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  1. #1

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    Passivhausfenster ohne Außendämmung?

    Hallo,

    wir renovieren gerade unser Vierfamilienhaus Baujahr 1927.
    Das Dach ist bereits zeitgemäß gedämmt worden, jetzt sind noch Heizung (Brennwert Gas ein zentraler Brenner) neue Fenster und ein Außenputz vorgesehen.
    Da die Außenwände bereits eine Stärke zwischen 40 und 54 cm haben (Bimsstein, leider kann mir niemand einen entsprechenden U-Wert angeben, reicht von Lambda 0,18 bis o,44) möchten wir keinen Isolation der Außenhülle durchführen.
    Bei den Fenstern haben wir uns für Schüco Kunststofffenster entschieden. Diese wären Standertmäßig zweifachverglast u=1,1 momentan jedoch für knapp 1000 Euro mehr auch dreifachverglast mit u = 0,7 zu haben.
    Frage: Macht der geringe Aufpreis Sinn, oder handeln wir uns mehr Probleme damit ein (Feuchtigkeit usw.)

    Danke für Eure Antworten,


    Marco
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  2. Passivhausfenster ohne Außendämmung?

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    Beiträge
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    Zuerst...

    nur am Rande:
    Ein Drei-Scheibenglas macht noch lange kein Passivhausfenster.
    Ob Du Dir "Ärger" - die kanns auch mit dem "normalen" neuen Fenstern geben - einhandelst, läßt sich so nicht sagen. Auch bei einem an sich guten, alten U-Wert der Fassade kanns Ärger geben, wenn es da noch Kältebrücken gibt, die bisher nicht erkennbar waren, weil sich der ausfallende Wasserdampf eventuell dann an diesen Stellen vergnügt. So oder so würde ich mal eine Thermografie machen lassen, bevor die Entscheidung "kein WDVS" abschließend fällt.
    Günstig ist so ne 3-fach Verglasung dann (im Vergleich zu anderen Anbietern), wenn der Aufpreis pro m² Fenster nicht mehr als 20 EUR beträgt.
    Rein wirtschaftlich (über den Energiepreis) betrachtet, rechnet sich diese bei dem Aufpreis nicht, weil gleichzeitig der Energieeintrag durch die Sonne geringer wird.

    ABER:
    Ich bin bestimmt keiner, der das Essen einstellt, weil irgendwer wieder mal krebserregende Stoffe festgestellt hat oder mit dem Atmen aufhört, weil überall Feinstaub ist. Mich treibt schon ein bisschen die Überlegung um (nach den flächendeckend Zustimmung erfahrenden Klimaprognosen), ob es nicht eine ethische Frage ist, die den rein finanziellen Aspekt schlägt, jedes mögliche kg CO2 einzusparen - trifft zumindestens zu, solange ich "sowas" als Energieträger verwende. Ethisch deshalb, weil mir die Auswirkungen eigentlich wurscht sein könnten.

    Olaf
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