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Steinchenteppich selbst machen ?

Diskutiere Steinchenteppich selbst machen ? im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Steinchenteppich selbst machen ?

    Hallo miteinander,

    ich beabsichtige aufgrund der angepriesenen Vorzüge des sog. Steinchenteppichs http://www.rockies.de/de/ ihn in meinem Wohnzimmer als Bodenbelag zu versuchen.

    Abgeschreckt durch die relativ hohen Preise kam ich auf die Idee mich nach den einzelnen "Bauteile" selbst umzusehen.

    Für mein Wohnzimmer ca. 30 qm habe ich einen Materialbedarf von knapp 400 kg Steinchen und knapp 30 kg Epoxydharz errechnet.
    Nun aber zu meinen Fragen.

    1. hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Bodenbelag gesammelt?

    2. meint Ihr das kann was werden ohne das Original zu kaufen ?

    3. ich wollte Epoxydharz transparent mit Härter E 45 verwenden.
    Dann habe ich etwa eine Verarbeitungszeit von 40 Minuten.
    Verbindet das Harz die Steinchen mit dem darunterliegenden alten Laminatboden dauerhaft?

    4. Sollte ich darüber nochmal eine Versiegelung streichen ? Ggf. die Struktur teilweise mit einem dünnen Gießharz glätten ?

    Besten Dank für Eure Antworten.

    Gruß

    Wolfgang
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  2. Steinchenteppich selbst machen ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Hundertwasser
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    Nachmeiner Erfahrung mit Bodenbeschichtungen kann ich dir nur raten: Vergiss es.

    Auf Laminat wirst du keine dauernde Haftung erzielen.
    In 40 Minuten bekommst du den Boden nicht ins Zimmer
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi,

    ja so meinte ich es auch nicht mit dem kompletten Boden.

    Ich würde jeweils 25 kg Steinchen mit Epoxydharz vermengen, diese Portion reicht dann für etwa 2 qm - für diese hätte ich dann 40 Min. Zeit.

    Entweder ich kaufe die Steinchen lose, oder in 25 bzw. 50 kg-Säcken.

    Wegen der Verbindung mit dem Bodengrund: ich könnte entweder das Laminat anschleifen oder auch entfernenen, unter dem Laminat sind 16 oder 18 cm Spanplatten auf einem alten Dielenboden verschraubt.

    Gruß Wolfgang
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  5. #4
    Avatar von Hundertwasser
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    Untergrundvorbehandlung unbedingt mit dem Materialhersteller abklären. Den Boden wirst du "nass in nass" einbringen müssen, also die Fläche in einem Rutsch fertig machen. Dafür benötigst du Helfer die das Material anmachen und einer muss dann den Belag einbringen, solange bis alles fertig ist.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hi,

    ok, das ist eine gute Idee mit dem Hersteller abzuklären (hätte mir auch selbst einfallen müssen).
    Helfer ist kein Problem.

    Dann werde ich mich mal um die Details kümmern und es die nächsten Wochen angehen. Zuvor halt noch die alten Möbel abbauen, verschaffen usw.
    Tjo und dann werde ich bei der Gelegenheit gleich den Wänden noch ein neues Aussehen verschaffen.

    Danke für Deine Hilfe.

    Gruß Wolfgang
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  7. #6
    planfix
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    ich kenne solche böden, und da haben schon profis zu kämpfen damit es gut wird.
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  8. #7
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    Hi Planfix,

    in wie weit, die Verlegung um eine halbwegs ebene Fläche zu schaffen, oder wie meinst Du es ?

