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Luft/Wasser- Wärmepumpe (WPL x) oder Zentrales Lüftungsgerät (LWA x) ?

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  1. #1
    Avatar von tieto
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    Luft/Wasser- Wärmepumpe (WPL x) oder Zentrales Lüftungsgerät (LWA x) ?

    Hallo,

    mir ist der Unterschied zwischen oben genanten Heizsystemen von Stiebel Eltron nicht ganz klar. Was ist denn für ein Niedrigenergiehaus (Neubau) besser geeignet (WFL: 95 qm, Fussbodenheizung)? So wie ich das sehe, wird bei dem Lüftungsgerät noch eine Be-und Entlüftung mit eingebaut und sie nutzt die Abluft und sorgt für die Warmwasseraufbereitung (also vorteilhafter)? Oder hat die WPL andere Vorteile, die ich nicht erkenne?

    Gruss

    Tieto
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  2. Luft/Wasser- Wärmepumpe (WPL x) oder Zentrales Lüftungsgerät (LWA x) ?

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  3. #2

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    Zuerst einmal ist "Niedrigenergiehaus" nichts besonderes, sondern gesetzliche Mindestanforderung an einen Neubau.

    M.E. hängen Wärmepumpe und Lüftungsanlage nicht unbedingt zusammen.
    Die Frage muss also nicht "entweder/oder" lauten...

    Die Lüftungsanlage sorgt für eine regelmäßige Luftumwälzung bzw. Frischluftzufuhr - eigenes Lüften, mit dem man den Luftaustausch nie hinkriegen würde- entfällt also. Dazu ist Luftqualität besser...ect.

    Damit im Winter nicht die warme Luft abgesaugt wird und kalte Luft von draussen reingesaugt wird, ist oft ein Wärmetauscher enthalten, der die Temperatur der Abluft an die Frischluft abgibt.
    Es kann sein, dass in einem Passivhaus die Sonne genug Wärme liefert, um das Haus "warm zu halten". Dann bräuchte man keine weitere Wärmequelle. (Ich persönlich halte das für Theorie; angenommen, das Haus ist im Winter doch mal ausgekühlt (Urlaub mit geschl. Rolläden/Fenster aus versehen auf) wie kriegt man dann das Haus schnell wieder warm???? ). D.h. im Normalfall kann die Lüftungsanlage keine Heizung ersetzen.


    Die Wärmepumpe ist die zugehörige Wärmequelle. Diese holt aus dem Temperaturunterschied von zwei Substanzen die Differenz als Ertrag raus. Vom Prinzip:
    Du hast eine Flüssigkeit, die -5° kalt ist (unter 5Bar Druck). Diese schickst Du durch das Erdreich, wodurch diese sich auf 0° erwärmt, da in einer gewissen Tiefe immer plusgrade sind (Temperaturgewinn). Die Wärmepumpe komprimiert die Flüssigkeit auf z.B 18 bar, wodurch die Temperatur stark ansteigt (z.B. um 36°C) . Über einen Wärmetauscher kann man daraus dann z.B. 25° warmes Wasser auf vielleicht 30°C erwärmen - das geht in die Heizung. Danach bringt man die Flüssigkeit wieder auf Normaldruck von 5Bar, woduch Sie sich wieder abkühlt auf die Ausgangstemperatur (0°C - entzogener Temp.= -4°C. Die Flüssigkeit wird wieder durchs Erdreich geschickt....usw.
    D.h. mit der Wärmepumpe kann Wärme gewonnen werden. Diese ist erst einmal unabhängig von der Lüftung. Ggf. könnte man diese Wärme über das Lüftungssystem dann im Haus verteilen. Bei Dir solls aber eine FBH werden....

    Deshalb meine Meinung:
    Eine Wärmequelle brauchst Du: Die Wärmepumpe ist eine inzwischen anscheinend ausgereifte Alternative. Alternative wären wie bisher fossile Brennstoffe oder Pellets.
    Eine Wärmepumpe -egal ob Sie die Energie aus Luft/Wasser oder Erde holt- beinhaltet aber erst mal keine Lüftungsanlage im Haus!

    Eine Lüftungsanlage ist zusätzlich auf jeden Fall Sinnvoll. (gesundheitlich/Komforttechnisch/aus Energiegesichtspunkten), aber kein Ersatz für eine Heizung. Ich kann mir nicht vorstellen auf eine Wärmequelle ganz zu verzichten.


    (oder steh ich grad völlig auf dem Schlauch??)
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  4. #3

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    Soweit mir bekannt: die Serie LWA nutzt die Wärme der Abluft und gibt diese
    mittels WP an Wasserkreislauf ab, also ein Lüftungsgerät mit WRG über WP.

    Die WPL - Serie ist eine Luft/Wasser WP, also eine Heizung, aber keine Lüftung.

    Bin mir aber nicht sicher, nicht auch auf dem Schlauch zu stehen.
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  5. #4

  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    falls nicht jeder schon das grundwissen hat, um mit den wp-spezialisten im haustechnikdialog was anfangen zu können,
    gaaanz einfach:
    • lüftungsanlage mit wärmerückgewinnung von der wp-thematik trennen (das mögen manche integralanbieter garnicht ), weil e. la+wrg e. erheblich besseren wirkungsgrad als e. (abluft-)wp hat.
    • dann gehts an die wp, das richtige medium (aus dem die wärme rausgelutscht wird, abhängig von regionalen einflüssen, wärmebedarf, energiepreisprognosen , etc.) und die richtige anlagentechnik (d.h., anlage nach prestigewert oder nach effizienz, wer installiert, wer wartet, etc.)
      dabei mag das haustechnikforum helfen, aber auch dort werden die spezialisten aufpassen, um keine abmahnung zu kassieren ..
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