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Vergleich Kosten Durchlauferhitzer ./. Zentralwarmwasser

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  1. #1

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    Vergleich Kosten Durchlauferhitzer ./. Zentralwarmwasser

    Hallo,

    in meinen Unterlagen von meinem ersten Hausbau 1985 fand ich einen interessanten Artikel über die Versorgung mit Warmwasser in einem EFH. Da wurden elektrische Durchlauferhitzer mit Gasdurchlauferhitzer sowie diverse zentrale Warmwasserversorgungen verglichen. Damals schnitten die Durchlauferhitzer am besten ab. Was die Kosten für den Einabu angeht und auch die laufenden Kosten.

    Wie sieht das heute aus? Kann man sagen bei einem 2 Personanhaushalt in einem EFH lohnt sich die zentrale Warmwasseraufbereitung mit den langen Leitungswegen nicht oder spielen hier noch wesentliche andere Faktoren eine Rolle. Da das Haus im Sommer gebaut wirdcsuch ich nun nach der optimalen Lösung - das was vor 22 Jahren modern und gut war, das mag heute nur noch dritte Wahl sein.

    Danke schon mal
    :-) Klaus
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  2. Vergleich Kosten Durchlauferhitzer ./. Zentralwarmwasser

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Tja ...

    ... da scheiden sich die Geister. Und es kommt auch immer auf die örtliche Situation drauf an.

    Eine Lösung (von vielen vielen) wäre:
    Solarkollektoren zur Trinkwassererwärmung auf dem Dach,
    Solarspeicher und z.B. Brennwerttherme unterm Dach,
    Bad im OG: WW-Versorgung aller Objekte ohne Zirkulation,
    Küche im EG: WW-Versorgung über 5 L-Boiler oder Klein-DEH,
    Waschküche im KG: nur KW oder wie Küche.
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  4. #3

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    Hallo !

    Es hängt von mehreren Faktoren ab, was sich rechnet.
    Als erstes brauchst du den tatsächlichen WW-Verbrauch um zu sehen, wie du innerhalb des Durchschnitts liegst. Auch 2 Leute können leicht mehr verbrauchen, als die Standard-4-Kopf-Familie.
    Daneben hängt das ganze auch von der Beheizungsart, dem Dämmniveau und evt. Förderkriterien ab (KFW 40 / KFW 60). Der Primärenergiebedarf nur für WW beträgt beim elektr. Durchlauferhitzer schon 12,5 x 3 =37,5 kWh/m² (unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch, rein aus der Berechnungsmethodik).

    U.U. macht sogar ne Kombination Sinn. Im Winter mit der Heizung WW, im Sommer Heizung aus, WW über elektr. DE.
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  5. #4
    Avatar von denkedran
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    Inzwischen gibt auch Stiebel Eltron die tägliche Verlustleistung / Bereitstellungsleistung eines Warmwasserboilers an.
    Das sind bei einem 300ltr. Boiler ca. 2kW

    Mit 2kW macht man 40ltr. Duschwasser täglich. Oder auf das Jahr gerechnet sind das 365 Tage mal 40ltr. ergibt 14600ltr. warmes Wasser.
    Dies ist wohlgemerkt die Energie welche nur dazu da ist um das Wasser auf der gewünschten Temperatur im Boiler zu halten.

    Verwendet man nun einen Durchlauferhitzer der nur das tatsächlich benötigte Wasser erwärmt, werden es wohl weniger als 14600 ltr. sein.

    darum denkt mal darüber nach

    Gruß Denkedran
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  6. #5

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    Hallo,
    wir (4-köpfig)standen vor ähnlichen Überlegungen . Wir haben uns nach vielen Varianten für elektrischen DEH im Bad und Boiler für Küche entschieden, auch weil unser WW-Verbrauch nicht so hoch ist. Aber auch deshalb, weil wir eine reine Holzheizung haben werden. Solar war uns zu teuer. Zudem sparen wir die Kosten für teuren Kombi-Pufferspeicher mit entsprechenden Regelungen. Weiterhin entfallen die WW-Leitungen mit Isolierung, die ja je nach Länge auch kosten.DEh liegt bei 600, Boiler ca 100. Ansonsten einfach mal im Haustechnikdialog die Suche nehmen....

