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Feuchte erste Steinreihe im Keller

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  1. #1
    Avatar von drulli
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    Feuchte erste Steinreihe im Keller

    Hallo zusammen,
    wir haben doch noch Feuchtigkeit im Keller.
    Aufbau:
    DHH-Keller in WU-Beton, laut BT als Weisse Wanne ausgeführt (letzteres aber nicht vertraglich fixiert ). Der prinzipielle Aufbau ist auf den Bildern zu sehen. Wir haben uns nach Baubeginn noch für eine Kellerwanddämmung entschieden, daher diese noch außen mit 10cm-XPS-Dämmung versehen.
    Der Kellerboden ist innen mit 4cm Styropor und 4cm Estrich aufgebaut.

    Kurz vor dem Einzug hatten wir im Januar durch eine Regenwasser-geflutete Kasematte einen Wasserschaden im Keller, der unserer Ansicht nach fachgerecht beseitigt wurde (Estrich in allen Räumen angebohrt, 2 Wochen Warmluft eingeblasen, Raumluft getrocknet und abgeführt, regelmäßig protokolliert...).

    Problem: Die unterste KS-Reihe der Innenwände ist besonders an der DH-Trennwand auffällig feucht und riecht modrig (siehe Bild). Auf meinen zahlreichen Bildern der Bauphase kann ich sehen, dass die erste Steinreihe unterhalb der Trennlage schon vor dem Wasserschaden und vor dem Einbringen des Estrichs deutlich bräunlich gefärbt war. Während es an den meisten Wänden nachgelassen hat, scheint es hier schlimmer geworden zu sein.

    Die Luft im betroffenen Kellerraum ist eigentlich nicht besonders feucht. In der Regel 50% bei 15-17 °C. Mit Querlüftung bringe ich es auch auf 40% runter. Ich habe an der Stelle auch den Randdämmstreifen entfernt und dort bis auf die Bodenplatte gestochert (Papiertaschentuch reingestopft und rausgezogen). Da steht kein Wasser.

    Mir ist klar, dass hier keine Ursachenfestellung möglich ist.
    Bevor ich dies jetzt dem BT melde, hätte ich aber von Euch gerne gewusst, was sinnvolle weitere Schritte zur Ursachenermittlung und -beseitigung sein könnten.
    Kann es noch Restfeuchte vom Wasserschaden oder der Bauphase sein?
    Kann man z.B. diese Steine gezielt trocknen um festzustellen, ob es wieder auftritt?
    Wie beseitigt man den Schimmel am besten?
    Danke!
    Grüße!
    Uli
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  2. Feuchte erste Steinreihe im Keller

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  3. #2
    Avatar von bemi
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    1. Ist die BP Durchgehend betoniert oder mit Fuge wenn ja wie ist die Abgedichtet?
    Es kann Restfeuchtigkeit sein die zwischen den Trennwänden in der Mineralfaserdämmung ist.
    Bei dem Fugenblech und Anschlußbewehrung gehen mir die Nackenhaare hoch
    bemi
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  4. #3
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    Zitat Zitat von drulli Beitrag anzeigen
    ...Kurz vor dem Einzug hatten wir im Januar durch eine Regenwasser-geflutete Kasematte einen Wasserschaden im Keller, der unserer Ansicht nach fachgerecht beseitigt wurde (Estrich in allen Räumen angebohrt, 2 Wochen Warmluft eingeblasen, Raumluft getrocknet und abgeführt, regelmäßig protokolliert...).

