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  1. #1

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    Übergang Regenfallrohr/KG-Rohr undicht

    Hallo,

    ich möchte einen dichten Übergang von den 100er Blechregenfallrohren in die 110er KG-Rohre schaffen. Habe heute im Baumarkt nach DN110/100 Übergängen gesucht, aber keine gefunden.

    Gibt es diese Übergänge etwa nicht ? Wie bekomme ich den Übergang dicht. Möchte verhindern, dass bei Rückstau Regenwasser an den Übergängen austritt.
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  2. Übergang Regenfallrohr/KG-Rohr undicht

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  3. #2
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    Eim Blechfallrohr ist kein druckdichtes Abflußrohr.

    *Druckbeaufschlagung* ist als Lastfall nicht vorgesehen, deswegen gibts auch keinen druckdichten Übergang vom Standrohr auf das Dachrinnenfallrohr.

    Viel mehr soll hier ein eventueller Wasseraustritt signalisieren das ein Problem mit der Wasserabführung vorhanden ist.

    Eine druckdichte Fallleitung an der Dachrinne ist auch aus einem anderen Grunde nicht sinnvoll .... über das Prizip der komunizierenden Rohren würde die Rückstauebene künstlich erhöht und die Annahme Rückstauebene = Straßenoberkante wäre obsolet.

    Also lass im Rüchstaufall eventuell anstauendes Regenwasser ruhig aus der Übergangsstelle treten.....was da wegläuft kann dich im Haus schon nicht mehr ärgern.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Avatar von susannede
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    Bei Rückstau läuft's sowieso massenhaft von oben ins Regenfallrohr rein, weil's dann meistens gerade gewaltig schüttet.

    Also muss die durch Rückstau aus dem Kanal nach oben gedrückte Schmutzwassermenge "stärker" sein, als die von oben runterkommende Regenwassermenge im Fallrohr.

    Unter diesem Aspekt kannst Du ja Dein Rohr rundherum dicht abkleben und dann wartend zusehen, ab wann Dir die geflutete Dachregenrinne nicht mehr Regenwasser, sondern Schmutzwasser runtersuppt. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren, passiert das aber nur, wenn die Dachregenrinne tiefer läge, als die Rückstauebene (= Straße).

    Liegt denn der Übergangspunkt Fallrohr/KG-Rohr tiefer als die Straßenebene?

    Vielleicht sollte mann da lieber einen seitlichen, nach oben gekrümmten Ablauf ans Regenrohr dranbasteln, damit das beides (RW und SW) gezielt irgendwo, ferner der Hauswand, ins Gelände läuft und nicht so lange am undichten Übergang rumdrücken muss.
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  5. #4
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    Susanne,

    den Übergabepunkt gibts immer. Es ist der offene Schachtdeckel an der Grundstücksgrenze.

    Gibts Rückstau läuft dort die Suppe auf der Straße rum.

    Wenn man ein Fallrohr *dicht* haben will, dann dürfen keine Blechfallrohre eingesetzt werden, sondern es muss ein Abflußrohr als Fallrohr (z.B. Geberit PE-Rohr oder Loro-X Stahlrohr) eingesetzt werden

    Nur bei großen Dachflächen mit einigen 1000 m² (Industrieanlagen oder Großprojekte) brauchts nen definierten Entspannungspunkt der dann in nen Teich oder ähnliches mündet. Im EFH Bereich tut sich das keiner an...ausserdem wohin damit ?

    Gruß
    Achim
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Blöde Frage ...

    ... wozu dient denn eigentlich das gute alte Schiebestück auf dem Standrohr? (Rhetorische Frage!)
    Oder hab´ ich da jetzt was nicht mitbekommen
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  7. #6
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    Das Schiebestück dient zum sauberen Übergang von Blechrohr ans Standrohr und erleichtert eine Demontage des Fallrohrs oder den Zugang zum Kanal im Falle einer Verstopfung. Nur druckdicht ist es nicht.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    (Rhetorische Frage!)
    Oder hab´ ich da jetzt was nicht mitbekommen
    Um als rhetorische Frage zu gelten, müssen diese zwei Bedingungen erfüllt sein: Die erste Bedingung ist, dass der Fragende die Antwort kennt[...]
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Natürlich ...