    Gruesse
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  7. #6
    Avatar von Willie
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    Revolverschnauze :-))
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    so eine "ähnliche" Überlegung betraf bei uns die WW Versorgung in der Küche, aufgrund der "alten" Anlage haben wir nur WW in der Küche, wenn die Heizung an ist. Da demnächst bei uns die Heizung im grossen Umfang umgebaut werden soll b.z.w. wird, stand da auch die Frage an; WW von der WW /Heiztherme zur Küche legen zu lassen... Nur das war zu aufwendig und auch ehrlich gesagt auch uns zu teuer geworden. Entschieden uns daher für einen Boiler 5 Liter, der für die Küche komplett ausreicht..

    Gruß, Willie
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  8. #7
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    Hallo,

    etwas klarer sehe ich jetzt schon. An den Grundlagen für die Entscheidung hat sich in den letzten gute 20 Jahren nicht viel geändert

    - die Bereitstellung von Warmwasser ist immer noch teuer
    und zwar umso stärker bei sinkender Personenzahl/Abnahme (und täglich duschen soll ja auch nicht soo gesund sein ;-) )

    - die Kosten für Strom und Gas sind beide enorm gestiegen.

    - neue Technologien. Abgase ~ 40°, Kamine aus HT-Rohr usw....

    Im Vergleich würde ich ja Gas den Vorzug geben, aber da damals beide DE-Typen (Gas ./. Strom) gleich gut im laufenden Verbrauch getestet wurden steht meine Entscheidung ziemlich fest:

    Heizung nach oben im Spitzboden Brennwerttechnik - für die Fußbodenheizung. Hier überzeugt vor allem die Winzigkeit der Geräte. Man mag es kaum glauben, daß da ein ganzes Haus mit beheizt werden kann!
    An den Abnahmestellen Bad = DE elektronisch. Kurze Wege halt um die max. 2m
    Küche, da überleg ich noch. Der Boiler mit 5 L mag zwar auch ausreichen, aber auch hier stehen gewisse Mengen dauernd zur Verfügung. Wann werden die gebraucht? (Spülmaschine vorausgesetzt) Einbaukosten aber hier vermutlich gleich hoch.

    Danke
    :-) Klaus
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  9. #8
    Themenstarter

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    nachfolgende Grafik sah ich auf der HP von SE

    klare Sache, oder?

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  10. #9

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    Zitat Zitat von klamadu Beitrag anzeigen
    nachfolgende Grafik sah ich auf der HP von SE

    klare Sache, oder?
    In keinster Weise, schließlich kommts auf die Randbedingungen an.
    Man muss auch berücksichtigen, dass die Kosten/kWh je Energieträger unterschiedlich sind.
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  11. #10

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    Pfeil komplexes Thema

    Ja, und bei einer Primärenergiebetrachtung schmilzt der Unterschied sehr zusammen.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    Kann es sein, daß jeder Hersteller sich alles so zurecht biegt wie es benötigt wird?

    Primärenergiebetrachtung schmilzt der Unterschied sehr zusammen


    Was heißt das konkret? Alles gleich teuer?

    Wie soll man Strom mit Gas vergleichen? Gibt es dazu irgendwo Tabellen oder Vergleiche? 1kW Strom = x Liter Gas?

    Gruß
    Klaus
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  14. #12

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    Rechne für das obige Diagramm kWh Strom mit Primärenergiefaktor 2,7-3 und kWh Gas mit 1,1.

    Betriebskosten sind bei dem Verbauch annähernd gleich, je nach örtlichen Tarifen. Die Investitionskosten werden situationsbedingt entscheidender sein.
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