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fußbodenheizung mit nachtstrom

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  1. #1

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    fußbodenheizung mit nachtstrom

    Hallo,
    wir wollen uns ein Haus kaufen. Das Haus wird außschließlich per Fußbodenheizung beheizt. Die Fußbodenheizung läuft über Nachtstrom. Das Haus ist von 2002.

    Eine Nachfrage beim zuständigen Energierversorger (ENNI) ergab, dass die normalerweise mit 0,5 € pro m² rechnen. Wäre bei dem Haus ein ca. Abschlag von 70 €.

    Momentan befindet sich in dem Haus ein Architekturbüro. Die wollen da nun raus, weil die eh nicht alle Räume nutzen, sondern nur 3 und nun (verständlicherweise) lieber in Büroräume umziehen werden.
    Zurzeit das das Dach des Hauses NICHT wärmegedämmt. Das wird aber noch erledigt.

    ENNI teilte mir nun mit, dass das Büro einen hohen Verbrauch hat und daher 90€ monatlich zahlt. Der Makler und ENNI meinen, dass dies zum großteil an der fehlenden Wärmedämmung vom Dach liegt.

    Hat einer von Euch selbst eine modere nachtspeicherbetriebene Fußbodenheizung?
    Welche Kosten sind realistisch?
    Welche Vorteile gibt es? Welche Nachteile?
    Sind uns so unsicher.
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  2. fußbodenheizung mit nachtstrom

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  3. #2

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    Nach meinem Verständnis gibt es da zwei Möglichkeiten:

    a) das ist eine ganz normale FBH, durch die Wasser fliesst. Das Wasser wird durch Direktstrom warm gemacht. Es gibt einen Speicher, der Nachts aufgeheizt wird.

    b) im Fußboden sind Wärmematten (wei heissen die Dinger noch gleich richtig) eingebaut und die haben einen Stromanschluss.

    Ein Haus mit b) würde ich eher nicht kaufen. Oder beim Preis die Kosten für Estrich raus und Wasser-FBH rein einkalkulieren.

    Ein Haus mit a) ist noch nicht verloren :-). Hier kann man auf ein anderes Heizmedium umrüsten. Stressfrei auf Luft-Wärmepumpe oder Pellets oder mit Buddeln auf Gas, Erdwärmepumpe usw.

    Wenn es a) ist, wäre es sehr interessant, zu wissen mit welcher Vorlauftemperatur die FBH läuft, wenn es richtig kalt ist. Entweder in der Steuerung ablesen/nachgucken oder Fliesentemperatur messen und 3-5°C draufrechnen. Wenn das dann unter oder um 40°C liegt ist WP sicher eine gute Alternative, sonst muss man rechnen und mit Gas usw. vergleichen.

    Ich habe gerade mit einem gesprochen, der ein Haus mit a) von Direktstrom auf WP umgestellt hat. Der war extrem zufrieden.

    Gruß, Hendrik
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  4. #3

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    Nachtspeicherheizung funktioniert ja nur bei ausreichend Speichermasse für die Wärme, um nicht am Tag nachheizen zu müssen. Dazu fehlt mir bei ner Fußbodenheizung eigentlich die Phantasie. Diese wird ja mit wenig Estrichüberdeckung verlegt, um nicht zu träge zu sein. Ich denke, die Heizkosten werden sehr hoch, da keine ausreichende Speichermasse und nachheizen mit Tagstrom erforderlich.
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  5. #4
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    es ist ein haus typ B). also mit heizmatten
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  6. #5

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    Daumen hoch Nicht so gut

    Dann laß Dir doch einfach mal die letzte Stromrechnung zeigen.
    Da siehst Du sofort, ob - wie es zu erwarten ist - ein nennenswerter Anteil der Aufheizung per Tagstrom ("HT" statt "NT") erfolgt!

    Und wie kann es sein, daß anno domini 2002 ein Gebäude errichtet wurde ohne Wärmedämmung des Daches...?
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  7. #6
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    die letzte abrechnung aus dem jahr 2006 liegt vor.
    verbrauch strom insgesamt: 13.227 kwh
    NT= 10.579 kwh
    der rest ht

    was sagen mir die zahlen?
    ist das verhältnis ok?

    Das Dach wurde nicht gedämmt, weil das haus (ist ein rmh) als büro genutzt wurde und der dachboden nicht genutzt worden ist.
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  8. #7

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    Nun müßte man noch wissen, ob das Architekturbüro nur 3 Räume (+WC, Diele evtl. Küche und BAd) geheizt hat oder alle Räume.

