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  1. #1

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    Dämmung unter der Bodenplatte?

    Hallo zusammen,

    Unser Bauvorhaben kommt jetzt in die "Ausführungsphase"
    Das heißt, daß wir kurz vor den begin der Erdarbeiten stehen.

    Wir bauen ohne Keller, und bekommen eine Fußbodenheizung. Die elastische Bodenplatte soll ca. 25cm mächtig sein.

    Ist es sinnvoll, Wärmedämmung unter der Bodenplatte vorzusehen?
    Oder reicht die Wärmedämmung unter dem Estrich?

    Gruß
    Martin Schrod
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  2. Dämmung unter der Bodenplatte?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Sie stehen kurz vor dem Beginn.
    Der Baggermotor läuft warm.
    Und die Planung beginnt erst jetzt?????

    Was sagt Ihre Berechnung zur EnEv??
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  4. #3
    Themenstarter

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    Die ENEV-Berechnung ist ohne Dämmung unter der Bodenplatte.

    Die Idee kam uns eigentlich durch's Studium des Forums. Daher die Frage, ob die Dämmung energetisch viel ausmacht.
    Ich geh davon aus, daß wir durchaus "mehr" dämmen dürfen, als in der ENEV ausgerechnet wurde.

    Ich komm durch's lesen im Forum eigentlich jeden Tag auf neue Erkenntnisse.
    Geändert von martin_67 (16.04.2007 um 22:44 Uhr)
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  5. #4

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    Dämmung ist schön und gut, aber unterm Estrich preiswerter und einfacher zu realisieren.(eps zu xps, Druckfestigkeit)
    Machste die unter die Bopla, zahlste mehr für die (Spezialdämmung) + anteilsmäßig mehr für die (Zusatz)statik + ggf. Änderung der Ausführung beim Fundamenterder ggf. in V4a etc..

    Es gibt bereits dazu zahlreiche Freds + einen bzw. auf bau.de nen 2. oder nen bei den diestatiker.de über Sinn und Unsinn der Wärme/Kältebrücken bzw. der Kosten der Vermeidung jener gegenüber Änderung im Aufbau, bei den aufsteigenen Wänden, wenn du nur unterm Estrich dämmst, falls da wieder jemand einen Einwand hat.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Das Argument Fundamenterder bei nicht Unterkellerten Bv. zieht nicht.
    Das Zeug heißt ja FUNDAMENTerder - daher soll es ja in das Fundament

    Es ist aber tatsächlich so, dass der Hauptwärmeabfluss über die Streifenfundamente zu vermuten ist - diese liegen im kältesten Bereich.
    Daher auch die Frage nach der Berechnung zur EnEv - Wärmedämmung ist ein Gesamtpaket.

    Die Frage zur Statik läßt sich mit einem Anruf beim Statiker klären.
    Der würde dann ansagen welche druckbelastbare Perimeterdämmung angesagt wäre.
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  7. #6

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    Herr Carden, bewerten Sie die EnEV nicht über. Jedes Haus, was nicht gerade außergewöhnliche Ecken und Erker hat, erfüllt diese beim hinsehen.
    Und wenn man es drauf anlegt, kann man sogar mit der EnEV schlechter bauen als mit der WSch95.
    Das heißt schon was.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    Das Argument Fundamenterder bei nicht Unterkellerten Bv. zieht nicht.
    Das Zeug heißt ja FUNDAMENTerder - daher soll es ja in das Fundament

    Es ist aber tatsächlich so, dass der Hauptwärmeabfluss über die Streifenfundamente zu vermuten ist - diese liegen im kältesten Bereich.
    Daher auch die Frage nach der Berechnung zur EnEv - Wärmedämmung ist ein Gesamtpaket.

    Die Frage zur Statik läßt sich mit einem Anruf beim Statiker klären.
    Der würde dann ansagen welche druckbelastbare Perimeterdämmung angesagt wäre.
    Aber danke für den Hinweis
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  9. #8
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    Zitat Zitat von C. Schwarze Beitrag anzeigen
    Dämmung ist schön und gut, aber unterm Estrich preiswerter und einfacher zu realisieren.(eps zu xps, Druckfestigkeit)
    Machste die unter die Bopla, zahlste mehr für die (Spezialdämmung) + anteilsmäßig mehr für die (Zusatz)statik + ggf. Änderung der Ausführung beim Fundamenterder ggf. in V4a etc..
    Nene, ich wollte die Dämmung unter der Bodenplatte wenn dann zusätzlich. Aber da das dann zu Problemen mit dem Fundamenterder führen könnte, lassen wir's dann doch sein.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Danke an alle Beteiligten, dass ich einem phantastischen Entscheidungsprozess beiwohnen durfte Ich rekapituliere das Unfassbare:

    Die Frage:

    Ist es sinnvoll, Wärmedämmung unter der Bodenplatte vorzusehen?

