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  1. #1

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    Treppenloch schliessen

    Hallo allerseits!

    Ich habe eine Maisonette Wohnung und will eine von zwei Treppen schließen und aus dem Treppenhaus ein weiteres Zimmer machen. Ich werde die Decke wohl als Holzbalkendecke ausführen. Auf der einen Seite liegen die Balken einfach auf einer Mauer auf. Wie befestige ich auf der anderen Seite fachgerecht die Balken an der Wand?
    Geändert von Baufuchs (15.02.2007 um 15:02 Uhr) Grund: hierher verschoben aus Baumurks
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  2. Treppenloch schliessen

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  3. #2

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    na ich hoffe

    doch nicht, das der Titel dieser Forumsabteilung vorweg schon das Ergebnis darstellen soll

    Wie hoch ist denn die Wand auf der anderen seite gemauert? Welcher Typ Wand ist es?

    Soll die neue Decke von oben begehbar sein?

    Eine Skizze oder ein Foto wären hilfreich, bevor ein falscher Rat gegeben wird.

    Gruß aus Hannover
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  4. #3
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    Huch! Das soll natürlich kein Murks werden. Falsches Thema. Zur Sache:

    Also ich habe eine pdf Zeichnung gemacht. Das Hochladen geht aber nicht.
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  5. #4
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    Geht doch!

    Die Außenwand (hinten) ist Voll-Ziegel gemauert 375 mm. Von innen wurden um 1989 wohl Porenbetonsteine angesetzt. Die Gesamtdicke der Wand beträgt 470.

    Die Wand vorn ist innen und besteht aus einem Stein gemauert.

    Zu sehen sind da auch Holzbalken. Wie der Verlauf der Balken oder der Tragkonstruktion sonst ist, weiß ich nicht.

    Die Decke soll begehbar sein. Ich dachte an Balken, die man einfach auf die vordere Wand aufliegen lässt (mit Kragensteinen selbstverständlich) und die dann parallel zu den anderen Balken zur Außenwand spannen. Die Außenwand will ich aber ungern ausstemmen, wie das bei herkömmlichen Holzbalkendecken der Fall ist.

    Wie lässt sich die Befestigung am besten (fachgerecht) machen?
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  6. #5
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    die vordere Wand ist so hoch wie die zu errichtende Decke.

    die hintere (Außen)Wand ist eine Geschosshöhe höher als die zu errichtende Decke bzw. das Niveau des Treppenlochs.
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  7. #6

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    also nochmal zur Definition :-)

    Wand links,rechts, vorn hinten wenn man aufs "Blatt" schaut. Oder ist links keine Wand?

    Rechts laufen vorhanden Deckenbalken, wenn links eine Wand ist, dann drehen Sie die neuen Deckenbalken um 90 Grad, rechts an den alten Deckenbalken anschliessen, links an die vorhandene Wand. Dann müssen Sie auch nicht in die Aussenwand.

    Beides mit Balkenschuhen z.B.

    Oder habe ich die Zeichnung falsch interpretiert?

    Gruß aus Hannover
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  8. #7
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    Danke erstmal für die geduldige Nachfrage! Meine Skizze ist in der Tat etwas interpretationsbedürftig.

    Also: Wände sind vorn, hinten, links und rechts. Die linke und die rechte Wand sollen möglichst nicht belastet werden, weil die linke eine dünne Wand zum Nachbarhaus ist und die rechte eine Innenwand.

    Können die Balkenschuhe denn ohne Weiteres mir Dübeln in der Wand befestigt werden? Gibt das nicht Probleme bei Holzschwund (der Balken), so dass sich die Dübel Zuglast ausgesetzt sehen?
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  9. #8
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    Welche Anforderungen werden denn an begehbare Decken gestellt? Da gibts doch bestimmt eine DIN für, die was über das Material und die Stärke besagt.
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  10. #9

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    Eventuell

    könntest Du vor die Wand mit dem Anschlussproblem ein Ständerwerk stellen, darauf einen Querbalken und diesen Deine Decke auflegen. Hängt davon ab, ob und wo sich das Ständerwerk unten abstützen kann und darf. Ausserdem verkleinert es Deeinen Raum natürlich zusätzlich. An den Wänden würden dann nur die Lasten gegen Kippen der Konstruktion aufzubringen sein.

    Ich würde empfehlen, einen Tragwerksplaner vor Ort zu beauftragen, denn welche Lasten wo eingeleitet werden können, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen.

    Thomas
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  11. #10

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    Begehbare Decken: Geregelt ist die Mindestbelastbarkeit. Der Rest je nach Konstruktion. Wenn ich mich recht entsinne, waren als absolutes Minimum 1kN/m². Üblich sind, glaub ich, 2kN/m² Verkehrslast. Hallo TWPs , schreib ich Mist?

    Thomas
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  12. #11

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    echt



    die wichtigste Frage, sorry war unkonzentriert: wie groß ist die Öffnung überhaupt?

    Gruß aus Hannover
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  13. #12
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    Die Größe der Öffnung ist ca. 2 x 2,5 m
    Vorgesetzte Wände kommen nicht in Betracht, da das Zimmer ohnehin viel zu klein ist.
    Die Variante mit den Balkenschuhen, die ordentlich in die Wände eingedübelt werden, kommt mir am besten vor. Die Balken würden von vorn nach hinten spannen, also parallel zu den vorhandenen Balken und auf Balkenschuhen lasten, die anständig mit den Wänden verbunden werden. Ein Tragwerksplaner muss sich die Sache ohnehin noch ansehen. Denn die Eigenlast der Decke wird auch schon ordentlich groß, weil es eine F90 Decke werden muss.
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  14. #13

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    Frage nicht verstehen

    Warum F90, wenn da bisher ein genehmigtes Nichts war???
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Na janz einfach...

    weill ggf. aus einer Nutzungseinheit zweie werden - und die sind F 90 voneinander abzuteilen.
    MfG
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  17. #15

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    so..

    also mit Balkenschuhen ist das denke ich mal kein Problem, die Balken würde ich ca. 8/16 wählen bei den Längen. Die Befestigung der Balkenschuhe muss natürlich sorgfältig erfolgen, zumal man meist nur 1 Chance hat, da die meisten Balkenschuhe nur ein Loch für die Schrauben habenund ünzählige für Nägel.

    An einem "porösen" Mauerwerk kann man auch auf ganzer Länge erst ein z.B. 6/10 als Streichbalken andübeln und diesen mit Schwerlastdübeln mehrfach befestigen, daran dann die Balkenschuhe nageln.

    Gruß aus Hannover
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