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  1. #1

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    Nachträgliches Abdichten bei Fall 6

    Hallo,

    ich als geschädigter Bauherr habe das Problem, dass bei meinem Kellermauerwerk der Lastfall 6 gegen drückendes Grundwasser vorliegt, welches wir durch ein geologisches Gutachten ermittelt haben. Leider ist die Planung nicht danach ausgelegt worden, d.h. bei starkem Regen und somit steigendem Grundwasser hält die Übergangsfuge Mauerwerk/Sohlplatte dem Wasserdruck nicht stand und der Keller ist nass.
    Vorhanden ist eine 20'er WU Bodenplatte ohne Durchbrüche. Darauf gesetzt sind geklebte Porotonsteine. Zwei Sperrschichten direkt auf der Platte und nach der ersten Steinreihe sind eingebracht. Von außen ist eine Lage Bitumenbahn aufgeschweißt worden. Die Bodenplatte und das Mauerwerk sind Planar, d.h. die Bodenplatte steht nicht über. Die Schweißbahn ist ca. bis zur Mitte der Sohlplatte geklebt worden. An der Übergangsfuge ist eine art Dickbeschichtung aufgetragen worden. Nun, da wir sicher sind, dass der Lastfall drückendes Grundwasser vorliegt, suchen wir händeringend eine sichere Möglichkeit zur nachträglichen Abdichtung des Mauerwerkes insbesondere der Übergangsfuge. Vielen Dank schon mal mal im Voraus für Eure Hilfe.
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  2. Nachträgliches Abdichten bei Fall 6

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Also

    erstmal steigt das Grundwasser beim Lastfall 6 (aus aufstauendem Sickerwasser!) nicht, sondern es kommt mehr Wasser von oben nach als unten versickern kann.
    ´
    Aus diesem Wasser wird kurz- mittelfristig drückendes Wasser.

    Soviel zu den Lastfällen.

    Fragen:

    Wie alt ist das BVH?

    Was war vereinbart?

    Weil die Mischung aus Bahnenförmiger Abdichtung und KMB irgendwie spannend ist.

    Wie wurde konkret abgedichtet?
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  4. #3
    planfix
    Gast
    Hatte denn der Planer das geologische Gutachten?
    Gibts eine Ausführungsplanung mit Details?
    Gibt es im Plan überhaupt irgendwelche Aussagen zur Abdichtung?
    ...?
    ...?
    Was wurde beauftragt, eas wurde geleistet?
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  5. #4
    Themenstarter

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    [QUOTE=Robby;150499]erstmal steigt das Grundwasser beim Lastfall 6 (aus aufstauendem Sickerwasser!) nicht, sondern es kommt mehr Wasser von oben nach als unten versickern kann.
    ´
    Aus diesem Wasser wird kurz- mittelfristig drückendes Wasser.

    Soviel zu den Lastfällen.



    Also Grundwasserstand gemessen lag bei bei Mitte Sohlplatte.


    Fragen:

    Wie alt ist das BVH?



    Fertigstellung 2003



    Was war vereinbart?



    Ursprünglich genau das was ich beschrieben habe, allerdings wurde kein Gutachten erstellt. Während man beim Ausschachten auf Wasser gestoßen ist, wurde das Haus um ca. 40 cm höher gesetzt als die Ursprungsplanung.
    Geplant war auch eine Drainage, ist aber nicht ausgeführt worden.



    Weil die Mischung aus Bahnenförmiger Abdichtung und KMB irgendwie spannend ist.



    Zu dieser Mischung kann ich später noch mehr sagen, da momentan ein Gutachten erstellt wird. Es sieht so aus, als sei eine art Flies eingearbeitet worden.



    Wie wurde konkret abgedichtet?



    Also meines Wissens mit einer einbahnigen Bitumenschweißbahn. Darunter schwarzer Voranstrich, Putzschicht und Spritzbewurfschicht- Dann Mauerwerk. Bin Laie - sorry. Aber ich denke, auch dies wird im Gutachten auftauchen. Es scheint nur so, dass im Gutachten nicht auftauchen wird, welches Verfahren nun am sichersten Geeignet ist, um das Haus abzudichten.
    Und mündlich konnte er mir auch keine direkte Auskunft dazu geben. Zwar Vorschläge - aber keine hundertprozentige Aussage.

