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  1. #1

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    Abwasserrohre in der Außenwand und in der Decke?

    Ein freundliches Hallo an alle Experten in diesem Forum,

    wir haben 2 Probleme bei der Planung unseres Hauses. Das Badezimmer im OG liegt von der nächsten Wand zur Aufnahme der Entwässerungsrohre ca. 3,5 m entfernt (darunter ist eine Terrasse), die zudem noch eine Außenwand (36,5 cm Poroton) ist.
    Zum einen haben wir ja jetzt das Problem, auf diesen 3,5 m die Rohre in der Betondecke bzw. im Bodenaufbau verlegen zu müssen, zum anderen ist es ja wohl eigentlich nicht mehr erlaubt, Abwasserrohre in einer Außenwand zu verlegen.
    Laut Auskunft unseres Architekten wären aber beide Lösungen in Absprache mit dem Statiker kein Problem, da man auf 3,5 m in einer ca. 0,41 m (ca. 26 cm Beton + 15 cm Bodenaufbau für Fußbodenheizung) dicken Decke genug Gefälle hätte, um die Rohre in der Decke zu verlegen. Auch gäbe es für die Verlegung in der Außenwand spezielle „Mittel“, um Wärmeschutzanforderungen, Schallschutzanforderungen und die Statik in Einklang zu bringen.
    Unser potentieller Bauleiter hält von beiden Lösungen aber nichts und will eine Stufe ins Bad reinlegen. Das möchten wir aber unter allen Umständen vermeiden.

    Für Meinungen zu diesem Thema wäre wir sehr dankbar.
    Da hier ja mehrere Baubereiche berührt sind und wir nicht wissen, ob das das richtige Forum für diese Frage ist, haben wir diese auch bei Mauerwerk, Sanitär und Estrich eingestellt.
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  2. Abwasserrohre in der Außenwand und in der Decke?

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

    Nachdem die Rohre in die Decke

    gelegt werden sollen, nehmen wir das als Hauptbeitrag und verweise in den anderen Rubriken hierher.
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  4. #3
    Gast
    Gast

    Danke

    Danke für die prompte Antwort.

    Wir hoffen nur, dass uns jemand hier aus dem Forum weiterhelfen kann, da es uns wirklich eine Herzensangelegenheit ist, ohne Stufe auszukommen. Die sehr starke 26er Betondecke resultiert übrigens daraus, dass wir eine sehr filigrane Hauskonstruktion mit extrem vielen Fensterflächen haben. Dadurch aus das Problem, dass wir diesen weiten Weg bis zur nächsten in den Keller führenden Wand haben.

    mfg
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  5. #4

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    In den Fussboden würde ich es auch nicht legen.
    Eine Möglichkeit wäre eine sog. Installationswand (von Knauf, Rigips ...) bestetend aus 2 getrennten Ständerwänden, dazwischen Platz für sämtl. Verrohrungen.

    Im EG müsste dann das Fallrohr als Vorwandausführung in der Ecke (mit Schachtverkleidung) versetzt werden: Schallgedämmte Rohre (von Rehau usw.) verwenden.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Schade

    Schade,
    habe gedacht, dass das ein Thema ist, was unheimliche Resonanz findet, da es doch meiner Meinung nach nicht nur mich betreffen müsste. Ist denn wirklich keiner mehr da, der eine Meinung oder einen Tipp hat?

    mfg
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  7. #6
    Themenstarter

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    @berndk

    Genau diese Lösung will ich ums Verrecken nicht. Warum nicht in Bodenplatte? Diese ist doch so massiv, dass man keine Angst vor Beschädigung des Abwasserrohres haben muss, oder doch ?

    mfg
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  8. #7

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    Schade,

    dass du gegen vernünftige Lösungen voreingenommen bist.
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  9. #8
    Themenstarter

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    @berndk

    Die von Dir angesprochene Lösung wird bei uns nicht gehen, da

    1) wir bodentiefe Fenster im Bad haben, so dass eine Installationswand vor dem Fenster verlaufen würde
    2) wir im EG keine Vorwandausführung in einer Ecke anbringen können. Die Wand, in der die Entwässerung laufen soll, ist eine 2,60 m lange Wandscheibe, die rechts und links von bodentiefen Fenstern flankiert wird.

    Sowohl wegen 1) als auch wegen 2) würde die von Dir vorgeschlagene Lösung leider aus unserer Sicht katastrophal aussehen.

    Da wir aber als "verstockte" Bauherren diese Details nicht ändern wollen, beibt uns nur die Verlegung in Decke bzw. Wandscheibe.

    mfg
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  10. #9

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    Re: @berndk


    Da wir aber als "verstockte" Bauherren diese Details nicht ändern wollen, beibt uns nur die Verlegung in Decke bzw. Wandscheibe.
    In der Decke ist doch schon statisch nicht ok, oder?
    Nach meinem Verständnis kann man allenfalls dünne Rohre in der Dämmung bzw. teilweise im Estrich verlegen, wenn man genügend Überdeckung hinbekommt.

    Irgendwas ist doch an der Raumplanung schiefgelaufen, wenn man in einem Funktionsraum die Funktion nicht hinbekommt, oder? Wenn der Handwerker wegen schräger Ideen die Lust verliert: Ein Bekannter hatte abends einen Heizkörper in der Tür zum WC...war so eingezeichnet.

