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  1. #1

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    Wärmemengenzähler und effektiver Nutzungsgrad

    Hallo,

    in einem 5-Familienhaus sind pro Wohnung Wärmemengenzähler installiert. Der Wärmemengeverbrauch einer Wohnung muß geschätzt werden, da das Meßgerät defekt gegangen ist.

    Als Grundlage dieser Berechnung wird von der Meßfirma ein effektiver Nutzungsgrad des Vor-, Vorvor- und Vorvorvorjahres berechnet:

    Raumheizung aller Nutzer in KWh (ermittelt durch die Meßgeräte)
    dividiert durch
    eingesetzter Brennstoff Gas in KWh (Gaslieferantenrechnung)

    Diese Effektivität beträgt in den Jahren

    2005: 58,397 %
    2004: 68,931 %
    2003: 82,117 %

    Kann die Effektivität so schwanken, obwohl in dem MFH keinerlei energetisch relevanten Veränderungen vorgenommen worden sind?

    Was beeinflußt denn die Effektivität so stark?

    Gruß

    Tommi
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  2. Wärmemengenzähler und effektiver Nutzungsgrad

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wenn keine großen *tatsächlichen* Verbrauchdifferenzen vorhanden sind,
    kanns dran liegen, dass die Dinger verdrecken.

    Mit ein Grund warum sie nach 5 Jahren getauscht werden müssen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Themenstarter

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    @Achim:

    Ja, das mit den 5 Jahren ist richtig und 2006 wurden die Zähler tatsächlich ausgetauscht.


    Ich frage nach der Effektivität deshalb, weil die Schätzformel lautet:

    Eingesetzter Brennstoff in KWh * Effektivität
    ./. Warmwasserverbrauch (effektiv an den Zählern gemessen)
    ./. Verbrauch aller anderen Nutzer (effektiv an den Zähler gemessen)
    = errechneter Verbrauch des zu schätzenden Nutzers.

    Je nachdem, wie man die Effektivität ansetzt (58 oder 82 %) sollte der Nutzer noch Geld zurückbekommen (= kein Verbrauch > haha!!) bzw. hätte den dreifachen Verbrauch wie in den Vorjahren (genauso: haha).

    Da fragt man sich schon, ob die Genauigkeit der alten "Verdunstungsröhrchen" nicht besser war/ist, als die der sauteuren Wärmemengenzähler :-(

    Gruß

    Tommi
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