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  1. #1

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    benachbartes EFH: Rinne, Zwischenwanddämmung

    Benachbartes Einfamilienhaus...Gebäude berühren sich nicht am Giebel (Doppelhaus) sondern mit den Drempeln, Kniestöcken.

    Da ich die Berührungsstelle für eine besondere Gefahr halte, würde ich gerne mal Meinungen hören...

    Welches Dämmmaterial gehört zwischen die angrenzenden Wände (Poreton) der Gebäude. Energetisch dürfte es sich um eine Innenwand handeln für den Schallschutz ist möglicherweise auch _keine_ also Luft denkbar. Brandschutz?
    EPS ist zu hart, wird also Schall übertragen, oder?

    Wonach wird die "Regenrinne" bemessen? Norm DIN18460?
    bis 159 m² RG 150/6-teilig RG 100
    Reicht die DIN-Empfehlung oder ist sie zu knapp für diesen besonderen Fall?

    Besondere Herausforderung: Ein Haus ist 1m länger:-((
    Ist Kupfer ok oder wählt man besser Edelstahl? Wie weit muss die Rinne min hochreichen
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  2. benachbartes EFH: Rinne, Zwischenwanddämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MAB
    Gast

    Naja

    Dämmung Mineralfaser, solange die nicht im Wasser liegt.

    Die Regenrinne wird gar nicht bemessen, sondern das Regenfallrohr. Und zu diesem Rohr gehört wieder eine entsprechende Rinne. Es wird zum Teil nach der DIN 1986 und zum Teil nach den Fachregeln des Dachdecker- bzw. Klempnerhandwerks bemessen. Da spielen aber auch lokale Größen und weitere Faktoren eine Rolle. Z.B. Dachneigung, Abflußbeiwert etc.

    Verzinntes Edelstahl ist optimal.

    Wie weit muß die Rinne wo hovhreichen? Sie sollte wenigstens Unterkante Dach erreichen
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  4. #3
    bauworsch
    Gast

    Komisches Doppelhaus

    aber wohl mit einigen offenen Fragen.
    Ist ja nicht so, dass wir die Fragen nicht gerne beantworten, aber erlaube mir mal eine kleine Zwischenfrage: Du hast einen Architekten, was sagt der zu dem ganzen? Der hat das geplant und sollte sich was dabei gedacht haben. Und nicht nur optisch, sondern auch ausführungstechnisch. Oder haste dem wieder nur so kleines Geld für Pinselstrich gegönnt?
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  5. #4
    MB
    Gast

    Bin ich blind?

    Wo steht denn was von Architekt? Aber ich hab mir die Skizze mal angesehen und hab noch ne Nachfrage: geht es da um eine Grabenrinne oder tatsäclich um eine halbrunde Rinne?

    Das wäre die denkbar dümmste Lösung. Dann müßte nämlich jedes Haus eine eigene Rinne bekommen. Was passiert wohl, wenn eine überläuft?

    Bauworsch: so selten sind die Konstruktionen nicht. Nur selten gut geplant
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  6. #5
    Avatar von JDB
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    Oh mei.
    an diesem Punkt kommt alles zusammen:
    Brandschutz, Schallschutz, Statik- > Schneesack, Entwässerung, Abdichtung, ...

    Absolute Fachmann-Aufgabe !
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  7. #6
    bauworsch
    Gast

    @MB

    Im Thread mit der KBM-Bitumenbahn-Hohlkehle wird vom Architekten gesprochen. Deshalb meine Querverbindung.
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  8. #7
    MAB
    Gast

    Ach so, Bauworsch

    Die Querverbindung mußte ich jetzt erstmal mühsam raussuchen.

    Übrigens: die Aufgabe ist leicht zu lösen. Man muß es nur können. Wie weit ist denn der Bau überhaupt?
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  9. #8
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    Re: Naja

    Original geschrieben von MAB
    Dämmung Mineralfaser, solange die nicht im Wasser liegt.

    Alternativen möglich? Luft wäre mir sympatischer (ringsherum natürlich Mineralwolle Feuerschutz+Dämmung)...ist das statthaft? Oder ein anderes Dämmmaterial, was sich nicht vollsaugen kann.

    [...]
    Also nicht so einfach nachvollziehbare Berechnung:-((

    Verzinntes Edelstahl ist optimal.
    Edelstahl verzinnen? Das geht? Interessant. Quelle?

    Wie weit muß die Rinne wo hochreichen? Sie sollte wenigstens Unterkante Dach erreichen
    Eben das hätte ich für deutlich zu knapp gehalten.