    Gruß Wolfgang
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  9. #8
    Avatar von drulli
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    Die Bilder sehen schon nett aus!
    Ich stelle mir das aber auch äusserst schwierig zum Selbermachen vor.
    Ich nehme mal an, die Steinchen sollen zur Hälfte im Kleber einsinken. Dann musst Du diesen ja in ausreichender Stärke (ca. 1/2 Endstärke, die sich durch Verdrängung durch Steinchen erst ergibt?) ausgießen. Dies nur Abschnittsweise, z.B. je ein m², damit er nicht zu schnell aushärtet.
    Wie viskos ist der Kleber? Läuft er nicht davon und wird zu dünn?
    Du wirst sicher nicht jeden Stein einzeln einsetzen (Dann könntest Du gleich Rasengittersteine gießen... ).
    Wenn Du also die Steine auf den Kleber schüttest und die falsch platzierten umsetzen willst, hast Du nachher überall Kleber, (Ich stell mir gerade die Fondue-Szene in Asterix bei den Schweizern vor...) bzw. die Steinchen kleben überall, nicht nur am Boden.

    Und ob Laminat da wirklich der geeignete Untergrund ist? Hätte nur einen Vorteil: Wenn's nicht gefällt, hast Du es genau so leicht rausgerissen.

    Mach doch mal einen Test auf einem m² und erzähle uns von Deinen Erfahrungen.

    Grüße!
    Uli
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  10. #9
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    Also, Umgang mit Epoxydharz ist eine kniffelige Sache. Mit Bodenbelag hab ich zwar noch keine Erfahrungen, aber im Zuge Betonsanierung und Bau von Sportgeräten hab ich da schon viel mit rumgekleckert. Das Zeug hat in der Verabeitung schon so seine Tücken. Und richtig kritisch wird es, wenn etwas nicht so klappt wie geplant. Denn das Zeug haftet halt extrem gut, andererseits haftet auf ausgehärtetem Epoxydharz eigentlich nichts mehr, und schleifen lässt es sich auch nicht wirklich.
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  11. #10

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    Ich würds nicht machen,

    und ganz bestimmt nicht im Wohnzimmer. Von der Verarbeitung her sind 30 qm zu viel für Selbärmacher, nach spätestens 15 qm siehst Du die Löcher im Belag vor lauter Steinen nicht mehr.
    Dann ist der Boden zu rauh: Zum Begehen ganz nett, aber draufkniehen oder -legen ist nur für Fakiranwärter sinnvoll (wenn man mal liegt gehts ja, aber das Hinlegen und Aufstehen...) und nur wenig wärmer als Fliesen. Nicht das was ich mit unter einem Wohnzimmerbelag vorstellen würde.


    Warum machst Du nicht einfach alles wieder 'runter und polierst die Dielen auf? Oder Kork 'drauf?

    Grüße
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  12. #11
    Avatar von Berni
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    Ich weiss nicht, was Ihr alle habt.

    Bei Rockie's auf der Seite steht's doch schwarz auf weis:

    Innenbeläge selber machen!

    Rockies, der sympathische Steinchen-Teppich aus Naturkieseln ist für jeden Raum Ihres Zuhauses bestens geeignet. Und: Er ist so einfach zu verlegen, dass es wirklich jeder kann.

    Was soll da noch schief gehn?

    Oh Ihr Leichtgläubigen.
    Aber es kommt wahrscheinlich auf nicht auf ein Pfund an, ist ja schließlich Eigenleistung. Und es muß nur unserm Wolfgang gefallen.
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  13. #12
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    Hi,

    ausprobiert habe ich es mit feinem Aquarienkies (etwa 4 mm) auf zwei übriggebliebenen Laminatbrettern. Darauf hält es bisher, allerdings habe ich keine punktuelle Belastung.
    Ich habe es in verschiedenen Stärken aufgetragen, rauh ist es wirklich, deshalb dachte ich daran es später nochmals mit einer dünnen E-Harz-Schicht zu überziehen.
    Um einen gleichmässigen Auftrag zu erzielen gibt es die sog. Distanzrakel, mit ihr lässt sich die Höhe milmetergenau einstellen, anschließend wird es mit einer Glättkelle verfestigt.
    Die Steinchen werden zusammen mit dem Kies in einem geeigneten Behälter (evtl. Kufte ?) per Quirl/Rührwerk vermischt.

