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  1. #1

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    WDVS Fallrohrbefestigung

    Hallo,

    wir haben unser Haus dämmen lassen. Gleichzeitig haben wir auch Dachrinnen und Fallrohre erneuern lassen. Jetzt hat der Dachdecker die Fallrohre mit gewöhnlichen schellen an der Wand befestigt. Das heißt per Nagelbefestigung einfach durch die Dämmung (80mm) gehauen. Das ist sicher nicht OK? Überall werden Wärmebrücken doch sonst vermieden.
    Wer weiß Rat??

    Gruß und Dank

    Christian
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  2. WDVS Fallrohrbefestigung

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  3. #2
    Avatar von Ryker
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    Gegenfrage: Haette er eine dornlose Rohrschelle am Putz festkleben sollen?

    So koennen Rohrschellen aussehen:




    und so kommen die in die Wand:
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  4. #3

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    Es ist schon möglich, im WDVS eine Verstärkung einzubauen, um einen
    Halt in der Fassade zu bekommen. Das muss dann in der Planung und
    Ausführung berücksichtigt sein, trifft also nicht den Dachdecker, höchstens spitzfindig, wenn der jetzt noch Bedenken anmelden müßte.

    Diese Einbautöpfe zur Befestigung haben natürlich auch einen erhöhten Wärmedurchgang, von sofern, sollte man die paar Haltereisen nicht weiter
    beachten, wenn Sie denn wenigstens fest sitzen.

    Grüße
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  5. #4
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von cekodeko Beitrag anzeigen
    wenn der jetzt noch Bedenken anmelden müßte
    Da fragt sich: wogegen.
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  6. #5

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    nun ja, wie wir lesen, 1. stellt der Bauherr die Ausführung in Frage

    2. gäbe es eine Möglichkeit, dieses kleinste Detail zu verbessern

    3. nach Anbau des Regenfallrohrers, müßte der DD dieses wieder demontieren
    und dann auch wieder montieren

    Ich hatte ja gesagt, spitzfindig!
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    *spitzfindig eins draufsetz*

    Auch bei monolithischen Wänden ohne WDVS stellt eine eingeschlagene Schelle aus Metall eine punktförmige Wärmebrücke dar. Also müsste jeder Klempner jedes Mal Bedenken anmelden, wohlgemerkt gegen eine Standardausführung aus den Fachregeln.
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  8. #7
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von cekodeko Beitrag anzeigen
    nun ja, wie wir lesen,
    1. stellt der Bauherr die Ausführung in Frage

    2. gäbe es eine Möglichkeit, dieses kleinste Detail zu verbessern

    3. nach Anbau des Regenfallrohrers, müßte der DD dieses wieder demontieren
    und dann auch wieder montieren

    Ich hatte ja gesagt, spitzfindig!
    Dich hatte ich auch nicht kritisiert.

    Ich beschraenke mich auf 2.:

    Es ist noch zu beweisen, ob ein Dorn mit Abmessungen im Millimeterbereich tatsaechlich schlechtere bauphysikalische Werte als ein grossflaechigeres
    Produkt, dass in das WDVS eingelassen wird - jenseits des Bereichs im Troepfchenzaehlen beim Heizoel, das sich wohlmoeglich noch armotisieren
    soll. Bruno macht das bestimmt gleich vor.

    Danach stellt sich noch die Frage nach dem Stand der Technik:
    Wieso ist fuer diesen und andere Aussenwandtypen nicht schlicht eine solche
    metallose Befestigung vorgeschrieben, wenn ihr Ausbleiben Bedenkensanmeldewert
    ist?
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  9. #8
    Avatar von Ryker
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    Zitat Zitat von Bruno Beitrag anzeigen
    *spitzfindig eins draufsetz*

    Auch bei monolithischen Wänden ohne WDVS stellt eine eingeschlagene Schelle aus Metall eine punktförmige Wärmebrücke dar. Also müsste jeder Klempner jedes Mal Bedenken anmelden, wohlgemerkt gegen eine Standardausführung aus den Fachregeln.
    So kurz haett' ichs auch gern gekonnt.
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  10. #9

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    Cool

    @ Christian

    Immer wieder schön zu hören, daß es noch Leute gibt, die keine echten (Bau-) Probleme haben!
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    erstmal danke für die Antworten.
    Ich hatte gedacht, es gibt evtl. Probleme, machen einen ja alle verrückt.

    Bis die Tage

    Christian
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  12. #11
    Avatar von Hundertwasser
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    Ich glaube nicht das das größte Problem die Wärmebrücke ist. Eher schon sollte man sich Gedanken über die wasserdichtheit machen, die ist im Nachhinein sehr schwer herzustellen (dauerhaft). Ich bestehe bei meinen Kunden darauf, das solche Rohrschellen schon vorab montiert werden. Wie alle anderen Anschlüsse der PS Platten wird auch dieser dann mit Kompriband ausgeführt.

    Besser sind nhierfür Rohtrschellen geeignet die nicht nur eingeschlagen sondern mittels Dübel befestigt werden. Hinten ist ein Gewinde dran so das die eigentliche Schelle abgeschraubt werden kann.
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  13. #12

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    Lächeln Es lag Dir auf der Zunge

    Also mit Stockschrauben.
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  14. #13
    Avatar von Ryker
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    Und was an denen ist besser als eine einzuschlagende Schelle, zur Not mit langem Dorn?
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  16. #14

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    hallo, was haltet ihr von spiraldübeln? unser dachdecker hat das system (welches eine zulassung besitzt) vorgeschlagen, um fallrohr und wasserfangkasten zu befestigen und um wärme(kälte)brücken zu vermeiden.
    gibt es da schon erfahrungswerte?
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  17. #15

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    Bei uns haben sie es auch mit Gewindestangen gemacht, welche mit 'ner Platte auf das Hintermauerwerk gedübelt wurden. OK, kältebrückentechnisch sicherlich nicht top, da wäre z.B. sowas wie Thermax (um die mir bekannte Variante zu nennen) sicherlich besser, da diese therm. getrennt sein sollen... Naja, ist nicht mehr zu ändern.

    @ Hundertwasser: Mit Kompriband? Hmm... Bei uns kam wohl nur die Dose PU-Schaum zum Einsatz... :-(
    Geändert von Broesel (31.03.2011 um 13:00 Uhr) Grund: typo
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