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Billichbau-Tricks

Diskutiere Billichbau-Tricks im Forum Baumurks in Wort und Bild auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von JDB
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    Billichbau-Tricks

    Ich will heute mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern...

    Billichbautrick 56

    Wenn man anfüllen will
    und nicht so ganz genau weiß wo denn das Fundament für die Terrassenstütze hin muss,
    dann baut man einfach das Fundament so niedrig, dass man nachher noch korrigieren kann!


    http://www.machsordentlich.de/sbb/ga...rick17-056.jpg

    Dann natürlich ganz schnell den Rest anfüllen...

    Euer
    Johannes D. Bakel
    www.super-billig-bau.de
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  2. Billichbau-Tricks

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Was gibt's denn da zu meckern? Diese Technik nennt man "Flexibles oder Wanderfundament". Es passt sich selbstständig neuen Gegebenheiten an, wenn z.B. der nächste Wolkenbruch oder auch die Maulwürfe die frische Erde geoaktiv umschichten. Das ist naturnaher Tiefbau.

    Gut macht sich diese Bauweise auch auf Lehmböden, die sich im feuchten Zustand wie ein Wackelpudding verhalten. Das Fundament kann hier richtig mitwackeln, was bei Erdbeben von Vorteil ist.
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  4. #3

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    Das ist aber jetzt nicht ganz schlüssig, wenn man nicht genau weiß wo es
    hin soll, sollte man das Fundament nicht anlegen, den Trick mit der Höhe
    kann man ja evtl., wenn Statik und Detail Fußpunkt es zulassen, durchaus
    mal machen, das ist dann aber ein Problem der Höhe des Fundamentes.

    Das Üble an der dargestellten VerLösung ist ja nun dös, das diese Anbetoniererei
    ziemlich aufwändig und nach Entdeckung dann vermutlich rückgebaut wird.

    Der Optimierungseffekt scheint also nicht sehr ausgeprägt zu sein.


    Grüße
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von Torsten Stodenb Beitrag anzeigen
    Das ist naturnaher Tiefbau.
    Genau, man könnte es auch artgerechte Fundamenthaltung nennen oder Freilandhaltung. Glückliche freilaufende Fundamente sozusagen, im Gegensatz zu den Fundamentkäfigen in Fundamentmassenhaltungen, die nicht viel größer sind als ein A4-Blatt.

    Beim Fundamentkauf darauf achten: auf der Kiespackung sollte unbedingt ein L aufgedruckt sein (ganz der Fundamentform entsprechend).
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von JDB
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    Zitat Zitat von cekodeko
    wenn man nicht genau weiß wo es hin soll, sollte man das Fundament nicht anlegen
    echt jetzt ?
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  7. #6
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    SO schlimm

    ist das mit dem lehmigen Untergrund doch gar nicht! Solange das eine Drehstütze darauf ist kann man doch korrigieren
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  8. #7
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    Ist das untere Fundamenten ein gemauertes Fundament?
    Oder was soll die Abdichtung da drauf?
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  9. #8
    Avatar von Wolfgang38
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    Idee ich versteh's nicht

    Zitat Zitat von cekodeko Beitrag anzeigen
    Das ist aber jetzt nicht ganz schlüssig, wenn man nicht genau weiß wo es
    hin soll, sollte man das Fundament nicht anlegen, den Trick mit der Höhe
    kann man ja evtl., wenn Statik und Detail Fußpunkt es zulassen, durchaus
    mal machen, das ist dann aber ein Problem der Höhe des Fundamentes.

    Das Üble an der dargestellten VerLösung ist ja nun dös, das diese Anbetoniererei
    ziemlich aufwändig und nach Entdeckung dann vermutlich rückgebaut wird.

    Der Optimierungseffekt scheint also nicht sehr ausgeprägt zu sein.


    Grüße
    Hauptsache, an der Decke ist's gut aufgehängt oder wie???

    Zitat Zitat von JDB Beitrag anzeigen
    echt jetzt ?
    jetzt echt???
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  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von JDB
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    Ich habe keine Ahnung was da passiert ist, aber das ist natürlich grober Murks!

    So kann's gewesen sein:

    Billichbauer bauen natürlich auch nach 100stel Bauantragsplänen!

    Da wird der Zollstock an den Plan gehalten, um die Stütze anhand zweier gemessener Koordinaten (Abstände zur Hauswand) zu platzieren.
    Die Umrechnung von cm in m klappt reibungslos!
    Leider wird jedoch die von dem ExPizzaBäcker (nunmehr angelernter Bauzeichner) eingetragene Lage nicht hinterfragt.

    Das ist kein Spaß!

    Hinweis:
    Für'n Bauantrag isses ja ok, die Stütze "ungefähr" zu platzieren.
    Aber man darf nicht auf Basis dieses Plans die Ausführung beginnen!

    Bild 1:
    Das Bild zeigt die Stütze, die die Stb.-Decke über der Terrasse tragen soll.
    Sie ist aber viel zu weit nach außen gezeichnet.
    (Die äussere gestrichelte Linie ist Außenkante WDVS!)