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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Hatte denn der Planer das geologische Gutachten?

    Nein, hatte er nicht!!!


    Gibts eine Ausführungsplanung mit Details?

    Ich wüsste nicht!?

    Gibt es im Plan überhaupt irgendwelche Aussagen zur Abdichtung?

    Habe leider keine gefunden...

    ...?
    ...?
    Was wurde beauftragt, was wurde geleistet?

    Siehe im Beitrag oben. Ich weiß leider so wenig über die Details, da alles vom BT ausgeführt und überwacht wurde. Nur dieser ist in der momentanen Situation aus dem Boot. Es geht hier bitte nur um eine Lösung des Problems. Unabhängig davon, wer nachher die Kosten dafür trägt.
    Ich habe leider keine homepage, auf der ich ein Bild posten könnte...
    Geändert von Uwe2007 (04.03.2007 um 09:45 Uhr)
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  7. #6
    planfix
    Gast
    Der Sommer 2003 war heiß und trocken, zumindest bei uns. Du bist sicherlich ein Opfer der AWG-Hormone.
    Wenn z.Z. der der Planung kein Baugrundgutachten da war, ist der Planer raus, solange er darauf hingewiesen hat, dass er eines braucht. Aber das wirst Du nicht wissen, da ja wohl der Bauträger dazwischen war. Genauso gehe ich weiterhin davon aus, dass es keine Werkplanung gibt, weil: ... das hamma ja scho imma so gmacht!
    Wie ist es nun mit dem Wassereintritt? Kommt das Wasser auf einer großen Fläche oder nur an einer Stelle? Wieviel Wasser tritt ein?
    Wasser nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, heißt: es muß nicht dort eindringen, wo es austritt.
    Hast Du den Beton der Sohle mal begutachten lassen?
    20cm Dicke sind nicht gerade viel. Und wenn Dann an einem sehr heißen Tag betoniert wurde, können auch Schwundrisse aufgetreten sein. ...dann kommt das Wasser vielleicht gar nicht aus der Fuge? Worden die Anschlüsse schon untersucht? Nicht dass jetzt aufgegraben und an der falschen Stelle abgedichtet wird! Dann würde Dir das Wasser von unten bleiben und Du gehst in die nächste Runde.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Habs gefunden, mit dem Bild <a href='http://www.bauexpertenforum.de/vbimghost.php?do=displayimg&imgid=225' border=0><img src='http://www.bauexpertenforum.de/imagehosting/thum_590545ea892f79ee5.jpg'></a>

    Das Bild ist erst vor ein paar Tagen erstellt worden, im Zusammenhang mit dem Gutachten. Habe dazu eine Stelle am Haus aufgegraben.
    Geändert von Uwe2007 (04.03.2007 um 10:09 Uhr)
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Der Sommer 2003 war heiß und trocken, zumindest bei uns.

    Der Sommer 2002, also Bauphase, leider nicht... der war sehr feucht!!!


    Du bist sicherlich ein Opfer der AWG-Hormone.
    Wenn z.Z. der der Planung kein Baugrundgutachten da war, ist der Planer raus, solange er darauf hingewiesen hat, dass er eines braucht. Aber das wirst Du nicht wissen, da ja wohl der Bauträger dazwischen war. Genauso gehe ich weiterhin davon aus, dass es keine Werkplanung gibt, weil: ... das hamma ja scho imma so gmacht!


    So sieht es leider wohl aus. Gutachten war damals angeblich überhaaaaaaupt nicht notwendig...

    Wie ist es nun mit dem Wassereintritt? Kommt das Wasser auf einer großen Fläche oder nur an einer Stelle? Wieviel Wasser tritt ein?

    Das Wasser tritt an der Fuge ein, habe ich beobachtet, leider wissen wir nicht an welcher Stelle genau, bzw. ob es immer an der gleichen Stelle eintritt. Wassermenge ist so ca. UK Estrich, wenns viel geregnet hat.

    Wasser nimmt den Weg des geringsten Widerstandes, heißt: es muß nicht dort eindringen, wo es austritt.
    Hast Du den Beton der Sohle mal begutachten lassen?


