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  1. #1

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    Keller auch aus T9 Poroton ?

    Hallo !

    Vielen Dank für die freundliche Aufnahme im Forum.

    Wir wollen im Laufe diese Jahres bauen. Aus verschiedenen Beiträgen bin ich zu der Meinung gekommen mit T9 - 36,5 VPlus + Aussenputz zu bauen.

    Ich war bis jetzt bei einem Bauträger und meine Erkenntnis ist, dass der Verkäufer mir auch gerne den T1000 verkauft hätte ich aber nur den T9 wollte.

    Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen will ich bei den nächsten Beratungen schon fast mit einer kompletten vernünftigen Vorplanung ins Rennen gehen.

    Ach so wir wollen ca. 190 qm Wohnfläche (3 kinder) + Keller bauen. Dazu eine Erdwärmepumpe für Heizung und Warmwasser.

    Trotz Forensuche hätte ich noch folgende Fragen:

    1. Macht es Sinn den Keller auch mit T9 zu bauen. Der Keller wird wohntechnisch nicht genutzt werden, ausser einem Partykeller. Auf der anderen Seite hab ich gelesen, dass das Haus auch stark über einen Keller auskühlen kann. Was wäre die Alternative ?

    2. Aus Schallschutzgründen würde ich für die Innenräume und den Panicroom bei 3 Kindern gehts nicht ohne gerne Kalksandstein nehmen. Oder macht es hier auch Sinn einen Porotonziegel zu nehmen (keine Mischbauweise) Wenn ja hat der Poroton in etwa den gleichen Schallschutz wie KS ?
    Geändert von supercracker (19.02.2007 um 10:43 Uhr)
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  2. Keller auch aus T9 Poroton ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Supercracker,

    ganz so einfach lassen sich Deine Fragen leider nicht beantworten weil diverse Randinformationen fehlen.

    zu 1. was den Keller angeht:
    a. ist er vollständig unter der Erde, dann wird er wohl eher aus Beton (bei feuchtem Boden als Weiße Wanne) ausgeführt. In diesem Fall kommt in jedem Fall eine Außendämmung und Abdichtung auf den Beton (Gründe: zu starker Seitendruck für einen Ziegel, höherers Risiko Dichtigkeitsprobleme bei Feuchtigkeit zu bekommen).
    b. bei Hanglage kann man den Bereich zum Hang in Beton (Druck des Hangs abfangen, gegen Wasser abdichten) und den freiliegende Bereich in Ziegel ausführen
    c. ganz genau beantworten kann das nur ein Statiker und ein ENEV Berater, da der Stein im Keller entsprechende Lasten von oben und den Seiten aushalten muß und die ENEV Berechnung des Hause insgesamt stimmig sein sollte (man könnte z.B. auch nur die Kellerdecke gut dämmen und den Keller sonst eher ungedämmt lassen - würde halt ein 'cooler' Partyraum)

    zu 2.
    Wenn ich das mit dem gemischten Mauerwerk richtig verstanden habe, dann ist es vorallem problematisch es an der Außenwand zu haben, da es dort dann zu Problemen beim Außenputz kommen wird (die Materialien arbeiten unterschiedlich bei unterschiedlichen Außentemperaturen, ...). Im Innenbereich kann man solche unterschiedlichen Materialien durch entsprechende Auflager der Decken abfangen. So als Daumenregel gilt: je schwerer der Baustoff, desto besser der Schallschutz. Grundsätzlich wird man im Innenbereich eher keine T9 Ziegel haben (gegen was sollte da gedämmt werden) und es gibt spezielle schwerere Ziegel duch die ein besserer Schallschutz erreicht wird. Wie groß der Schallschutzunterschied zu Kalksandstein ist hängt zum einen vom Gewicht der Steine ab und wie sauber sie verarbeitet wurden. Weiterhin sollte man bei einem 'Panicroom' an geeignete Türen denken ...

