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LM21 und Mittelbettmörtel

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  1. #1

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    Frage LM21 und Mittelbettmörtel

    Hallo,

    im Internet sehe ich unterschiedlichste Berichte zum LM21, die bei diesem Mörtel nichts gutes vermuten lassen (z.B. unter www.baumurks.de). Wie verhält sich das Mittelbettmörtel (ohne "leicht")? Genauso? Ist Dünnbettmörtel immer vorzuziehen?

    Gruss
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  2. LM21 und Mittelbettmörtel

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    woher

    haben sie den begriff mittelbettmörtel her?
    Müßen sie es noch komplizierter machen als es ist?

    Warum geht es hier? Mauerwerksbau,Fliesen oder großformatige bodenplatten?
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  4. #3

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    @Yilmaz

    Unipor hatte mal dem Mittelbettmörtel im Sortiment. Der Mörtel wurde mit dem M-Schlitten ca. 6 mm dick aufgetragen.
    http://www.unipor.de/fileadmin/templ...Z_17_1_689.pdf
    Ich hab es selber noch nicht verarbeitet und hab es auch noch nicht gesehen.
    In den neuen Unipor-Unterlagen hab ich über Mittelbettmörtel auch nichts mehr gefunden. Die Zulassung ist auch schon zwei Jahre abgelaufen.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    vor allem

    muß dann bei der Mörtelbettdicke auch der Stein darauf abgestimmt sein um wieder im metrischen System zu landen
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    muß dann bei der Mörtelbettdicke auch der Stein darauf abgestimmt sein um wieder im metrischen System zu landen
    Soweit mir bekannt ist wurde der normale Mauerstein verwendet und daraus ergab sich ein Schichtmaß von ca. 244 mm.
    Das System war so ein Zwischending zwischen Mauern und Kleben.
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  7. #6
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    Gut

    das es dann weg ist... genügend Maurer haben beim Verblender ja schon ein Problem das Schichtmaß einzuhalten ...
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  8. #7
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    Hintergrund war: Die Schichtdicke gegenüber dem Dünnbettmörtel zu erhöhen, damit
    - die Steine nicht so genau Plan geschliffen sein mußten (Stein-Kosten)
    - der Maurer beim Steinsetzen denselben wie beim Normalmörtel ausrichten kann, also mit der Kelle in Position "kloppen" äh stupsen.
    -> Die Vor- und Nachteile von Dünnbett und Normalmörtel ausgleichen.

    Aber irgendwie wollte das Keiner auf dem Bau benutzen.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Ich kenne die Mittelbettmörtel nur in verbindung mit verlgen von Großeformatigen natursteinbodenplatten.
    Das man dass auch zum mauern nimmt/genommen hat war mir bisher unbekannt
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  10. #9

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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Hintergrund war: Die Schichtdicke gegenüber dem Dünnbettmörtel zu erhöhen, damit
    - die Steine nicht so genau Plan geschliffen sein mußten (Stein-Kosten)
    - der Maurer beim Steinsetzen denselben wie beim Normalmörtel ausrichten kann, also mit der Kelle in Position "kloppen" äh stupsen.
    -> Die Vor- und Nachteile von Dünnbett und Normalmörtel ausgleichen.

    Aber irgendwie wollte das Keiner auf dem Bau benutzen.

    FALSCH!

    Hintergrund war, dass schon früh bemerkt wurde, dass der LM21 KÄSE war. Stein/Putz-Risse usw. siehe Josefs Know-How. *****-Franken war "treibende" Kraft in Sachen Mittelbettmörtel. Fragt mich jetzt nicht wann, aber ich meine es war 96???

    Warum sich der nicht durchgesetzt hat?

    Fragt mich net, ich hab keine Kristallkugel, das war Josef

    MfG Michael
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  11. #10
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    O.K., scheint alt zu sein, das Verfahren...

    ...mit Mittelbettmörtel. Aber zurück zur Kernfrage: Gelten die bekannt schlechten Eigenschaften des LM21 (***** therm 815 = LM21, danke für die Herstellernennung, website danach gefunden www.*****.de) auch für Mittelbettmörtel (= ***** therm 828)? Das muss ja nicht sein...
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  12. #11
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    FALSCH!

    Hintergrund war, dass schon früh bemerkt wurde, dass der LM21 KÄSE war. Stein/Putz-Risse usw. siehe Josefs Know-How. *****-Franken war "treibende" Kraft in Sachen Mittelbettmörtel. Fragt mich jetzt nicht wann, aber ich meine es war 96???

    Warum sich der nicht durchgesetzt hat?

    Fragt mich net, ich hab keine Kristallkugel, das war Josef

    MfG Michael
    Nö, die Idee für den Mittelbettmörtel hat mit dem LM.. nix zu tun.

    Und beim Googlen müßten noch Hinweise bei den Herstellern auftauchen.
    Vor allem Unipor hatte das ca. 2004 auf Seminaren vorgestellt.
    Ist ein Mauerwerk nach Zulassung. Klar nix in den Normen.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    2001 auf der Bau in München hatte Unipor nen Stand da wurde mit
    diesem Mittelbettmörtel zur Probe gemauert was ich noch im
    Kopf intus habe waren:
    .
    - 6mm Mörtelbett
    .
    - WLG besser wie LM 21
    .
    - Druckfestigkeit schlechter wie die Steine die dazu vermauert wurden (!)
    .
    Life hab ich dem seitdem nimmer gesehn ... gibt´s denn noch ??? ...
    ich dacht des wär seinerzeit ne Alternative für die Ziegler die ned
    schleifen konnten bzw. bei der es so manche Steine bzgl.
    Scherbenrohdichte etc. beim schleifen zerlegt hat (!)
    .
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  14. #13
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    Ich sag ja wollte keiner haben. Und 2004 war wohl das letzte Aufbäumen.
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  16. #14

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    Falsch? Falscher? Am Falsch...?

    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Nö, die Idee für den Mittelbettmörtel hat mit dem LM.. nix zu tun.

    Und beim Googlen müßten noch Hinweise bei den Herstellern auftauchen.
    Vor allem Unipor hatte das ca. 2004 auf Seminaren vorgestellt.
    Ist ein Mauerwerk nach Zulassung. Klar nix in den Normen.
    http://www.*****.de/2736/pagetype/1/url/113

    Der Sinn des Mittelbettverfahren besteht darin, die Fugenstärke eines mauerwerk auf 6 mm zu reduzieren, und damit den Einfluss auf die Mauerwerksfestigkeit und Wärmedämmung zu optimiern, sowie den Mörtelverbrauch zu minnimieren
    *das Deutsch is von *****

    Und das war Thema auf alle Fälle vor 2yk.

    Gruß Michael
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  17. #15
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    Und wo ist das Problem?

    Aus der Sicht der Steinhersteller gab es den Dünnbettmörtel zur Optimierung des Fugenanteils.

    Mag sein, dass ***** da den Mörtel optimieren wollte. Nur die Ziegelhersteller mussten ein neues Format, neue Zulassungen und und kreieren.
    Ansatz: Weil die meisten mit dem Dünnbettverfahren noch nicht so richtig klar kamen.

    Und LM 21/36 hmm ist eigentlich was für Porenbeton und Liapor - da macht es auch keine Probleme, wird aber eh geklebt -, aber nicht für hochfeste Ziegel mit kleinen Stegen.
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