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  1. #1

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    Frage Heizen einer Scheune

    Hallo und guten Tag,

    wir sind gerade dabei, eine Scheune von etwa 35 qm auszubauen, die nicht an unser Öl-Heizungssystem angeschlossen ist.

    Ein Schornstein existiert nicht - und wir wollen auch nicht extra einen einbauen.

    Ich will diese Scheune 1-2x pro Woche nutzen - sie ist also nicht permanent bewohnt.

    Könnt Ihr mir einen Tipp geben, wie wir diese Scheune am besten beheizen sollen?

    Installation und Betrieb sollten natürlich so günstig und umweltfreundlich wie möglich sein...

    Danke und viele Grüße,
    Renata
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  2. Heizen einer Scheune

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  3. #2

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    Hallo Renata,

    ich würde die scheune erstmal an den Innewänden gut isolieren und dann von innen z.b mit holz oder Fermacellplatten verkleiden. Fussboden nicht vergessen, Holzbalken mit dämmschüttung und dann Dielen drauf. Oder osb Platten und Fertig parkett oder.. Dann noch eine Zwischendecke rein damit die Wärme nicht nach oben durch die Dachziegel entweichen kann.
    Als Heizung würde ich dann Elektro Flächenheizung oder Radiatoren verwenden. Bei 35 qm kommst du bestimmt mit 3.5kW Heizleistung hin.
    Falls Du noch keinen Strom in der Scheune hast, lass Dir die Elektrick von deinem örtlichen E-Handwerk Betrieb anbieten. Ist bestimmt wesentlich preiswerter als jede andere Heizung. Wie gesagt,gut isoliert ist halb geheizt.

    Schönen Gruß aus Burscheid
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  4. #3
    planfix
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    kein kamin, kein ofen, kein feuer?, dann nimm eine wärmepumpe.
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  5. #4

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    Kabelaffe
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    Daumen hoch So spät am Tag und noch nicht wach...?

    Empfiehlt er da eine Wärmepumpe für einen Raum mit gelegentlicher Nutzung...

    @ Renata:
    Was nun? Umweltfreundlich oder preisgünstig???
    Das sind häufig konkurrierende Ziele, insbesondere aber in Deinem Fall.

    Warum kein Anschluß an die GHeizung des Haupthauses?

    Und was ist mit einem holz-/kohlegefeuerten Warmluftofen?
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  6. #5
    planfix
    Gast
    ok, nicht richtig gelesen.
    man kann die wärmepumpe aber auch so programmieren, dass sie nur an bestimmten zeiten anläuft. mit einem klimakonvektor dazu, wirds auch schnell warm.
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  7. #6
    Avatar von Willie
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    Moin

    unsere Werktsatt ( nicht isoliert ) ca. 25 m² ist mit einem Ofen ( Dauerbrandofen )beheizbar...da wir aber derzeit die Werkstatt kaum nutzen, bleibt der aus.. Also in Etwa dasselbe verhalten wie Ihr es habt...
    Elektro rate ich von ab, ein Nebenraum von uns wird noch derzeit elektrisch beheizt...vermeide es da immer auf den Stromzähler zu schauen...die zieht nämlich auch wenn sie "modern" ist und Thermostat hat, unmengen an Strom.
    Ausserdem ist ein Raum ausgekühlt, dauert es "ewig" den mit der Heizungsart aufzuwärmen..Dann lieber Ofen mit Schornstein, lässt sich doch heutzutage nachträglich ohne Probleme anbringen ( dieses Edelstahlschornsteine aussen an der Wand z.B. )..

    Lieben Gruß, Willie
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  8. #7
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    Erst mal erhebt sich die Frage welche Energieen überhaupt zur Verfügung stehen.

    Ohne Elektroversorgung scheiden fast alle konventionellen Heizzsysteme Öl/Gas/Elektordireksysteme etc. aus.

    Wenn schon keine Bereitschaft da ist einen Kamin zu bauen, dann empfehle ich am besten 3 warme Pullis und 4 lange Unterhosen und reichlich Bewegung.

    Bei allen mit Wasser als Wärmeverteilungsmittel betriebenen Heizsystemen ist zu beachten, dass bei nur gelegentlicher Nutzung die ganze Anlage frostgefährdet ist.