    Problem: Die unterste KS-Reihe der Innenwände ist besonders an der DH-Trennwand auffällig feucht und riecht modrig (siehe Bild). ...
    Hat mal einer gecheckt wieviel Wasser/Feuchtigkeit in der Trennwandfuge hängt. Die ist in der Regel abgesoffen (Regenwasser, Wasserschaden) und nu kann es nur langsam raus.
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  5. #4
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    Avatar von drulli
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    Danke schonmal!
    Die Bodenplatte ist durchgehend betoniert. Direkt im Bereich der DH-Trennwand ist auch die Trennfuge der Aussenwände. Leider kann ich auf den Bildern nicht mehr erkennen, ob dort auch ein Fugenband verbaut wurde. Da werde ich aber nachhaken.
    Wir hatten aber während der gesamten Bauphase keine Probleme mit anstehendem Wasser. In der Baugrube ist es meist schnell versickert. Oben ist es eher ein Problem. Wir haben Lehmboden ringsum, wo wochenlang Regenwasser stehenbleibt. Die Vorbereitungen für Garten, Terrasse etc. haben wegen weiterer DHH in Arbeit direkt nebenan noch nicht begonnen.

    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    .. Wasser/Feuchtigkeit in der Trennwandfuge...
    In der Bauphase war die sicher nass.
    Sollte das dann nicht auch an den höheren KS-Steinreihen sichtbar sein? Oder kann man davon ausgehen, dass sich das Wasser unten sammelt und nur dort in die Steine zieht?
    Ich hoffe aber, dass es Restfeuchte ist und kein Wasser von aussen...
    Sollte sich ja leicht überprüfen lassen.
    Gibt es da geeignete Trocknungsmaßnahmen wie beim Estrich (Luft einblasen und abführen)? Oder hilft nur abwarten, Lüften, Heizen und Teetrinken?
    Grüße!
    Uli
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  6. #5

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    Zitat Zitat von drulli Beitrag anzeigen
    Sollte das dann nicht auch an den höheren KS-Steinreihen sichtbar sein?

    Zitat Zitat von drulli Beitrag anzeigen
    dass die erste Steinreihe unterhalb der Trennlage
    du schreibst es doch selbst.

    scheinbar stand wasser in der fuge.
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  7. #6
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    Avatar von drulli
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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    du schreibst es doch selbst.

    scheinbar stand wasser in der fuge.
    Ja schon. Ich dachte nur, dass sich unten stehendes Wasser in der Dämmmatte so verteilt, dass es auch an die höheren Steine abgegeben werden sollte.
    Grüße!
    Uli
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  8. #7
    Avatar von bemi
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    Als Chemiker solltest du wissen was Wasser macht.
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  9. #8
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    Es gilt immer noch die Schwerkraft und so ne Kapillarwirkung hat die Dämmatte nun nicht.

    aber das hätt was: Trennwandplatte als Docht, damit es schneller auf die Wandfläche zum Abtrocknen verteilt wird.
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  10. #9
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    Ich habe hier schon bei den Forumsbetreibern darum gebeten, meine Berufsangabe zu ändern. Im Labor stand ich schon lange nicht mehr und Chemiker triffts nicht mehr wirklich...
    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Es gilt immer noch die Schwerkraft und so ne Kapillarwirkung hat die Dämmatte nun nicht.
    Das ist genau die Aussage die ich brauchte. Dazu fehlen mir einfach die Fachkenntnis bzw. Erfahrung. Ich hätte mir durchaus vorstellen können, dass die Dämmmatte das Wasser höher als 25 cm aufnimmt und an die Wände abgibt.

    Ich habe schon einmal den BT um Besichtigung gebeten. Er sagte vorab, die unterste KS-Steinreihe dürfe noch einige Zeit lang feucht sein. Entscheidend ist, dass nicht die Betonwände feucht sind. Klärung vor Ort steht aber noch aus.

    Grüße!

