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  1. #1

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    drainage in der kalten jahreszeit

    hallo!
    ich bin ein ösi, neu hier und habe gleich eine frage.

    ich habe vor einem jahr hinter unserem haus eine drainage verlegt, damit das wasser nach einem regen nicht ständig auf der wiese bleibt (gefälle mit gegengefälle vom haus und dazu ein lehmiger boden).
    damit ich das drainagewasser in einen ablaufschacht, welcher nur 60cm tief ist ableiten konnte, wurde die drainage mit gefälle in sehr geringer tiefe verlegt. ansonsten habe ich die drainage ordnungsgemäß (mit vlies, rollschotter 16/32, gelochtes tunnelförmiges rohr und darauf ca. 5cm erde) ausgeführt.
    diese drainage hat im vorigen jahr das wasser auch immer super abgesaugt.
    doch jetzt bleibt das wasser wieder stehen, als ob keine drainage vorhanden wäre.
    liegt es vielleicht an der zu geringen tiefe (frost und dadurch keine sogwirkung) und funktioniert diese in der wärmeren jahreszeit wieder.
    habt ihr einen tipp?
    danke und lg
    aus dem ösiland,
    kupi.
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  2. drainage in der kalten jahreszeit

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Hallo Kupi,
    ja, da stehen wir auch etwas auf dem Schlauch, so aus der Ferne. Also, wenn Wasser da steht, würd ich sagen, dass der Boden darunter vermutlich nicht mehr gefroren ist und es also nicht am Frost liegen sollte. So aus der Ferne vermute ich mal, dass das Feinkorn aus der "Erde" durch den Grobschotter dringt und sich an der Oberfläche des Vlieses sammelt und dieses verstopft. Für die Dauerhafte Funktionsfähigkeit eines Filters muss das Filtergesetz eingehalten werden, d.h. die Körnung muss in Fließrichtung des Wasser gesehens immer gröber werden, dann stützen sich immer die kleineren Körner auf der nächstgrößeren Körnung in Form von Brücken ab und es wird verhindert, dass das Feinstkorn bis unten durchschlägt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Hallo Kupi,
    ja, da stehen wir auch etwas auf dem Schlauch, so aus der Ferne. Also, wenn Wasser da steht, würd ich sagen, dass der Boden darunter vermutlich nicht mehr gefroren ist und es also nicht am Frost liegen sollte. So aus der Ferne vermute ich mal, dass das Feinkorn aus der "Erde" durch den Grobschotter dringt und sich an der Oberfläche des Vlieses sammelt und dieses verstopft. Für die Dauerhafte Funktionsfähigkeit eines Filters muss das Filtergesetz eingehalten werden, d.h. die Körnung muss in Fließrichtung des Wasser gesehens immer gröber werden, dann stützen sich immer die kleineren Körner auf der nächstgrößeren Körnung in Form von Brücken ab und es wird verhindert, dass das Feinstkorn bis unten durchschlägt.
    Danke für die Info, Manfred.
    Leider hab ich nichts verstanden, aber einen Ösi wirst Du es wohl verzeihen.
    Ich beschreibe noch einmal kurz meine Drainagierung:
    Rechteckigen Graben (ca. 50cm breit, max. 60cm tief) ausgehoben. Vlies eingelegt-Drainagerohr eingelegt-aufgefüllt mit Rollschotter 16/32-Vlies oben überlappend zugeschlagen-oben mit Erde nur das Vlies abgedeckt.

    Meinst Du vielleicht, dass die Erde das Vlies undurchlässig verschlämmt hat?
    Habe ich etwa ein falsches Vlies verwendet?

    Danke und lG,
    Erwin
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Hallo Erwin,
    Zitat Zitat von kupi Beitrag anzeigen
    Leider hab ich nichts verstanden, aber einen Ösi wirst Du es wohl verzeihen.
    Hey, beleidige meine österreichischen Freunde nicht: Alle Menschen sind gleich!

    Zitat Zitat von kupi Beitrag anzeigen
    Meinst Du vielleicht, dass die Erde das Vlies undurchlässig verschlämmt hat?
    Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen, weiss es aber nicht.
    Zitat Zitat von kupi Beitrag anzeigen
    Habe ich etwa ein falsches Vlies verwendet?
    Vielleicht, oder die falsche Erde, es geht um die sogenannte Filterstabilität, vereinfacht so ausgedrückt: kleinste Körnchen auf etwas größeren Körnern, diese auf wiederum etwas größeren Körnern etc.
    Google mal ein wenig zum Begriff "Filterstabilität", Informationen zu Vliesen gibts z.B. unter www.naue.com
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von kupi Beitrag anzeigen
    hallo!
    ich bin ein ösi, neu hier und habe gleich eine frage.

    ich habe vor einem jahr hinter unserem haus eine drainage verlegt, damit das wasser nach einem regen nicht ständig auf der wiese bleibt (gefälle mit gegengefälle vom haus und dazu ein lehmiger boden).
    damit ich das drainagewasser in einen ablaufschacht, welcher nur 60cm tief ist ableiten konnte, wurde die drainage mit gefälle in sehr geringer tiefe verlegt. ansonsten habe ich die drainage ordnungsgemäß (mit vlies, rollschotter 16/32, gelochtes tunnelförmiges rohr und darauf ca. 5cm erde) ausgeführt.
    diese drainage hat im vorigen jahr das wasser auch immer super abgesaugt.
    doch jetzt bleibt das wasser wieder stehen, als ob keine drainage vorhanden wäre.
    liegt es vielleicht an der zu geringen tiefe (frost und dadurch keine sogwirkung) und funktioniert diese in der wärmeren jahreszeit wieder.
    habt ihr einen tipp?
    danke und lg
    aus dem ösiland,
    kupi.
    da die drainage seit anfang der wärmeren jahreszeit wieder einwandfrei funktioniert, dürfte es wohl doch am gefrorenen schotter gelegen sein.
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