    Grüße
    Thomas
    Geändert von Thomas Rath (19.02.2007 um 13:09 Uhr)
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  4. #3
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    Hallo Thomas !

    Vielen Dank für deine Antwort. Der Keller wird vollständig unter die Erde gelegt. Da wir oben auf einem Hügel sind dürfte es auch kein Grundwasserproblem geben. Sprich die weisse Wanne würde wegfallen und "Ziegel" müssten reichen. Der Bauträger bzw. Hausanbieter von dem ich spreche (IBG) bietet angeblich nur im Keller Porenbeton mit Bitumenbeschichtung und Abgleitfolie an. Wenn ich das lese, hört sich das so an als wenn sich der Keller bereits bei Regen mit Wasser füllt :Roll Mal abgesehen von einer Mischbauweise.

    Ich wollte natürlich innen keinen T9 verbauen. Meine Frage zielte eher auf einen passenden Poroton für innen bzw. was sinnvoller ist passender P oder KS.

    P.S. Der Panicroom war ein Witz obwohl bei den Kindern
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  5. #4
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    auch auf einem Hügel

    kann drückendes Wasser aus aufstauendem Sickerwaser vorliegen. Letztendlich gibt darüber nur das Bodengutachten etwas her.

    Auch Mauerwerk kann seitlich durch Erddruck belastet werden.

    All diese Fragen kann der Planer / Statiker in Zusammenhang mit dem Baugrundgutachen beantworten.

    Im Erdreich ist eine Perimeterdämmung wohl sinvoller als der Hochdämmende Ziegel.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    1. Macht es Sinn den Keller auch mit T9 zu bauen. Der Keller wird wohntechnisch nicht genutzt werden, ausser einem Partykeller. Auf der anderen Seite hab ich gelesen, dass das Haus auch stark über einen Keller auskühlen kann. Was wäre die Alternative ?
    .
    Ein Betonkeller iss ein Betonkeller den kann man auch notfalls von
    innen sanieren sobald er leckt (!) ... ich glaub ich hab in 16 Jahren
    Selbstständigkeit 3 Ziegelkeller gebaut ... und selbst bei denen
    war´s mir ned gut ... daher mein Tip > "vergessen" (!)
    .
    2. Aus Schallschutzgründen würde ich für die Innenräume und den Panicroom bei 3 Kindern gehts nicht ohne gerne Kalksandstein nehmen. Oder macht es hier auch Sinn einen Porotonziegel zu nehmen (keine Mischbauweise) Wenn ja hat der Poroton in etwa den gleichen Schallschutz wie KS ?
    .
    12m KS Wand schwindet nachweislich 18mm ... Planziegel kannste
    mit "NULL" ansetzen ... das was Sie vorhaben iss Wahnsinn (!) ...
    es geht aber weiter ... sie schreiben daß wollen Sie wegen den Kindern
    machen ... und die Türen sind selbstschliessende Schallschutztüren ???
    ansonsten geb des daß "KEINEN" Sinn (!)
    .
    mein TIP <false> Aussenwände Planziegel T XY ... dann Innenwände
    ebenfalls in Planziegel meinertwegen der Rohdichte 1.2 "aber" dann
    ist´s gut (!) ... und <false> Innenwände KS dann Aussenwände in
    Porenbeton die haben den selben Schwund sprich sind für einander
    geschaffen (!)
    .
    jetzt alles klar ?
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Da schlag´ doch ...

    ... einer gleich lang hin.

    Josef, Du und außen "weiß" ? Ich glaub´s nicht.

    Nachtrag: ... und auch schon im Glossar .
    Geändert von VolkerKugel (†) (19.02.2007 um 19:24 Uhr) Grund: Nachtrag
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  8. #7
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    Das mit dem Betonkeller seh ich im Prinzip genau so. Mein Vater hatte einen, wurde undicht - Pfusch, aber beim abdichten keine Probleme. Bloss die IBG bietet z.B. gar keine Betonkeller an. War zumindest stand vom letzten Jahr. Alos Beton !

