. Hat hier kaum einer gemacht (in den letzten 16 Jahren, wir haben es auch verpennt 9 Jahre her) -> daher gibt es so lustige Stadtpläne mit kaum was drin.
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  16. #14

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    Reden Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

    [QUOTE=Rene';138691]Hi!

    1. Reinlassen musst Du niemanden. Ausser er hält Dir eine richterliche Verfügung unter die Nase, aber ich denke dann hast Du andere Probleme als Bau-BG-Beiträge.

    2. Rechnungen und Bauverträge musst Du nicht vorlegen. Du bist lediglich auskunftsverpflichtet wer welches Gewerk ausgeführt hat und wieviel Stunden Helfer geleistet haben.

    3. Einfach ehrlich sein und die Wahrheit sagen. Dann hat man im Ernstfall nix zu befürchten.

    Hilfe !?!
    Es muss an dieser Stelle mal etwas erläutert werden:

    Führt ein Bauherr einzelne oder alle Bauarbeiten mit oder ohne Einsatz von Hilfskräften aus, so ist er als Unternehmer nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten anzusehen. Ihn treffen daher sämtliche Verpflichtungen, welche ein Unternehmer gegenüber einer Berufsgenossenschaft hat. Insbesondere hat er den Beginn des Unternehmens anzuzeigen und die in den sog. Eigenbaunachweisen von ihm abgeforderten Angaben zu machen (§ 192 Abs. 1 und 5 SGB VII). Sofern dies nicht bzw. nicht rechtzeitig oder unvollständig erfolgt, ist die BG berechtigt und auch verpflichtet, den Eigenbaunachweis selbst aufzustellen und die der Beitragsrechnung zugrunde liegenden Parameter zu schätzen (§ 165Abs. 3 SGB VII).

    Entscheidend ist im vorliegenden Verfahren, ob die Beitragsnachweise unvollständig waren und tatsächlich mehr Helferstunden angefallen sind als angegeben.

    Zwar hat grundsätzlich die BG der Bauwirtschaft die Tatbestandsvoraussetzungen für die Beitragspflicht zu ermitteln und - sofern dies nicht möglich ist - nach dem Grundsatz der objektiven Beweis- und Feststellungslast ggf. die Folgen der Nichtaufklärbarkeit zu tragen. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts kommt es allerdings zu einer Umkehr der Beweislast, wenn ein Unternehmer nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt und dadurch die dem Versicherungsträger obliegende Beweisführung zur Versicherungs- bzw. Beitragspflicht unmöglich macht (BSGE 37, 114 ff; 41, 297 ff; 59, 235 ff.; SozR 2200 § 317 Nr. 2; SozR 2200 § 165 Nr. 98). Hiervon ist wiederum immer dann auszugehen, wenn sich bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten herausstellt, dass die erforderlichen Eigenbaunachweise nicht oder nur unvollständig bei der BG eingegangen sind. Wäre also schlau

    1. Reinlassen

    2. Rechnungen und Bauverträge vorlegen


    Übrigens :

    Unwahre Angaben in einem Beitragsverfahren erfüllen den Tatbestand des versuchten Betruges
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  17. #15

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    Hi!

    Hiervon ist wiederum immer dann auszugehen, wenn sich bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten herausstellt, dass die erforderlichen Eigenbaunachweise nicht oder nur unvollständig bei der BG eingegangen sind. Wäre also schlau

    1. Reinlassen

    2. Rechnungen und Bauverträge vorlegen
    Wenn die Karre schon weit im Dreck steckt wie im ersten Beitrag geschrieben dann ist das wohl die einzige, richtige Möglichkeit.

    AndreasN frug aber ob man grundsätzlich verpflichtet ist Rechnungen und Bauverträge vorzulegen und ob man verpflichtet ist einen Ortstermin zuzulassen. Dem ist nicht so.
    Wenn wie gesagt die Karre schon so verfahren ist das die Bau BG anfängt zu schätzen dann sollte man im eigenen Interesse schon kooperieren.

    Soweit sollte und brauch man es aber nicht kommen zu lassen wenn man von Anfang an wahrheitsgemäße Angaben macht.
    Die bei der Bau BG sind auch nicht doof. Wenn ich z.B. den Baubeginn zum 1.1.2006 anzeige , die Fertigstellung zum 1.5.2006 und 40% Eigenleistung mit nur 200 Stunden Hilfe des Vaters angebe muss man sich nicht wundern wenn man Post bekommt.

    Wie gesagt: Einfach ehrlich sein und korrekte Angaben machen. Dann bleiben die zu zahlenden Beiträge auch im Rahmen.

    Gruß Rene'
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