    Eine eckige Rinne unter beiden Dächern, mit eckigen Sammelkästen am Rand beim Übergang zum Fallrohr. Kante niedriger als Rinne. Mal fragen wie Architekt und Dachdecker sich das genau denken...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Stand des Baus

    Mein Bau? Wartet auf Geld!
    Wir haben im Herbst angefangen, weil
    der Nachbar schon bauen wollte und wir
    die Baugrube sehr günstig mit ausheben konnten. Leider kam unverhofft eine schlechte Joblage ins Gehege (Regierungslüge) und wir mussten uns darauf beschränken den Bau verzögert zumindest winterfest bauen zu lassen.

    Joblage ist jetzt top, aber es gab zeitschluckende Scherei mit der Grundschuld für den Kredit. Es ist alles geklärt, dauert aber eben...

    Ich habe jetzt erste Angebote für Dachstuhl, Deckung und _Grabenrinne_ von Firmen bekommen, die das andere Haus gemacht haben.
    Wegen Grabenrinne hätte ich gerne nachgerechnet, bevor ich der Dimensionierung und Ausführung glauben muss.:-(((

    Wo bekommt man verzinnten Edelstahl? Soetwas habe ich noch nie gehört. Ist das gängig, oder muss man Spezialdachdecker haben um das zu verarbeiten.

    Genauso würden mich Alternativen zur
    Mineralwolle zwischen Gebäuden zwecks Feuerschutz interessieren. Die Stockwerke sind getrennt, aber wenn eine Pfanne herunterkommt und die Rinne beschädigt säuft die Isolierung
    oben ab.
    Bei einer aussenherum abgedichten Luft schicht trocknet es notfalls wieder wenn man die nasse Wolle oben herunter reisst (vermute ich jedenfalls so).

    Hmmm...
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  11. #10
    MAB
    Gast

    Nur kurz, sorry

    Morgen abend mehr, aber hier kurz zum verzinnten Edelstahl: das gibt es beim Dachdeckerfachhandel. Im Baumarkt natürlich nicht.

    Nein, man braucht eben keine Spezialkenntnisse. Deswegen isses ja verzinnt (nicht verzinKt): damit man es genauso löten kann wie ne normale Zinkrinne.

    Aber bitte erstmal mehr Infos zu Architekten- und Dachdeckermeinung sowie wenn möglich mehr Bilder.
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  12. #11
    Avatar von bauhexe
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    unterm Weißwurschtäquator
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    Stopppp, halt baulicher Brandschutz
    Wenn der baul. Brandschutz richtig eingehalten wird, hat jeder seine eigene Entwässerung.
    Wird in Bayern nicht mehr vom Amt geprüft bei Gebäuden geringer Schwierigkeit.
    Liegt also in der Verantwortung des Archi..
    Und das sollter er wissen, sonst Pfeife.
    Skizze hier:

    Gruß Hexe
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    Ist Brandschutz bundesweit einheitlich? Ich dachte, das steht in der LBO?
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  14. #13
    MB
    Gast

    2 Punkte

    Es sprechen noch mind. 2 Gründe für getrennte Rinnen:

    1. Wenn die Rinne mal kaputt geht, wer bezahlt die Reparatur? Oder auch nur die Rinnenreinigung?

    2. Was ist mit der evtl. erforderlichen Hinterlüftung des Dches?

    Einfacher wäre die im Grunde übliche Konstruktion: Kehlblech über die beiden Mauern, so daß Dämmung geschützt ist. An jede Hausseite je eine Rinne.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Original geschrieben von bauhexe
    Stopppp, halt baulicher Brandschutz
    Wenn der baul. Brandschutz richtig eingehalten wird, hat jeder seine eigene Entwässerung.
    Skizze hier:

    Gruß Hexe
    Damit ich es recht verstehe...
    Das Mauerwerk überragt das Dach (mit Deckung) um 50cm was gewisse Verwandschaft mit Schornsteinen aufweist, IMO.
    Dann Mauerwerk gemeinsam mit z.B. Kupfer überdecken und jeweils in der Kehle zwischen Wind und Pfannen eine Rinne.
    Die Hinterlüftung des Daches ist mir aber geometrisch nicht mehr klar...

    PS: Architekt und Statiker/Zimmerman haben Diskrepanzen. Ich äussere mich aber erst, wenn ich das Ergebnis weiss.
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  17. #15
    MB
    Gast

    Dann hab ich die Lösung

    Statiker/Zimmermann haben Recht

    Und für diese Äußerung muß ich Bruno ne Flasche Wein schicken: rot oder weiß?
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