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Abriß einer Doppelhaushälfte

Diskutiere Abriß einer Doppelhaushälfte im Forum Architektur Allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Unglücklich Abriß einer Doppelhaushälfte

    Hallo an alle hier!

    Weiß nicht richtig ob es hier rein passt aber:

    Ich hab da ein Problem!
    Könnte in nächster Zeit ein tolles Grundstück bekommen!
    Es ist bebaut mit einer DHH und einer Scheune! Die DHH ist hat aber einen schlechten zustand und entspricht nicht meinen Vorstellungen von einem Haus! Meine Frage ist darf ich die DHH abreißen und wenn ja was ist zu beachten? Wie lange kann ich es dann so lassen (abgerissen) ! Habe im Sommer keine Zeit etwas zu bauen o.ä. ! Könnte es nur abreißen und dann so lassen bis nächsten Herbst! Es gibt in der Gemeinde lt Auskunft keine Baurichtlinien für neue Häuser und wenn möglich würde ich ein einzeln stehendes Haus bauen! Wer kann mir helfen??

    Schonmal Danke im vorraus!
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  2. Abriß einer Doppelhaushälfte

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  3. #2

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    Was

    sagt den der Nachbar in der zweiten DHH dazu? Oder gibt es da keinen?
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  4. #3

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    Bei uns im Landkreis braucht man eine Abbruchgenehmigung vom Landratsamt. Ist aber kein Problem. Man muss halt dafür sorgen, dass nach dem Abbriss auch rückgebaut wird, also keine Grube bleibt oder sonst was unansehliches/gefährliches.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo!

    Würde es bis kellerdecke abreißen und dann so lassen! Hat der Nachbar da was zu sagen??? Was muß ich denn an seiner Hälfte machen (Dämmung oä.)
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Eigentlich..

    schon mal nen Statiker gefracht? Stell ich mir nicht so einfach vor, eben mal so ne DHH abzureißen, vor allem wenn sie schon älter ist.
    Selbst wenn Dus darfst ist doch klar, dass Du derjenige bist, der für Wärme- und Wetterschutz des offenen Giebel zu sorgen hat, oder?
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    wenn ich

    Scheune lese, kommt mir in meiner Ecke immer Bauen im Außenbereich ins Gedächnis. Wenn man da abreißt baut man nicht Zwangsläufig neu dahin...
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Mein lieber Scholli ...

    ... stell´ Dir das mal nicht so einfach vor.
    Erstmal wäre zu klären, ob sich die eine Hälfte so einfach von der anderen trennen lässt. Wenn´s ein schon älteres Gemäuer ist, gibt´s vielleicht gar keine zwei Trennwände, von denen man eine abreissen kann.

    Und wenn Du nur den Keller stehen lässt, holst Du Dir jede Menge Probleme ins/ans Haus. Wie willst Du den denn regensicher abdecken (nicht nur das Treppenloch - die Decke dürfte auch nicht wasserdicht sein), damit´s nicht zu Schäden beim Nachbarn kommt.

    Und wenn Du sowieso jetzt noch nix machen willst:
    Lass´ Dir alles nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen bis Du weißt, was Du letztendlich eigentlich willst und besprich das dann mit einem Fachmann vor Ort .
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  9. #8

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    Abriss Doppelhaushälfte möglich unter bestimmten Bedingungen

    Prinzipiell darf ein Eigentümer seine Doppelhaushälfte immer abreißen (ist ja seine).
    Aber er muss dafür sorgen, dass die andere Doppelhaushälfte stehen bleibt. Dazu gehört, dass erst einmal ein Statiker beauftragt wird, der den Standsicherheitsnachwies führt bzw. prüft, welche Sicherungsmaßnahmen notwendig sind (Kostenpunkt ca. 1000 Euro). Die eigentlichen Kosten kommen erst danach zu Stande: Während und nach dem Abriss müssen die bautechnischen Maßnahmen, die der Statiker als Voraussetzung für den Abriss bestimmt hat, in die Tat umgesetzt werden. Das kann auch mal in die vierstelligen Beträge gehen, insbesondere wenn viele Arbeiten händisch erledigt werden müssen, weil die Kommunwand alt und nicht zweischalig ist.
    Wird wieder angebaut, so muss dies nach Stand der Technik erfolgen, also insbesondere müssen Brandschutz und Schallschutz beachtet werden. Liegt der neue Keller tiefer, so wird eventuell auch eine Unterfangung der Nachbar-Doppelhaushälfte notwendig. Der Vorteil liegt aber darin, dass die alte Kommunwand in der Regel (Standsicherheitsnachweis!!) von der neu hochzuziehenden Wand gestützt wird und auch nicht neu verkleidet wird.
    Schreibt der Bebauungsplan nichts anderes vor, oder existiert kein Bebauungsplan, so kann der Neubau auch getrennt von der Doppelhaushälfte des Nachbarn errichtet werden. In diesem Fall ist die Kommunwand auf Kosten des Eigentümers, der abreißt, zu verputzen und zu streichen (Wetterschutz). Ob eine Wärmedämmung aufzubringen ist und in welcher Stärke, scheint juristisch umstritten und hängt wohl auch von der sonstigen Dämmung der Doppelhaushälfte des Nachbarn ab. Der Neubau muss dann zur gemeinsamen Grenze die üblichen Abstandsflächen einhalten.
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  10. #9

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    Oller leichenschänder... Die Leiche stinkt ja schon nicht mal mehr Der Beitrag ist von 2007...
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  11. #10

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    das haus ist längst abgerissen und ein neues wieder aufgebaut.
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  12. #11

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    lehrer sind leider oftmals dämlicher
    wie eine doppelhaushälfte.
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  13. #12
    JamesTKirk
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    Besteht denn zwischen der m²-Zahl des Hauses und seinem IQ ein proportionaler Zusammenhang ??
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  14. #13

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Oller leichenschänder... Die Leiche stinkt ja schon nicht mal mehr Der Beitrag ist von 2007...

    Sehr sensibel......

    Baumal kennt man ja vom Niveau...
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  16. #14

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    Hallo H. PF, rolf u.a.: Klar, dass dieses Haus schon abgerissen und ein neues gebaut wurde. Wenn das aber das einzige Kriterium für die Relevanz eines Themas wäre, dann könnte man das Thema ja sofort löschen. Es wurde aber nicht gelöscht - vielleicht, weil es auch eine Relevanz für andere Bauherren hat?
    Außerdem wird hier glaube ich jeder angepflaumt, wenn er zu bestimmten Themen nicht zuerst die Suchfunktion benutzt. Warum also nicht in alten Themen neue Antworten schreiben?
    Gibt´s auch fachlich an meiner Antwort etwas auszusetzen?
    Gruß!
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  17. #15

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    Zitat Zitat von LaSina Beitrag anzeigen
    Baumal kennt man ja vom Niveau...
    Allerdings. Sanktionen hat er als Architekt ja nicht zu befürchten.

    Grüße,
    RINGO
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