    Schallschutz mach ich "nicht nur" wegen der Kinder, sondern weil ich im Schichtdienst arbeite und es schon Sinn macht nicht alles von unten mitzukriegen. Hab damals bei meiner ETW deswegen ne Schallschutztür ins Schlafzimmer gesetzt.

    Denke auch die Kombi Ziegel - Ziegel bzw. Porenbeton - KS macht Sinn. Da ich mich bereits für Ziegel entschieden habe wirds dann diese Kombi. Nimmt man dann eigentlich nur Ziegel oder können die nichttragenden Wände anders gemacht werden.
    Geändert von supercracker (19.02.2007 um 20:13 Uhr)
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  9. #8
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    In der Ecke

    MG einschalig ???
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    entweder alles "rot" ... oder alles"weiss" ... alles andere
    iss Murks³ ... als Bauunternehmer würd ich das Handtuch werfen
    wenn man mich zum mischen verdonnern würde (!)
    .
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    entweder alles "rot" ... oder alles"weiss" ... alles andere
    iss Murks³ ... als Bauunternehmer würd ich das Handtuch werfen
    wenn man mich zum mischen verdonnern würde (!)
    .

    Bezieht sich das auch auf Betonwanne und Ziegel ? Da dürfte es doch keine Probleme geben.

    Hab mir mal den Schlagmann gezogen. Den 1,2er gibts natürlich in unterschiedlichen Dicken. Die Dicke dürfte ja auch einen Einfluss auf die Schalldichte haben. Was ist denn für den Schlafzimmerbereich empfehlenswert ?
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  12. #11
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    Gemeint ist hier wohl

    das mischen von verschiedenen Steinsorten innerhalb eines Geschosses
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    "nein" Betonkeller würd ich bei beiden Bauweisen sowieso
    bevorzugen ... sollt´s wegen dem Raumklima sein kann man
    den Keller zur Not auch vormauern.
    .
    "nein" Ziegel zu Ziegel bzw. Porenbeton zu KS bezieht sich
    nicht auf den Keller ... den bitte als seperates Bauteil
    betrachten ... dicht soll er sein und bleiben der Keller
    also Betong
    .
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Hast du inzwischen noch den ein oder anderen Ziegelkeller gebaut oder ist es bei Beton geblieben Josef?
    "Unters Ziegelhaus gehört ein Ziegelkeller" schreibt ein gängiger Poroton Produzent und bin derzeit nämlich auch am überlegen ob ich meinen Keller nicht aus Poroton T8 42,5 cm mache. Das Haus besteht ebenfalls aus dem Stein. Drückendes Wasser liegt nicht an und da mein Gelände ein Gefälle von 3 Meter auf 40 Meter Länge aufweist werden auch ca. 35 m² des Kellers aus dem Erdreichen ragen.
    Um den Wert des T8 mit einem Betonkeller zu erreichen (über dem Erdreich) müsste ja einiges an Dämmung drauf, d.h. Vorsprung des Kellers, da der T8 im EG auch nicht beliebig auskragen kann.
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  16. #14

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    Würde mich auch interessieren, ob Josef immer noch abgeneigt ist einen Keller in Poroton zu erstellen.
    Unser Bauvorhaben geht nach diesem Winter los und ich habe mich auch für ein komplett gemauertes Haus aus T8P 42,5 entschieden - auch den Keller, weil dort neben einem Hobbyraum auch eine Einliegerwohnung reinkommt und auch 2 Seiten der Kellerwand nur halb im Erdreich sind wegen den Fenstern in der Einliegerwohnung. Ich denke wohnklimatisch ist das viel angenehmer als Beton.
    Hat hier jemand schon Erfahrung mit einem eigenen Keller aus Poroton?

    Gruß
    4eigner
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