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  1. #1

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    KfW40 mit Blockheizkraftwerk

    Ich plane ein EFH in Holzständerbauweise. Auf dem Baugebiet herrscht Anschlusspflicht an das nahe Blockheizkraftwerk.
    Der Planer meint, KfW60 sei selbstverständlich, aber um KfW40 zu erreichen müsste ich mit erheblichem Mehraufwand rechnen.
    Neben verbesserter Dämmung und 3-fach Fenstern sei dies insbesondere ohne Entlüftungs-Anlage mit Wärmerückgewinnung unmöglich.

    Ich habe da noch Zweifel, ob das so stimmt. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben? - Danke!
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  2. KfW40 mit Blockheizkraftwerk

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    Wahrscheinlich:
    Hauptanforderung (Qp) : kein Problem.
    Nebenanforderung (H'T) : Es muss was getan werden.

    Bei der Haustechnik bedarf es wegen BHKW mit wahrscheinlich gutem
    Primärenergiefaktor (<0,7, zertifiziert nach 5.4.1 DIN 4701-10?) keiner zusätzlichen Maßnahmen.
    (Lüftungsanlage, Solar, etc...)

    Die Dämmstärken gehen jedoch in Richtung Passivhausniveau.
    (zul. mittlerer U-Wert = 45% unter EnEV-Anforderung)
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  4. #3

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    Wo ist das Problem?

    Was hast Du gegen die mechanische Belüftung?
    Die sollte man sowieso JEDEM Neubau (und SICH) gönnen!!!
    Also ist auch WRG kein Problem.
    Und so besonderns billig wird Eure Nahwärme dann wohl auch nicht geliefert werden. Also lohnt sich eine Ersparnis bestimmt.
    Bevor man mit dem gleichen Geld die Dämmung erhöht, ist einer Lüftungsanlage ME wesentlich sinnvoller...
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  5. #4
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    Das Problem ist der Rotstift ...

    Danke für die Antworten. Die helfen mir schon etwas weiter.

    Ich habe natürlich nichts gegen die Lüftungsanlage. Im Gegenteil. Als ich mit der Planung anfing, stand sie natürlich mit drauf. Aber dann merkte ich, ich muss Abstriche machen.

    Immerhin werde ich das Ganze nochmal verfolgen und durchrechnen lassen. Sowohl von der EnEV- als auch der Finanzseite. Vielleicht gehts ja irgendwie doch.

    Wenn ich's richtig verstanden habe, wäre KfW40 bei BHK prinzipiell machbar, wenn die Dämmung entsprechend erhöht wird. Alternativ könnte man das gleiche Ziel aber auch mit der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erreichen?

    Martin
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  6. #5

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    NIEMALS mehr ohne Lüftung. das ist so toll.
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn das BHKW ...

    ... mit KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) arbeitet (also auch Strom produziert), ist eine Lüftungsanlage mit WRG fast schon kontraproduktiv.
    Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage würde da schon reichen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... mit KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) arbeitet (also auch Strom produziert), ist eine Lüftungsanlage mit WRG fast schon kontraproduktiv.
    Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage würde da schon reichen.
    Aber die wirkt sich doch "nur" auf das Wohnklima, nicht auf die KfW-Förderung aus?
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  9. #8
    Avatar von JDB
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    War doch deutklich, oder?
    Zitat Zitat von JDB
    Bei der Haustechnik bedarf es wegen BHKW mit wahrscheinlich gutem
    Primärenergiefaktor (<0,7, zertifiziert nach 5.4.1 DIN 4701-10?) keiner zusätzlichen Maßnahmen.
    (Lüftungsanlage, Solar, etc...)
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  10. #9
    Themenstarter

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    Die Antwort für sich war schon deutlich; aber es wurde dann doch etwas komplizierter:

    1. BHKW mit gutem Primärenergiefaktor einerseits, sehr gute Dämmung andererseits müssten ausreichen für KfW40.

    2. Auf jeden Fall wegen des besseren Wohnklimas die Belüftung wählen.
    Demnach scheint da eine Alternative zu sein: lieber nicht die Dämmung erhöhen, sondern für das Geld Belüftung mit Wärmerückgewinnung planen.

    3. Ist aber nach VolkerKugel kontraproduktiv: Ich heize mit der Abwärme von der Elektrizitätserzeugung, und nutze dann Elektrizität um eben diese Wärme nicht zu brauchen. Also: Belüften mit Strom, Heizen mit bezahlter Abwärme statt die Wärme rückzugewinnen?
    Also doch die Dämmung erhöhen (reicht für KfW40), zusätzlich die Lüftungsanlage, aber ohne WRG?

    Oder besteht diese Alternative - Dämmung verbessern oder Belüftung mit WRG doch nicht so? Weil die "Hauptforderung" sowieso schon ausgereizt ist?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von MartinGH Beitrag anzeigen
    3. Ist aber nach VolkerKugel kontraproduktiv: Ich heize mit der Abwärme von der Elektrizitätserzeugung, und nutze dann Elektrizität um eben diese Wärme nicht zu brauchen.
    Da bei einer effizienten Anlage hier deutlich weniger Energie für die WRG anstatt Heizenergie aufzuwenden ist, lohnt sich der Stromeinsatz.
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich zitiere mich ...

    ... "Wenn das BHKW mit KWK arbeitet ..."

    Also bitte erst mal diesen Punkt klären .
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von MartinGH Beitrag anzeigen
    Auf dem Baugebiet herrscht Anschlusspflicht an das nahe Blockheizkraftwerk.
    Also so'ne Art Fernwärme?
    Wäre dann nicht von haus aus die Lüftung mit WRG erste Wahl, da du ja nicht die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme nutzt sondern nur Wärme vom nahen BHKW einkaufst.

    Grüsse
    Jonny
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... "Wenn das BHKW mit KWK arbeitet ..."

    Also bitte erst mal diesen Punkt klären .
    Doch, es arbeitet mit KWK und wurde extra mitten im Neubaugebiet errichtet.
    Das mit der Abwärme ist natürlich ökologisch gedacht - die Stadt verkauft die Wärme natürlich teuer.
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  16. #14
    Avatar von matzi
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    Ich heize mein Neubaugebiet dieses Jahr dann hoffentlich auch aus einem BHKW. Ich habe da jetzt 5 Häuser gebaut. 3 KfW 60 und 2 Kfw 40.
    Die 40 sind beide mit einer kontrollierten Lüftungsanlage.
    Der Mehrpreis gegenüber dem KfW 60 beträgt ca 2000 € für das mehr an Dämmung.
    i
    Ich würde aber gerne wissen, was du pro KW Wärme bezahlen sollst, und wie hoch die Anschlussgebühren waren.

    Gruß Matzi
    Geändert von matzi (24.01.2007 um 19:01 Uhr) Grund: verschrieben
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  17. #15

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    Also KWL auf jeden Fall machen. Dann schon lieber etwas günstigeren Bodenbelag nehmen oder so.

    KWL ohne WRG heisst, Du lüftest die Energie einfach so raus. Die hast Du aber vorher bezahlt... Eine KWL mit WRG sorgt dafür, dass die bezahlte Energie drin bleibt und kann damit niemals "kontraproduktiv" sein.

    Bei den aktuellen Energiepreisen dauert es u.U. recht lange, den WRG Teil zu finanzieren, aber glaub mir: die Energiepreise werden steigen.

    Gruß, Hendrik (nie mehr ohne KWL)
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