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  1. #1

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    Frage Mit Poroton T8 oder T9 zum KfW40 oder Passivhaus?

    Irgendwie habe ich wohl Verständnisprobleme, was das energieeffiziente Bauen mit Porotonziegeln angeht.

    Also ich würde gerne ein Haus in der Umgebung von Bonn bauen.
    Das Haus sollte 140 bis 180 qm haben.
    Einen Keller möchte ich mir möglichst sparen.
    Eine weitere Vorraussetzung ist, dass ich nicht mit meinen Kindern auf einer Etage wohnen möchte. Das bedeutet, ich brauch unten viel Platz für einen abgeschlossenen Elternbereich und oben etwas weniger ( also wahrscheinlich 1 ½ geschossig).
    Soviel zu meinen Grundideen.

    Wenn ich heutzutage ein Haus baue, bin ich schon der Meinung, das es wenigsten Kfw 40 lieber noch Passivhausstandard erreichen sollte.

    Nun zu meinen Fragen.
    Bei Schlagmann und Wienerberger liest man immer fröhlich, dass Der T8 für Passivhausstandard reichen sollte. Der T9 immerhin für KfW 40 oder 60. Natürlich bei einschaliger Bauweise ohne WDVS.

    Schaue ich mir aber allgemeine Informationen über Passivhäuser an, finde ich, dass der U-Wert 0,15 nicht überschreiten sollte (besser noch unter 0,1w/qmk). Der liegt aber beim T8 schon über 0,18 (Lambda 0,08 aber eben nur Lambda!?).

    (1) Frage eins lautet also: Wie passt das zusammen?

    (1b) Zusätzlich frage ich mich, wie sich die einschalige Bauweise (ohne WDVS) kostentechnisch gegenüber einem anderen Stein (sei es KS oder Potenbeton ggf. mit WDVS) auswirkt. (Sagen wir mal einfache Haus (1 ½ geschossig) 9*12 m, Kniestock ?? )

    Wenn ich weiter über Energieeffizienz und ziemlich abgedichtete Häuser nachdenke, finde ich Abluft mit Wärmerückgewinnung (ggf. auch noch ergänzt durch einen Erdwärmetauscher unterm Garten verlegt) eigentlich sehr sympathisch.

    (2) Ist es möglich, beim Einsatz von T8 bzw. T9 mit dieser Technik hinzukommen (also keine zusätzliche Heizung und ohne zu frieren)?

    (2b) Wie verbaut man so was? (Damit meine ich vor allem die Lüftungskanäle durch das Haus. Einfach auf den Putz nageln fände ich ja nicht so hübsch ;-)

    (2c) Auch hier bewegt mich natürlich die Frage, was das relativ zu alternativen kostet.

    *) Ich habe im Web noch keine Fa. im Raum Köln Bonn gefunden, die so was anbietet. (Ich kann/möchte nahezu Schlüsselfertig bauen, also ohne Malerarbeiten ggf. auch die Böden selber machen.)

    **) Was ist eine kostengünstige(re) und sinnvolle Alternative zu meinen Grundideen?

    Grundsätzlich möchte ich lieber ein gut gedämmtes Haus und habe wenig Interesse eine billige Plastikhütte mit allen möglichen (technischen) Tricks auf die notwendigen Werte runterzurechnen.
    Ich bin mir auch bewusst, das noch eine Menge anderer Faktoren eine Rolle spielen. Aber ich brauche nun mal eine Richtung und da finde ich die Außenmauern einfach wesentlich.
    Bin für jeden Hinweis sehr, sehr dankbar. Meldet Euch bitte zahlreich
    Gruß, Christoph
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  2. Mit Poroton T8 oder T9 zum KfW40 oder Passivhaus?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von BauTraum Beitrag anzeigen
    .. habe wenig Interesse eine billige Plastikhütte mit allen möglichen (technischen) Tricks auf die notwendigen Werte runterzurechnen..
    klare ansage!
    von mir auch:
    vergiss monolithische bauweise für den "extremenergiesparmodus" (passivhaus oder ultra-passivhaus).
    die "15" (passivhaus) kommen aus rechnereien von feist, der da die (physiologische) grenze für den sinn einer luftheizung darstellt (luftvolumen, temperatur).

    vergiss das thema luftheizung (und die vermeintlichen einsparungen). wenn dann immer noch appetit auf passiv besteht: such dir´n kompetentes planungsteam.
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  4. #3

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    Hallo,

    wenn Du ein Passivhaus bauen willst, dann kommt es auf sehr viele Dinge an, u. a. U-Werte für Fenster, Dach, Bodenplatte und Außenwände, aber auch Fensterausrichtung, Lage des Grundstücks, Lüftungsanlage und, und und.
    In jedem muss eine PHPP-Berechnung gemacht werden.
    Zur Frage:
    Der U-Wert bei einem Passivhaus sollte nicht höher sein als 0,15. Bei freistehenden EFH reicht dieser Wert meist nicht aus, da werden U-Werte von 0,10 angestrebt. Mit dem T 8 mit einem U-Wert von 0,18 wird man daher ein Passivhaus wohl nicht hinkommen. Ein üblicher Aufbau von passivhäusern sieht so aus:
    17,5 cm Mauerwerk (z. B. Kalksandstein) + 30 cm WDVS
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  5. #4
    planfix
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    Bei Schlüsselfertiganbietern im Bereich Passiv- KfW40- Haus wirds knapp.
    Da Ihr ja auch recht individuelle Vorstellungen habt, würde ich Euch ein Planungsbüro empfehlen, das auch Referenzen in diesem Bereich hat. Die dürften dann ja auch alle Fragen beantworten können.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Dann werde ich wohl mal in Richtung KS und WDVS googlen.
    Natürlich braucht man ab einem bestimmten Zeitpunkt ein Planungsbüro aber das muß ja auch zu den eigenen Grundvorstellungen passen. Und die versuche ich mir gerade zu erarbeiten.

    Danke schonmal für euere Hinweise! (und freue mich natürlich über weitere:-)
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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  9. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    ich weiß gar ned was ich da drauf schreiben soll (!) ... die Katz mag
    Mäuse ... ich mag sie ned ... sprich wenn der Geldbeutel so locker sitzt
    dann nimmste halt 2*30cm T9 (haben wir auch schon gemacht) und
    Du hast ein Super Passivhaus ... so- oder so ein Passivhaus schüttelt
    man ned auss´n Ärmel sowas gehört sorgfältig geplant oder man versenkt
    das Geld gleich im Strassengulli (!)
    .
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  10. #8

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Josef Beitrag anzeigen
    dann nimmste halt 2*30cm T9 (haben wir auch schon gemacht) und Du hast ein Super Passivhaus ... .
    Da müssen wohl eher 3 x 30 cm T9 her.
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