    Ich hab eine Kopie des Lieferscheines vom Beton der Sohle. Darauf stehen alle Daten.

    20cm Dicke sind nicht gerade viel. Und wenn Dann an einem sehr heißen Tag betoniert wurde, können auch Schwundrisse aufgetreten sein. ...dann kommt das Wasser vielleicht gar nicht aus der Fuge? Worden die Anschlüsse schon untersucht? Nicht dass jetzt aufgegraben und an der falschen Stelle abgedichtet wird! Dann würde Dir das Wasser von unten bleiben und Du gehst in die nächste Runde.

    Das will ich doch nicht hoffen. Vertraue da mal auf das Wort des Gutachters...
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  10. #9
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    ERstmal ist hier

    wohl ein bisschen was in die falsche Richtung unternommen worden.

    Hier gibts scheinbar Wasser aus Grundwasser/drückendes Wasser näher als 30cm unter Bopl.
    Die 20cm Bopl ist nach Vorgaben kein WU Bauteil für diesen Lastfall. Bei Bituminöser Abdichtung hätte das Bauwerk (also auch die Sohle / da kein WU Bauteil) s. 18195-6 im Regelfall der angreifenden, also Wasser zugewandten Seite, "AUßEN" abgedichtet werden müßen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Ja, so sieht der Lastfall aus. Hätte auch sicher anders gemacht werden müssen. Ist es aber nunmal leider nicht. Die Sohlplatte ist laut LS als WU gemacht worden. Die Frage ist nun, was kann man nachträglich unternehmen. Die Verzweiflung ist groß.
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  12. #11
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    Nochmal

    als Hinweis die alleinige Betitelung eines Betones als "WU BETON" macht aus der Geschichte kein WU Bauteil, welches an sich dicht gegen Wasser in flüssiger Form ist. Ich verstehe das hier die Verzweifelung groß ist, jedoch ist das Problem das bereits jetzt das Grundwasser höher steht als UK Bopl. in Folge ist der Bemessungswasserstand dann höher als OK Bopl + X cm da bis jetzt ja keiner genau weiß wo der höchste Grundwasserstand denn bisher war.

    Mein Vorschlag wäre einen eigenen Fachmann hinzuziehen der natürlich selber beauftragt werden müßte (Ich sehe gerade das dies bereits geschehen ist). Dann das Ding vor Ort ansehen. Und in der Folge einen Fachanwalt beauftragen.

    WIe ist eigentlich die Abdichtung im Bopl Sockelbereich gemacht worden? Und eine Lage Bahnenförmige Abdichtung??? Aus was?
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  13. #12
    planfix
    Gast
    und nochmal:
    Die Bezeichnung WU Beton nützt Dir nix. Die Konstruktion ist kein WU, wenn auch das Material. Das Material (Beton) wurde aber zu dünn eingebracht, als dass es überhaupt eine WU Konstruktion hätte werden können.
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  14. #13
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    dazu

    kommt noch Rissbreitenbeschränkung, Übergang der Bahnenförmigen Abdichtung (einlagig?) an das Bauteil Bopl... wie gemacht ?

    Fragen über Fragen
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  16. #14
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    Also der Übergang ist das, was ihr auf dem Bild erkennen könnt. Offensichtlich ist aber diese Verbindung nicht Wasserdicht. Ebenso ist die Bitumenschweißbahn auch weder für einen solchen Lastfall, noch ordnungsgemäß ausgeführt worden. Die Schweißbahn ließ sich an der im Bild dargestellten Stelle rückstandslos von der wand abziehen. Ich weiß nicht um welche Art der Schweißbahn es sich hier handelt. Wenn nun angenommen alles ausgeschachtet werden würde, was könnten wir dann tun oder tun lassen um alles dicht zu bekommen. Und falls die Bodenplatte nicht dicht sein sollte, wie kann man dabei ausbessern und/oder abdichten???
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  17. #15
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    DAs Gutachten

    ist doch noch nicht erstellt oder???

    Wann soll es denn fertiggestellt sein?

    Es dient danach zu was? Selbständiges Beweisverfahren?

    Am besten das abwarten und weiter berichten...
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