    Uli
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  11. #10

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    Wenn Ihr...

    eine fachfirma für die Trocknung da hattet, würd ich die mal ganz offen auf das Thema ansprechen.
    Die können Dir sagen, ob Wasser aus dem Wasserschaden oder "altes Bauwasser" durch die Trocknung mit entfernt worden wäre oder nicht.
    Wobei ich eher von ersterem ausgehen würde.
    Wenn die Trockner, die als Fachfirma ja auch für den erfolg haften, Dir sagt, daß das Wasser NICHT alt sein kann, bleibt ja fast nur eine undichte Wandfuge.
    Wie sieht das denn bei Deinem Nachbarn aus. Hat die Wand da auch nasse Füße?
    MfG
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  12. #11
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    Danke für den Tipp.
    Ja, beim Nachbarn ist es auch feucht. Das war auch der Anlass, mal bei uns auch genauer hinzuschauen.
    Grüße!
    Uli
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  13. #12
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    Avatar von drulli
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    So. BT war zwischenzeitlich da und hat beim Nachbarn in der untersten Reihe den ersten Stein an der Außenwand raushauen lassen. Er hat keine Dämmung unterm Estrich, so daß man da besser ran kommt.
    Es steht zwar kein Wasser dort , aber die unteren Zentimeter der Glaswolle waren nass, weiter oben schon wieder trocken. Passt also.
    Jetzt regnet es (endlich) seit Sonntag und bisher ist hier zunächst keine Feuchtigkeit von aussen nachgekommen.
    Somit könnte es durchaus eine abgesoffene Zwischendämmung sein.
    Ich habe den Schimmel auf unserer Seite mit Chlorix feucht abgerieben. Das sieht sauber aus. Die Steine sind aber noch feucht. Interessanterweise scheint die Feuchtigkeit von der Oberkante an der Feuchtigkeitssperre nach unten in den Stein zu ziehen.

    Wir haben den BT nach einer gezielten Bautrocknung der Zwischendämmung und -wände gefragt. Die lehnt er ab. Er meinte, damit müsse man rechnen und über das Jahr von selber trocknen lassen...

    Unsere Frage ist jetzt nur: Haben wir Anspruch auf Maßnahmen, die das Trocknen beschleunigen, zum Beispiel um einer möglichen Schimmelbelastung zu entgehen? Oder müssen wir das Trocknen abwarten?
    Natürlich können wir selber Schadensbegrenzung betreiben (gezielt Lüften, regelmäßig mit schimmelbekämpfenden Mitteln abreiben etc.).
    Wieviel Zeit würdet Ihr den Steinen (und dem BT) geben, um trocknen zu können?
    Grüße!
    Uli
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  14. #13
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Lass dir nix erzählen!

    Wenn ein Wasserschaden war und sogar der Nachbar mit betroffen war, ist es zwingend notwendig die Dämmschicht zwischen den beiden Wänden zu trocknen!! Es kann doch nicht sein, das DU dich die nächsten Monate bis Jahre mit dem Schimmel an deiner Haustrennwand beschäftigen darfst.

    Die vorhandene Feuchtigkeit ist mit größter Sicherheit Restfeuchte vom Wasserschaden. Also auf Trocknung bestehen.

    Heisst im Detail drei Einblasbohrungen (x) etwa 10cm über Bodenbelag (x----o----x----o----x) und zwei Ausblasöffnungen (o). Wenn die Feuchtigkeit höher aufsteigt sollte etwa 20 cm darüber das gleiche Muster nochmal gebohrt werden. Dauer etwa 2-3 Wochen.

    Für das Geld das du ausgegeben hast, hast du ein Recht auf trockene Wände.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von bemi
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    Problem: Die unterste KS-Reihe der Innenwände ist besonders an der DH-Trennwand auffällig feucht und riecht modrig (siehe Bild). Auf meinen zahlreichen Bildern der Bauphase kann ich sehen, dass die erste Steinreihe unterhalb der Trennlage schon vor dem Wasserschaden und vor dem Einbringen des Estrichs deutlich bräunlich gefärbt war. Während es an den meisten Wänden nachgelassen hat, scheint es hier schlimmer geworden zu sein.

    @ T9

    Das ist Restfeuchte aus der Bauphase und ganz normal.
    Haben fast alle DH die in der feuchten Jahreszeit gebaut werden.
    Lasst den Häusern doch mal Zeit zum trocknen.
    Immer Gut Lüften und die feuchtigkeit verschwindet.
    bemi
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  17. #15
    Avatar von T9-Liebhaber
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    na dann schau ma mal!
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