    Bild 2:
    Der Mittelpunkt sollte ca. im Schnittpunkt der Wandachsen liegen.
    Im späteren Ausführungsplan (Werkplan) 1:50 sind solche Stützen und deren Fundamente dann auch eindeutig vermaßt.


    Merke:
    Ohne Ausführungspläne 1:50 und Bewehrungspläne ist keine vernünftige Ausführung möglich.
    Das Chaos ist vorprogrammiert. Wer daran spart, schießt sich selbst ins Knie!
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  11. #10

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    Na ja, die Stütze ist in der Zeichnung erstens falsch positioniert und zweitens nicht bemaßt. Beides hätte man aber auch bei 1:100 richtig machen können. 1:50 soll ja nur erkennen helfen, weil viele Leute, auch Handwerker, eben Duplosteine benötigen, weil sie Legosteine für Weserkies halten. Oder so. Bei vielen Maßangaben (hier eher kein Argument) ist außerdem 1:100 einfach zu klein. Es wird leicht unübersichtlich. Aber in diesem Fall hätte 1:100 ausgereicht, mit den erforderlichen Inhalten natürlich.
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  12. #11
    Themenstarter
    Avatar von JDB
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    Quark! Dafür sind die 100stel Bauantragspläne nicht geeignet.
    Wo bleiben denn z.B. die Angaben aus der Statik ?
    Die gibz zu dem Zeitpunkt noch gar nicht!
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  13. #12

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    So in etwa war es von mir auch gemeint, die Lage des Fundamentes ist also
    falsch angegeben gewesen, was nicht notwendigerweise zu dem dargestellten
    Fehler führen muß, wenn sich das ausführende Organ, so es denn in seiner
    Zuständigkeit liegt, über den weiteren konstruktiven Zusammenhang Gedanken
    gemacht hätte.

    Schwieriger ist eine genaue Höhenlage für solche Bauteile zu ermitteln und dann
    hätte ich mit einer nachträglichen Aufhöhung des Fundamentes baupraktisch
    keine Probleme, allerdings sollte man ein paar Verbundeisen in das vorsorglich
    zu tief angelegte Fundament einbetonieren.

    Insoweit finde ich dieses vermurkste Detail nicht unbedingt ursächlich billich,
    sondern halt murksig

    Hier mal einen zur Ehre aller "Baukomplettersteller", denen wäre der Fehler vermutlich
    im eigenen Interesse nicht passiert.

    Der Aufsteller der Statik hätte den Fundamentplan ja denn auch mal maßlich
    prüfen können, aber da wird nur ein Detail sein, wo oben die Lasteinleitung
    erfolgt.

    Mal eine Frage am Rande: wäre es denn nicht möglich, der Ansatz ist ja vorhanden,
    das Fundament seitlich zu verdübeln und auf die Gründungsebene, so diese denn nicht auf der Kellersohle liegt, zu führen.

    Ich bin immer sehr für pragmatische Lösungen, wenn`s denn vertretbar ist


    Grüße
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  14. #13
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    Hier mal einen zur Ehre aller "Baukomplettersteller", denen wäre der Fehler vermutlich im eigenen Interesse nicht passiert.
    Kannst Du das bitte mal näher erläutern?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Yes Sir, wie Du selbst anmerktest, ist es auch mit einer 1/100 Genehmigungsstatik
    möglich, richtig zu bauen, jedoch muß man dann die nicht vorliegenden
    Detaillierungen und Maßbezüge selbst entwickeln. Das z.B. tut ein BT etc.
    in der Regel - zugegebenermaßen - mehr oder weniger gelungen. Lassen wir
    mal schwarze Schafe / Pfuscher aussen vor.

    Was mir an Deiner Aussage nicht gefällt: eine Genehmigungsstatik, bei uns zumindest
    auch in vereinfachten Baugenehmigungsverfahren vorzulegen, sollte doch einen
    Pos.-Plan enthalten und darin sollte der Bezug Lasteinleitung - Stütze - Fundament
    rechnerisch erfasst und auch maßlich geprüft sein, oder war ne schiefe
    Stütze gerechnet. Nun muß das im 1/100 nicht ganz exakt passen, aber einfach zu sagen, keine Gewähr, finde ich etwas einfach, resp. teuer

    Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, es ist, unabhängig von dem Thema
    dieses Threads, die alte Leier, welche Vorteile hat das Bauen mit Architekten
    und weiteren Ings. etc., wenn im Zweifelsfall keiner zuständig ist
    außer bei nachträglichen Schuldzuweisungen.

    Ein letztes Wort: wir reden hier von Ein- und Zweifamilienwohnhäusern.

    Wenn ich Bewehrungsabnahme im Häuslebau höre, könnt ich mich schütteln,
    dies sollte und muß ein verantwortlicher BU schon allein hinkriegen.

    Grüße
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von cekodeko Beitrag anzeigen
    ... es ist, unabhängig von dem Thema
    dieses Threads, die alte Leier, welche Vorteile hat das Bauen mit Architekten
    und weiteren Ings. etc., wenn im Zweifelsfall keiner zuständig ist
    außer bei nachträglichen Schuldzuweisungen.
    Das ist sowas von dreist, das diskutieren wir jetzt aus, also:

    Warum soll im Zweifelsfall keiner zuständig sein?
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