    Das Laminat und die Spanplatten habe ich vor etwa 12 Jahren selbst eingebracht um die alten (wirklich total schäbigen und quietschenden) Dielen unsichtbar zu machen. Zuerst wollte ich die Dielen wieder ansehnlich machen,
    allerdings hatten die Vorbesitzer den ersten Bodenbelag vollflächig verklebt.
    Ich vermute es war etwas bitumenähnliches, jedenfalls war es eine arge Plaggerei die alten Bodenbeläge zu entfernen. Dabei beschädigte ich die alten Dielen doch arg, es hingen am alten Bodenbelag regelrecht Holzfasern dran.

    Ich brauche einen Bodenbelag der möglichst wasserdicht ist, weil wir einen langhaarigen Hund haben, außerdem stehen einige Aquarien in unserem Wohnzimmer.
    Ich dachte außerdem schon an einen Kautschukboden. Oder ginge auch eine Kunststoffbodenversiegelung in die man dies Farbchips einstreut ?

    PVC-Boden mag mein Liebfrauchen nicht da sie Weichmacher enthalten.

    Gruß Wolfgang
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  14. #13
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    @ Berni,

    hmmm ist das Ernst gemeint, oder ironisch ?
    Ich kanns im Moment nicht einordnen.

    Bin zwar lange kein Profi, aber als überdurchschnittlichen Heimwerker würde ich mich schon bezeichnen. Außer Elektro- und Installationsarbeiten habe ich beim Komplettumbau meines alten Hauses alles hinbekommen.

    Werde allerdings gut gemeinte Tipps von Profis befolgen, sonst wäre ich ja nicht hier. ;-)

    Gruß Wolfgang
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  16. #14

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    Alss, dat Zeuch ist offenporig - aber wenn Du es schon probiert hats weisst Du das wohl selber. Das Schwierige an der Sache ist auch nicht die gleichmässige Verteilung der Steinchen, sondern das Glätten danach. Da sind schnell mal ein paar Lücken 'drin, oder die Glättkelle 'vergisst' mal kurz wozu sie eigentlich da ist :Roll

    Füllen lässt es sich freilich, aber bei meinem Belag (ca. 8 mm) brauch ich dazu ein wirklich gutes kg Harz pro qm. UNd es bleibt weiter rauh. Du wirst es jedesmal bereuhen wen Du Dich hinknien wirst, glaubs mir! Probier mal an Deinem Muster, ob sich da Hundehaare überhaupt absaugen lassen, oder ob die sich in den Steinen verzwirbeln.

    Das mit den Dielen versteh' ich immer noch nicht. Mit einer Parkettschleifmaschine sind doch da ruck-zuck 1-2 mm abgeschliffen (das aber besser Fachmann machen lassen, die schleift nämlich auch tiefer ), bis halt wieder gutes Holz zu sehen ist.

    Was das Hafen auf dem Untergrund angeht kann ich Dich beruhigen: brauchts nicht, das Zeug ist eigenstabil. Im Garten liegt hier eine Platte ca 1/2 qm, 10 mm stark, die kann man auch mal fallenlassen.

    Ach ja, noch was: das Zeug ist allergisch gegen Radschuhe für Klickpedale (Steine brechen 'raus) und schwerere Gegenstände (brechen ebenfalls Steine 'raus).

    Fürs Anrühren am besten so einen kleinen Mörtelkübel, Baueimer und 2 Meßbecher + 2 Kellen besorgen. Das Zeug mit den Kellen in die Meßbecher
    umfüllen, dann in den Eimer. Gut durchrühren. Steine in den Kübel, das fertig Gemisch drüber und nochmal gut durchrühren. Insbesondere auf den Rand und den Boden achten.

    Grüße
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Zeltinger70 Beitrag anzeigen
    PVC-Boden mag mein Liebfrauchen nicht da sie Weichmacher enthalten.
    Und Linoleum?

    Grüße
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