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  1. #1

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    Dampfbremse bei Dachausbau

    Hallo Forum! ;-)

    Ich baue z.Zt. ein neu errichteten Dachstuhl aus.

    Dachaufbau wie folgt:
    Pfannen
    Unterspannbahn Delta Maxx
    20cm Glaswolle WLG 035
    Isover KM Duplex
    4cm Untersparrendämmung WLG 040
    Rigips

    Meine Frage ist vom Prinzip her recht banal.

    Ich bin z.Zt. dabei die Klimamembran zu verarbeiten.
    Machmal muß ich Tackerklammern wieder entfernen da die Folie sonst schief verlegt würde. Sind diese Löcher wieder abzudichten oder kann man diese vernachlässigen?

    Ich weiß, daß man die Folie 100% luftdicht verarbeiten soll, dieses ist aber nicht immer so einfach! :-/

    Besonders in den Ecken habe ich so meine Probleme. ´

    Wenn nun hier und da ein nicht zu sehendes "Löchlein" ist, muß ich mir da Sorgen machen?

    Da die Unterspannbahn diffusionsoffen ist und auch die Klimamembran eine Austrocknung von evtl. eingedrungener Feuchtigkeit gewährleistet müßte das doch eigendlich ok sein, oder?

    Am Rande: In dem ausgebauten Teil soll ein Bad entstehen. Ist eine Entlüftung ratsam? Ein Bekannter sagte mir, daß Lüften reichen würde?

    Mit der Bitte um Hilfe und MFG
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  2. Dampfbremse bei Dachausbau

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wie ...

    ... soll die Folie denn luftdicht werden, wenn sie nur getackert wird?
    Was ist mit den Stößen?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von StruppiOWL Beitrag anzeigen
    Hallo Forum! ;-)
    Machmal muß ich Tackerklammern wieder entfernen da die Folie sonst schief verlegt würde. Sind diese Löcher wieder abzudichten ....

    ja das wäre wohl sehr empfehlenswert

    Gruß aus Hannover
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  5. #4
    Themenstarter

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    ja ne, die Grundprinzipien sind mir schon klar.

    - Die Stöße werden verklebt
    - Die Anschlüsse an Fußboden und Wand mit Dichtstoff und Anpressleiste

    Die Frage ist, ob es sehr schlimm ist, wenn die Löcher nicht verklebt werden. Daß es eigendlich sein sollte das mag sein, wenn ich nun aber das ein oder andere übersehe? Wie hoch ist denn da die Warscheinlichkeit, einen bauphysikalischen Schaden zu erleiden?

    Werden nicht auch kleine "Ungenauigkeiten" durch die KM kompensiert?

    Oder muß man hier tatsächlich päpstlicher sein als der Papst?

    Hab gerade gehört, daß die Tackerklammern generess verklebt/überklebt werden müssen? Stimmt das?

    MFG
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  6. #5

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    wenn Sie

    das alles so machen, wie Sie beschrieben haben, dann ist der Aufwand, Löcher zu verkleben, doch sehr gering. Also machen Sie es doch einfach.

    Ein Loche in der Folie ist wie ein Loch in einem Eimer. Wahrscheinlichkeiten wird keiner benennen können, an einer ungünstigen Stelle sitzend wird das Loch zu einem Schaden führen.

    Tackernadeln überkleben, da gehen die Meinungen weit auseinander. Tackern Sie sparsam, dann mag es ohne Abklebung gehen.

    Generell: KM ist kein Allheilmittel oder gar Freibrief für unsachgemässe Verarbeitung

    Gruß aus Hannover
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  7. #6

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    Was ist den so aufwendig daran ein kleines Stück Dichtband über die beschriebenen Stellen zu kleben ? Damit umgeht man jegliches Risiko.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hi!

    @ Nightwatch: Na super, hätte mir das mit dem sparsamt Takern mal vorher einer gesagt ... hab jetzt alle 10cm ... naja ab nun wirds sparsamer oder verklebt ...

    @ DK_Net: vom Prinzip haste recht ... hab ich auch gemacht, aber bestimmt auch mal das ein oder andere vergessten und die jetzt wiederfinden...

    Mit hat ein Innenausbauer (oder wie man solche leute nennt) gesagt, daß er bei dich zu Hause die Stöße mit Packetband verklabt hat und das man die Konstruktion auch nicht 100% dicht machen soll ... ... nur mal zur Info ...

    Was sagt Ihr zu dem Bad?
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  9. #8

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    Für das Verkleben gibt es die bekannten Spezialklebebänder (komm jetzt nicht auf den Namen). Das Zeug klebt wirklich unglaublich gut. Auf keinen Fall hier an der falschen Stelle sparen und Paketband nehmen !

