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  1. #1

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    Anschluss v. Türen/ Fassade an WU-Beton Kellerwände

    Hallo,
    wir sind Architekten und haben ein konkretes Problem bei einem Bauvorhaben mit der Abdichtung von Türen bzw. bodentiefer Fassade an WU-Beton, dass wir trotz Abstimmung der beteiligten Fachplaner (Bauphysiker, Sachverständiger für Abdichtung und Statiker) nicht befriedigend klären konnten, da ständig widersprüchliche Aussagen im Raum standen.

    Wie ist eine Tür oder eine bodentiefe Fassade bei Lastfall 6 (aufstauendes Sickerwasser, da Lößlehm-Boden) an den WU Beton anzuschließen?

    Hierzu ist der DIN 18195-6 nichts zu entnehmen, da diese ja explizit aufführt, dass sie für Konstruktionen aus wasserundurchlässigem Beton nicht gilt. Da es aber ein reines Betonbauwerk nicht geben kann , ergeben sich somit immer wieder Anschlusspunkte (Türen, Fassade, etc.) , die natürlich angedichtet werden müssen (und dies auch unter OK Gelände, also in der potentiell wasserführenden Ebene). Nun ist die Frage, wie dies herzustellen ist, da mit der zusätzlichen Abdichtung (EPDM o.ä.) eben nicht die lt. DIN 18195-6 vorausgesetzte, das Bauwerk allseitig umschließende Wanne machbar ist.
    Lt. Deitermann reicht hier eine Bitumen-Dickbeschichtung, lt. Fassadenplaner muss ein Pressflansch vorgesehen werden und lt. einem Sachverständigen wohl eine aufwendige Los-Festflansch-Konstruktion.
    Derzeit ist die Abdichtung zunächst mit Bitumenbahnen und Pressflansch , sowie zusätzlich einer Rinne vorgesehen. Dies ist über Abläufe an das Entwässerungssystem angeschlossen, aber auch hier scheiden sich die Geister, wie diese genau auszuführen ist (Tiefe, Breite, Abstand der Abläufe etc.)
    Wir sind entsprechend verwirrt. Kann uns jemand weiterhelfen? Es würde uns freuen, der im Büro sehr rege (teils hitzig...) geführten Diskussion etwas mehr Öffentlichkeit (und wohl noch mehr Meinungen...) zu verschaffen.

    MfG
    Jan Fischer
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  2. Anschluss v. Türen/ Fassade an WU-Beton Kellerwände

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    WO ist das Problem?

    natürlich regelt die 18195 nicht Bauteile der WU-Rili aber die Türen sind ja oberhalb des Geländes...

    Die Rinne ist nur interessant wenn die Schwelle weniger als die geforderten 15cm haben soll dann kanns bis zu 5 cm runtergehen oder es muß ausreichend vor Bewitterung geschützt sein (Vordach). Die Rinne muß natürlich unmittelbar vor der Stufe angebracht sein und frei entwässern können.

    Die Abdichtung für aufstauendes Sickerwasser muß bis 30cm über GOK geführt werden, und natürlich vor hinterlaufen geschützt
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  4. #3

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    Zitat Zitat von janfisch Beitrag anzeigen
    Wie ist eine Tür oder eine bodentiefe Fassade bei Lastfall 6 (aufstauendes Sickerwasser, da Lößlehm-Boden) an den WU Beton anzuschließen?
    MfG
    Jan Fischer
    Ich dichte Türen fast immer mit PMMA-Harze ab. Gerade bei Türen gibt es oft verzwickte ecken oder außenliegende Befestigungswinkel.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    des Detail hatten wir "hier" schon x-mal (!)
    .
    iss Copyright bei Susanne
    .
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=14602
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  6. #5
    Themenstarter

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    Also erst einmal danke für die Antworten. Ich befürchte ich habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt.

    @Josef: Danke für den Hinweis, allerdings habe ich zu unserem Fall nichts gefunden, denn es handelt es sich hier nicht um eine Terrassentür, sondern um eine Eingangstür (siehe unten).

    @Robby: Die Tür bzw. die Fassade ist eben gerade nicht über Gelände (zumindest der Abdichtungsanschluss an den Rohbau nicht), da sie barrierefrei sein muß (Schwelle unter 2cm). Deshalb auch die Rinne, die übrigens unmittelbar vor der Fassade sitzt und auch frei in eine Entwässerungssystem entwässert. Der WU-Beton geht über die EG-Bodenplatte hinaus, das (Roh-)Bauwerk ist somit dicht. Das Problem sind wie gesagt die Türen (mehrere barrierefreie Eingangstüren), die natürlich an den Rohbau angedichtet werden müssen. Diese Abdichtung wäre somit tendenziell hinterläufig, da die Möglichkeit besteht, dass der Übergang zwischen Abdichtung und WU-Beton im Wasser steht.

    Ich lege zum besseren Verständnis wohl lieber mal eine Detailskizze bei...[ATTACH]Anhang 11798[/ATTACH]
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  8. #6

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    eure skizze ist zwar schön gezeichnet, aber es fehlt ein wesentliches detail.
    die äussere abdichtung die front/unterseitig am profil eingeklemmt/verschraubt wird und am beton befestigt ist.
    www.schüco.de dort gibts genau das detail welches du suchst.
    allerdings würde ich um die abdichtung anflanschen zu können ein hohes bodenprofil einbauen, was mittels rinne wasserfrei gehalten wird.
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  9. #7
    Themenstarter

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    Danke nochmals für die Antworten, auch wenn noch einige Fragen offen bleiben. Wir gehen jetzt doch einen anderen Weg (Drainage, damit Änderung des Lastfalls und somit geringere Anforderungen).
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