    PS: Wer für 90Grad verlegte Abwasserohre wirklich 1x90 und nicht 2x45 oder 3x30 verwendet, reinigt das Rohr im Falle eines Falles nicht locker mit einem Spülschlauch, sondern mit Meißel und Hammerr;-))
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  11. #10
    Themenstarter

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    @plewka

    Wir haben jetzt Termin mit mehreren Statikern vereinbart, der erste war gestern. Dieser hatte keine Einwände gegen ein Abwasserrohr in der Decke, da diese mindestens 26 cm dick wird (keine 08/15 - Entwurf; große Tragweiten, wenig Wände, viel Glas etc.).

    Raumplanung schiefgelaufen?
    Ja, aber...
    Wir wollten unbedingt den Luxus haben und in der Badewanne liegend einen Fernblick von ca. 70 km geniessen.
    Aus diesem Grund wurde das Bad dort und genau dort eingeplant.

    Trotzdem danke für die Anmerkungen. Ich würde mich aber über zusätzliche Ansichten/Meinungen/Ratschläge freuen.

    mfg
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Ich rätsle über die Konstellation von Fachleuten, die hier am Werk sind. Der Architekt hat wunschgemäß das Bad mit 70 km Fernblick geplant und sich beim Statiker rückversichert. Jetzt taucht ein ominöser potenzieller Bauleiter, wahrscheinlich Firmenbauleiter, auf und stellt die Planung in Frage. Das Planerteam scheint es nicht mehr zu geben. Statt dessen werden jetzt gleich mehrere Statiker, wahrscheinlich im Rahmen kostenloser Erstberatung, hinzugezogen, um den potenziellen Bauleiter in die Schranken zu verweisen. Wieso wird nicht einfach gebaut wie geplant? Oder gibt es vielleicht gar keine Ausführungsplanung?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ganz ruhig bleiben.

    Der potenzielle Bauleiter kommt nicht von einem Bauunternehmen. Wir werden uns einen Bauleiter selber aussuchen, der von uns bezahlt wird und das umzusetzen hat, was wir ihm vorgeben. Dieser Bauleiter soll uns auch bei der Ausführungsplanung und Vergabe begleiten. Wir machen also alles so, wie es hier in diesem Forum immer wieder als beste Lösung dargestellt wird.

    Mit dem Architekten wurde nur Leistungsphase 1-4 vereinbart. Wir befinden uns also gerade im Übergang zwischen erhaltener Baugenehmigung und dem weiteren Ablauf des Baus. Dass wir mehrere Statiker ansprechen liegt daran, dass wir gerne eine zweite Meinung hören und Preisvergleiche einholen wollen. Außerdem denken wir, dass bei der außergewöhnlichen Bauweise des Hauses (Statiker ist hier wirklich gefordert) ein guter Draht zum Statiker unabdingbar ist, zumal man diesem ja mehr als jedem anderen auf dem Bau vertrauen muss, da eine Statik für das Haus ja ein Einzelfall ist, wohingegen Fenster, Fußböden etc. in jedem Haus eingebaut werden und man dort Vergleiche zu anderen Häusern ziehen kann.
    Deshalb, und nur deshalb sprechen wir mehrere Statiker an.

    mfg
    OM


    P.S. Gibt es denn gute Bauleiter in der Nähe von 53797, die auch Ausführungsplanung/Vergabe mit übernehmen?
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    keine Sorge um mich, ich bleibe ganz ruhig

    Ich sehe nur, dass niemand eine Ausführungsplanung macht und dass derzeit der billigste Statiker gesucht wird und dass es an der Koordination fehlt. "Wir machen also alles so, wie es hier in diesem Forum immer wieder als beste Lösung dargestellt wird". Dann haben Sie etwas missverstanden.

    OK, das PS lässt hoffen. Die Notwendigkeit der Ausführungsplanung wurde erkannt. Mit der zuständigen Berufsgruppe haperts noch ein bisschen.

    PS: meine PLZ beginnt mit 8, nicht mit 5.
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  16. #14
    Themenstarter

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    @bruno

    Ausführungsplanung kann noch nicht gemacht werden, da wir damit noch niemanden beauftragt haben.
    Dafür suchen wir ja jemanden, der sowohl die als auch eine Bauleitung machen kann. Ist nur verdammt schwer, fachlich geeignete Person zu finden, die gleichzeitig auch menschlich passt. Denn letzteres muss meines Erachtens auch erfüllt sein, um möglichst stressfrei durch die Bauzeit zu kommen.

    Wir suchen auch nicht den billigsten Statiker, sondern den, der die Planung auch umsetzen kann/will. Dazu muss nämlich evtl. der Pfad der Normalität verlassen werden und kreativ zusammen mit uns am Plan gearbeitet werden (so wie ich das verstanden habe, geht das in Richtung Tragwerksplanung).

    Notwendigkeit der Ausführungsplanung wurde mehr als klar erkannt, zuständige Berufsgruppe ist deiner Meinung nach ausschließlich Architekt, oder falsch verstanden? Kann Bauleiter aus dafür spezialisiertem Büro oder ehemaliger Bauunternehmer das nicht?

    Wir wollen genau das machen, was im Forum proklamiert wird, nämlich keine Bindung an GU mit dessen Bauleiter, sondern Auswahl einer Vertrauensperson, die den Bau begleitet respektive leitet, die nur mir gegenüber verantwortlich ist.

    Bin jetzt aber nicht sauer, sondern gaaaanz ruhig.

    mfg
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  17. #15
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Da ich ja kein Statiker bin, sei folgende Frage zum Verständnis erlaubt: Wieso wird eine Decke auf Grund einer "filigranen Hauskonstruktion" mit 26cm berechnet (Statiker) und später wird die durch Abwasserrohre wieder geschwächt und der Statiker gibt sein o.k. dazu? Sollen die Rohre wirklich in die Betondecke oder doch eher in den Aufbau darüber?

    Gruß, Markus
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