    Ich habe auch ein Bad im DG gebaut mit Panelen in der Schräge und an der Decke. Nach jedem Duschen heisst es Lüften, Lüften, Lüften. Die Feuchtigkeit geht dann schnell mal auf 85%. Das geht schon wenn man ein Fenster hat und etwas für Durchzug sorgt (Tür auf)

    Ich überlege trotzdem, ob ich nicht eine Enlüftung über die Duschkabine mache. Habe aber noch keine geeignete Lösung gefünden, insbesondere einen Dachauslass, der richtig dicht macht, wenn keine Entlüftung ansteht. Ausserdem muss ich dann auch für Zuluft sorgen.
    Ein Dezentrales Lüftungssystem mit WRG wäre hier ideal.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von StruppiOWL Beitrag anzeigen
    Hi!


    Mit hat ein Innenausbauer (oder wie man solche leute nennt) gesagt, daß er bei dich zu Hause die Stöße mit Packetband verklabt hat und das man die Konstruktion auch nicht 100% dicht machen soll ... ... nur mal zur Info ...
    tja, wahrscheinlich einer von jenen, die in einem anderen Beruf ihre Gesellenprüfung nicht bestanden haben, aber wissen wo man den rechts/links-Lauf am Akkuschrauber einstellt und sich dann "xxx-Bauservice" auf unwissende Laien losgehen.

    Paketband : der aufgebrachte Klebstoff verhärtet, das Band löst sich und liegt dann lose auf der Rückseite der Gipskartonplatte.


    Gruß aus Hannover
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  11. #10
    Themenstarter

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    @DK Net: Ich hab bei mir an eine Venti-Entlüftung mit dem Lischtschalter gekoppelt gedacht. Ne Entlüfterpfanne liegt auch... ich denke mal das wird das beste sein! Aber ohne Ventilator bringt das glaub ich nix (hab ich mir sagen lassen vom Gas/Wasser/Schei.e-Instal. meines Vertrauens)....


    @ Nightwatch: Ja, seh ich auch so, daß das nix ist, aber mich interessiert bei diesem Thema eine Praxisnahe Ansicht.

    Es gibt Schluffen die sagen "och, nimm Packetband, das passt schon, dich soll das garnicht sein da noch ne Luftzirkulation ist....". Das is Schwachsin, das seh ich auch so.

    Es gibt aber auch "Überpenible" Heimwerker die sagen "100% dicht muß schon drin sein. Ansonsten ...was auch immer"
    Das halte ich für fast nicht realisierbar. Ich selber stelle doch sehr hohe Ansprüche an mich, aber eine 100%ige Dichtheit ist nicht zu erzielen, es sei denn ich habe 3 Jahre für die Dampfbremse Zeit. 100% würde auch ein sorgfältiger Handwerker nicht hinkriegen!

    Mich interessiert nun, in wie weit ich 100% arbeiten MUß und in wie weit man ggf. auch mal nur bei 70% o.ä. arbeiten darf. Pauschal is das warscheinlich schlecht zu sagen aber son paar anhaltspunkte....?!

    MFG

    Der ottonormale Handwerker von nebenan hat die bekannte 70%-Lösung.
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  12. #11

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    100% sind 100%, alle sichtbaren "Löcher" und alle "Knackpunkte" wie Durchdringungen etc. sollten so ausgeführt werden, dass man von sich selber sagen kann: das habe ich 100%-ig gemacht.

    Kleine Undichtigkeiten werden sich wohl nie vermeiden lassen.

    Und zu praktischen Hinweisen siehe oben:

    kein Paketband
    Tackerbefestigungen abkleben (um mölichst nah an 100% zu kommen )

    Gruß aus Hannover
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  13. #12
    Avatar von Peeder
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    Der ottonormale Handwerker von nebenan hat die bekannte 70%-Lösung.
    Dann lass ihn !

    Bei einen Risiko von 30 % , können schnell einige Tsd an Schaden zusammen kommen.
    entweder man lebt zu 100 % oder ist zu 30 % tot , und lebt nur noch zu 70 %. Tolle Lösung

    Peeder
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  14. #13
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    Hab noch mal ne frage:

    Besteht die Möglichkeit, anstatt Klebeband Anpressleisten zu nehmen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo,

    Anpressleisten an der Wandfläche?

    Eigentlich gehts auch ohne, z.B. mit Primur.

    http://www.siga.ch/product/cover.htm



    Mit Anpressleiste muss ein entprechendes Dichtmaterial dazwischen.

    Gruß aus Hannover
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  17. #15
    Themenstarter

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    @nightwatch : Hi, die Anpresslatte hatte ich unterhalb der Sparren und über den Tackerlöchern geplant. Dadurch müsste duch die zusätzliche Verklebung über den Tackerlöchern wegfallen oder?
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