    ... kennt der Fragende die Antwort .

    Ich habe mich nur die ganze Zeit über die Diskussion gewundert.
    Kein Schiebestück für Revisionszwecke ist für mich ein Mangel. Und warum das Regenfallrohr druckdicht sein soll ist mir völlig schleierhaft .
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    Der grundstücksgrenzennahe Revischacht hat im allgemeinen einen aufgeflanschten Deckel aufm Rohr als Reviöffnung und wird vom Rückstau salopp ignoriert, sofern da keine Rückstausicherung drin ist, was dann aber immer noch zum Fluten des Übergangs mit reinem Regenwasser führt. (Es regnet ja gewaltig...!)

    Und nu?
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  11. #10
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ebend ...

    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    ... was dann aber immer noch zum Fluten des Übergangs mit reinem Regenwasser führt. (Es regnet ja gewaltig...!) Und nu?
    ... dann kommt´s auf das bisschen aus dem Übergang auch nicht mehr drauf an.
    Sach ich mal .
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  12. #11
    Avatar von susannede
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    Hi Volker,

    na doch schon - wenn ich den Revischacht MIT Rückstausicherung zu habe, staut sich mein Regenwasser ab da doch rückwärts hoch, bis es dann am Übergang zwischen KG und Fallrohr kräftig rausplatschern tut.

    Und wenn das nicht direkt an der Hauswand alles vollplatschern soll, sollte man über diesen Punkt mal nachdenken.

    Grüße!

    Susanne

    Nachtrag: Aber im Prinzip haste recht, irgendwann scheint wieder die Sonne .
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  13. #12
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    Susanne,

    wenn du so deine Abwasseranlagen planst, dann soll dich das Mäusle beissen .

    Nur die unterhalb der Rückstauebene liegenden Einrichtungen (und nur die !!!!) sind gegen Rückstau zu sichern.

    Der Rest der Anlage - Einrichtungen oberhalb der Rückstauebene und das Regenwasser - ist an der Rückstausicherung vorbei zu führen.

    Eine Rückstausicherung die im Kontrollschacht *alles* verschließt führt dazu das jedes Gebäude am eigenen Regenwasser absäuft....das kanns nicht sein.
    Wenn dus so in nen Plan pinselst dann hat die Haftpflichtversicherung ne große Freude ....wetten ?

    Gruß
    Achim
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  14. #13
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hallo Susanne ...

    ... hier geht´s doch darum, dass ich mit dem Schiebestück die Möglichkeit habe, über das Standrohr mal die Grundleitung zu inspizieren/durchzuspülen.
    Und die Falleitung einfach ab- und wieder anbauen zu können, wenn ich mal was an der Fassade machen will.
    Oder - weils schöner aussieht - das Zinkfallrohr durch ein Kupferrohr ersetzen und an die Zinkrinne anschließen will. Jetzt hau´ ich aber lieber ab.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von susannede
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    @ Achim

    kann Dich trösten, ich plane normalerweise mein HLS nicht, sondern bekomme das nur zur Ausführung vorgelegt...hebe höchstens dann mal die Augenbraue und greife zum Telefon oder male was.

    Im Siegerland und in der Pfalz kömmt es schon mal öfter vor, dass die Straße oben liegt und der restliche Summs unten.

    Eine Rückstausicherung die im Kontrollschacht *alles* verschließt führt dazu das jedes Gebäude am eigenen Regenwasser absäuft....das kanns nicht sein.
    Genau das habe ich gerade - verhindert...
    im allgemeinen bin ich auch für getrennte SW und RW-Leitungen nach dem Revi (und wenn nötig auch vor dem Revi).

    Beruhigt Dich das jetzt etwas?

    Liebe Grüße!

    Susanne

    Nachtrag: @ Volker - ich find son Schiebe-Revi ja auch schön...
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  17. #15
    Avatar von ISYBAU
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    typische architektenschächte mit durchgehender rohrleitung und verschraubter putzöffnung. Wie wärs denn mit einem offenen Gerinne und der Zusammenführung der beiden Abwasserströme IM Schacht ... äusserst wartungsfreundlich incl. garantiertem Entspannungspunkt wenn die Schachtabdeckung nicht unter dem Eingangspodestbeton liegt
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