    Entweder nen Flüssiggastank stellen und mit dem Kaminfeger reden ob er entsprechene Aussenwandöfen zulässt oder nen Kamin bauen und nen Holzofen wie z.B. den Bullerjan betreiben. Beide Systeme können auch mal wochenlang im Frost stehen ohne das was passiert.

    Ich persönlich würde zur letzteren Lösung tendieren, ist aber ne Frage wie günstig man an Holz als Berennstoff kommt.

    Die Flüssiggasvariante wird gerne in Vereinsheimen eingesetzt die z.B. wöchentlich nur an 2 oder 3 Tagen genutzt werden ....wenn sie etwas ausserhalb der Ortschaften platziert sind.

    Ohne geeignete Abgasführung bleiben nur die langen Unterhosen und ein offenes Lagerfeuer ... mit der Gefahr das u.U. die ganze Scheune gehimmelt wird.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8
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    Hallo nochmal,

    vielen Dank für Eure Ratschläge!

    Die Scheune ist super isoliert (fast 10 cm). Strom liegt auch, so dass eine Elektro-Heizung prinzipiell schon in Frage käme. Aber wie Willie schon schrieb: Den Stromzähler sollten wir dann wohl besser zukleben...

    @Willie: Braucht denn ein "Dauerbrandofen" auch einen Kamin nach außen?

    @Julius: Einen Anschluss an die Ölheizung prüfen wir grade - der müsste dann aber vermutlich quer über die Terrasse verlaufen - da geht wohl ziemlich viel Wärme verloren, oder?
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  10. #9

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    Hi !
    Zitat Zitat von Renata Beitrag anzeigen
    Die Scheune ist super isoliert (fast 10 cm). Strom liegt auch, so dass eine Elektro-Heizung prinzipiell schon in Frage käme. Aber wie Willie schon schrieb: Den Stromzähler sollten wir dann wohl besser zukleben...
    Eine Klimaanlage mit Heizfunktion ermöglicht schnelles Aufheizen, ist günstig in der Anschaffung und im Unterhalt (ist ja ne Luft-Luft-Wärmepumpe).
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von Willie
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    Moin Renata

    Ja der Ofen egal ob einer für den Dauerbetrieb geeignet ist ( also der Dauerbrandofen ), oder einer der höchstens 5 Stunden in Betrieb sein darf, braucht einen Schornstein !

    Heizung erweitern lohnt sich denk ich nur, wenn der Weg dahin nicht "so" weit ist und die Werkstatt "ständig" genutzt werden würde. An die Methode dachten wir auch schon...aber da sagte uns ein Heizungsbauer; " Weil wir die Werkstatt nicht sooft nutzen. Die Kosten des Erweiterns, verlegen der Rohre in den Boden, wären enorm, die Rohre müssten dick isoliert werden, die Heizung müsste ständig dann bei Minusgraden für die Werkstatt im Betrieb bleiben, um ein Zufrieren zu verhindern. "

    Lieben Gruß, Willie
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  13. #11
    Avatar von drulli
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    Wie wär's denn mit einem Pellets-Ofen?
    Ich habe mal eine Veranstaltung in einer Scheune besucht, wo gerade für gelegentliches Heizen ein solcher Ofen stand. Prinzipieller Vorteil eines Ofens für Euch ist ja, dass Ihr dann und schnell heizen könnt, wenn Ihr es braucht. Und ein Schornstein nach draußen mit Außenkamin ist doch schnell gemacht... (Laienmeinung! )
    Der Pelletsofen sieht aus wie ein "normaler" frei stehender Kamin mit schöner sichtbarer Flamme. Aus einem kleinen internen Pelletsvorrat wird er automatisch gespeist, so dass das Feuer immer gleichmäßig brannte. Dahinter stand dann ein Sack mit Pellets, aus dem man dann mal nachfüllen musste (keine Ahnung, wie oft).
    Ich weiss nicht, ob man mit einem solchen Ofen auch "normales" Holz verbrennen kann, wenn man dieses günstig bekäme. Das wäre noch toll, damit man nicht in jedem Fall vom Pellets-Tarif abhängig ist.
    Grüße!
    Uli
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