    Dann kannst du dir deine Heizkosten ausrechnen ohne die Dachdämmung. Mit den Zahlen oben wären es wohl um 1500€/a. Wenn jetzt noch ein paar Räume dazukommen....
    Was eine Dachdämmung bringt, können dir die Experten hier evtl. so grob abschätzen.

    Großer Nachteil: Praktisch keine Chance die Heizung jemals zu ändern, wenn man mal eingezogen ist. Allenfalls Heizkörper einbauen und die Leitungen in den Fußleisten verlegen wäre evtl. möglich.

    mfg
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  9. #8

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    Frage zwiespältig

    Das sieht ja gar nicht mal so schlecht aus wie befürchtet!
    Scheint eine ausreichend große Speichermasse im Estrich vorhanden zu sein.

    Zur Dämmung:
    Wenn der Dachboden nicht genutzt wird, so wäre doch wohl zumindest eine Dämmung der obersten Geschoßdecke erforderlich gewesen. Und auch einfach zu realisieren...

    Wenn das Haus entsprechend preiswert ist, kann man es ME durchaus in Erwägung ziehen.

    Zwar sind die reinen Energiekosten auch bei funktionierendem Speicherbetrieb (also ausschließlich mit Nachtstrom) deutlich höher als bei anderen Energieträgern. Aber bedenke, daß Du als selbstnutzender Eigentümer stets die Vollkosten ansetzen mußt. Und da sieht eine elektrische Nachtspeicherheizung durchaus nicht unbedingt schlecht aus!
    Es entfallen nämlich im Gegenzug viele andere einmalige und laufende Kosten (von Gasnetzkostenbeiträgen über Kaminkehrer, Wartung, bis hin zu wesentlich häufigeren Reparaturen und der "regelmäßigen" Erneuerung der Anlage).

    Von Vorteil ist außerdem, daß der Wirkungsgrad nicht sinkt, wenn nach Verbesserung der Dämmung (die man möglichst bald vornehmen sollte) der Heizenergiebedarf zurückgeht.

    Genereller Nachteil einer solchen Lösung (also einer Fußboden-Speicherheizung) ist allerdings die NICHT VORHANDENE Einzelraum-Regelungsmöglichkeit (bezogen auf die Entladung - auf die Ladung kann sie vorhanden sein, das hängt von der Ausstattung der Anlagensteuerung ab). Heute dürfte man so etwas deswegen auch nicht mehr einbauen.
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  10. #9
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    laut makler sind die einzelnen räume über separate regelungskreise zu beheizen.
    wir ahben aber morgen nochmals einen termin. der werde ich diese frage explizit anbringen. asuch, die, welche räume bisher wie geheizt werden und warum die dachdämmung vernachlässigt worden ist.

    vielen dank für die antworten soweit
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  11. #10

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    Daumen runter Mach er das!

    Nochmal zur Verdeutlichung:

    Eine (bedarfsgerechte) Steuerung der Wärmeentnahme (aus dem Speicher) KANN es bei Deiner Bauart nicht geben!
    Nur eine dergestalt, wieviel jeweils hineingeladen wird.
    Das kann ausreichen, aber man kann z.B. die Temperatur eines Raumes tagsüber NICHT ändern. Änderungen wirken sich erst für Folgetage aus...
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  13. #11
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    So, wir hatten heute das Gespräch.
    Ergebnis:

    Der Dachboden ist gedämmt, es fehlt jedoch die Dämmverkleidung. Hinzu kommt, dass es über dem Dachboden noch nen Raum gibt (Spitzboden). Dieser ist nicht gedämmt und muss demnach noch gedämmt werden. Laut Besitzer wird die zusätzliche Verkleidung der Dachdämmung und die Dämmung des Spitzboden aber keine größeren Auswirkungen mehr auf die Gesamtdämmung des Hauses haben, so dass man mit dem angegebenen Werten auch später rechnen muss.

    Das Büro nutz derzeit nicht alle Räume (den kompletten Dachboden z.B. nicht), gibt aber auch an, dass die dort sehr viele starke Verbraucher stehen haben (PC's, Kopierer, etc.).


    wir werden nochmal zu nem Energieberater gehen und uns beraten lassen.
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  14. #12

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    Zitat Zitat von tiefeinatmen Beitrag anzeigen
    S... gibt aber auch an, dass die dort sehr viele starke Verbraucher stehen haben (PC's, Kopierer, etc.).
    ...welche wiederum eine leistungsstarke Heizung sind.

    Wir haben übrigens im Büro nie die Heizungen an!
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