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Kleber für Podest?

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  1. #1

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    Kleber für Podest?

    Hallo,

    meine Eltern haben vor dem Eingang ein relativ großes Podest mit 4 Stufen mit geflammten Granitplatten (ca. 3cm stark, die Setzstufen etwas dünner) belegt.
    Seit ich denken kann löst sich der Belag jeden Winter beim ersten Frost vom Podest. So auch beim diesjährigen kurzen Wintereinbruch. Die Folge sind "Wackelstufen", 2 Setzstufen hat mein Vater schon im Keller gelagert - macht den Eingangsbereich nicht wirklich schön.

    Das ganze Podest ist überdacht, wird also nur bei starkem Regen nass, wird aber regelmäßig nass gewischt. Die Platten sind direkt auf den Beton verklebt, wurden inzwischen mehrfach durch einen Fachbetrieb neu verlegt, (m.E. mit Flexkleber). was in den Fugen ist weiß ich nicht.
    Das alljährliche Prozedere wird auf Dauer etwas teuer.

    Könnt ihr mir einen Tip geben, wie Abhilfe geschaffen werden kann?
    Muss zwischen Rohbeton und Belag vielleicht eine Abdichtung?

    Welche Materialien würdet Ihr zum Verlegen der Granitplatten verwenden?
    Ist der flexkleber ok, oder gibt es was besseres?

    Vielen Dank!
    Gruß Matthias
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  2. Kleber für Podest?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    ich hab zig Granitflächen draussen rum liegen ... allesamt mit
    PCI-Flexmörtel gesetzt und die Fugen der Setz bzw. Trittstufen hab
    ich mit PCI-Silikon versiegelt ... ich glaub des sind jetzt bald 10 Jahre
    und das ohne Probleme (!)
    .
    "aber" eins hab ich gemacht ... ich hab zuerst mit ner 10er Zahnspachtel
    den Flexkleber am Boden aufgebracht ... dann hab ich mit ner 5er
    Zahnspachtel die Rückseite des Granit´s auch noch mit Flexkleber
    aufgezogen ... es hält
    .
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  4. #3
    Themenstarter

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    welches Produkt bzw. welcher Flexkleber verwendet wurde wissen wir leider nicht...sind aber eigentlich davon ausgegangen dass ein Fachbetrieb besser einschätzen kann welches Material erf. ist (zumal meine Eltern eh fast jeden Preis bezahlen der ihnen genannt wird).

    Das Problem ist, dass man leider für so kleine Aufträge schwer einen alternativen Betrieb findet, der das machen will (im Frühjahr waren bisher andere Aufträge anscheinend lukrativer).

    Danke auf jeden Fall für die Info!
    Vielleicht probier ichs dieses mal selbst nach u.g. Beschreibung
    ...wenn das hält sollten meine Eltern mal drüber nachdenkenan wen Sie Aufträge vergeben....
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    ardex hat auch sehr gute kleber , gerade für naturstein , aber wie Josef schon geschrieben hat , ist es sehr wichtig die rückseite der platten gründlich einzureiben.

    gruss j.p. (auch josef)
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  6. #5
    Avatar von Franky
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    Kann Josef nur zustimmen. Wenn man im "Buttering-Floating-Verfahren" arbeitet, sollten keine Probleme auftreten.
    (siehe hier:http://www.baumarkt.de/b_markt/fr_info/moertel.htm)

    Die Untergrund-Vorbehandlung mit ´ner entspr. Grundierung ist auch nicht zu vernachlässigen.
    Ok, ok, da spricht der (überwiegend) Theoretiker. Na klar geht es auch nach der beschriebenen Methode, erstmal dünn Flexkleber vorzuziehen.
    Das machen auch immer noch viele der "gestandenen" Fliesenleger so, die z.B.bei uns kaufen. Und es hält.:Roll
    Aber mit Grundierung kann keinesfalls schaden !
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  7. #6
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    Super- oben hab ich das als Tip des Praktikers einfach gegeaubt bzw. angenommen. Durch den Link kann sogar ich als BWLER den Sinn glatt logisch nachvollziehen
    Danke!

    Ich bin mir auch sicher, dass das bisher nicht so gemacht wurde, weil die Klebereste ja noch sichtbar sind. Da war auch nix aufgekämmtes zu sehen, sondern mehrere große Mörtelflecken - (nicht nur bei den Setzstufen). So würde ich im Keller eine Gibskartonplatte an eine unebene Wand kleben


    Poliflott ist aber nicht notwendig, sondern erleichtert nur die Hohlraumfreie Verlegung bzw. ersetzt das B-F-Verfahren
    Geändert von matula (07.02.2007 um 11:21 Uhr)
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  9. #7
    Avatar von Franky
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    Untergrund-Vorbehandlung und die Richtige Art des Klebens sind wichtig.
    Das Material kann von Dyckerhoff, PCI, Ardex oder sonst wem sein.

    Und ob nun Grundierung oder wie Josef es rät, dünn Kleber vorziehen, beides ist möglich.
    Empfohlen ist halt eine passende Grundierung.
    Aber wie ich bereits erwähnte, "alte Hasen" wie Josef (sorry ) machen das halt auf die bekannte Art und Weise mit dem dünn vorgezogenen Kleber.
    Und es funzt auch !

    Jetzt mach mal hin mit der Reparatur , hier wird es schon ganz weiss.
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  10. #8
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    Zitat Zitat von Franky Beitrag anzeigen
    Jetzt mach mal hin mit der Reparatur , hier wird es schon ganz weiss.
    ich muss morgens grad richtig das Auto freikratzen - da wart ich lieber noch mal ein paar Tage! Falls der Postbote sich die Haxen bricht gibts ne gute Haftpflicht -ausserdem ist ders ja gewohnt
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