    Die Antworten:

    Statt dies mit dem Hinweis zu beantworten, dass es auf das Ziel ankäme (bei Hunger kann z.B. Essen sinnvoll sein, bei Durst eher nicht), tauchen Antworten auf, die sich mit allerlei Sinn, Sinnfreiem und Vermutungen befassen, bis hin zur Sinnhaftigkeit der EnEV an sich:

    ... Sinn und Unsinn der Wärme/Kältebrücken bzw. der Kosten der Vermeidung jener
    ... ist aber tatsächlich so, dass der Hauptwärmeabfluss über die Streifenfundamente zu vermuten ist
    ... bewerten Sie die EnEV nicht über


    Keine Silbe zur Quantifizierung: was kostets - was bringts? Dabei wäre hier echte Energieberatung das Gebot der Stunde gewesen. Es verwundert deshalb nicht, dass die Auseinandersetzung mit dem Sinn der Dämmung - nämlich der Energieeinsparung - letztlich außen vorgeblieben ist. Es kommt also zur

    Entscheidung:

    ... da das dann zu Problemen mit dem Fundamenterder führen könnte, lassen wir's dann doch sein

    Phantastisch angesichts der in den Antworten gelieferten Basis:

    ... ggf. Änderung der Ausführung beim Fundamenterder ggf. in V4a etc.
    ... Das Argument Fundamenterder bei nicht Unterkellerten Bv. zieht nicht
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  11. #10
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    ... ist aber tatsächlich so, dass der Hauptwärmeabfluss über die Streifenfundamente zu vermuten ist

    ... Das Argument Fundamenterder bei nicht Unterkellerten Bv. zieht nicht
    klär mit bitte auf - was ist dadran falsch.
    Waren im überigen immer Stellungsnahmen zu vorgehenden Antworten.

    Und dieses bitte nicht außer Acht lassen

    Daher auch die Frage nach der Berechnung zur EnEv - Wärmedämmung ist ein Gesamtpaket.
    Jetzt muss ich aber wieder los und eine Betonsohle auf Dämmung schütten.
    PS: Die geschalten Fundamente sind schon innenseitig gedämmt - die äußeren werden noch.
    Bleibt nur die Fundamentaufstandsfläche.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Danke Bruno, aber vielleicht war meine Frage auch zu unpräzise.

    es geht mir schon darum wie groß der Wärmeverlust über die Bodenplatte sein kann.
    Ich hab da einfach kein Gefühl für.
    Wände X%
    Fenster X%
    Bodenplatte X%
    Dach X%

    Eine Dämmung unter der Bodenplatte würde bei uns ca. 3.500 EUR Material kosten.
    Aber ob sich die zusätzliche Dämmung lohnt, das ist die große Frage.
    Die Dämmung unter dem Estrich kommt ja auch. Die Bodenplatte ist recht dick, und unter der Bodenplatte sind ca. 80cm Kies/Recycling Material.

    Und das mit dem Fundamenterder, hab ich jetzt mal im Elektroforum separat angefragt.
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...569#post156569

    Gruß
    Martin
    Geändert von martin_67 (19.04.2007 um 12:35 Uhr)
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  13. #12
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Ich hätte gestern schon geantwortet, wenn die anderen Antworten nicht zu schnell gekommen wären. Jetzt geht es ja in die richtige Richtung.

    Um ein Gefühl für die Effizienz der zusätzlichen Dämmung zu vermitteln:

    Eine Bodenplatte ohne eine solche und mit angenommenen 10 cm Dämmung unter dem Estrich hat einen U-Wert von ca. 0,32. Der Transmissionswärmeverlust nach unten beträgt ca.:
    [U-Wert] * 5 [Liter Heizöl pro m² und Jahr] = 1,5 Liter Heizöl pro m² und Jahr (oder ein Äquivalent).

    Mit 10 cm Dämmung unter der Bodenplatte verbessert sich der U-Wert auf 0,18. Das entspricht einer Einsparung von:
    (0,32-0,18)*5 = 0,7 Liter Heizöl pro m² und Jahr.
    Das sind bei angenommenen 150 m² Fläche (ggf. umrechnen) ca. 0,7*0,60 Ct *150 = 60 €/Jahr.

    Mit 20 cm Dämmung unter der Bodenplatte verbessert sich der U-Wert auf 0,12. Das entspricht einer Einsparung von:
    (0,32-0,12)*5 = 1,0 Liter Heizöl pro m² und Jahr.
    Das sind bei angenommenen 150 m² Fläche ca. 1,0*0,60 Ct *150 = 90 €/Jahr.

    Jetzt kann man besser entscheiden, ob diese Einsparungen eine Investition von 3.500 € (zuzüglich Lohn, evtl. zuzüglich Mehrkosten Fundamenterder etc.) rechtfertigen. Falls die Dämmung allein wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist, wovon ich hier ausgehe, gibt es noch ideologische und spekulative Aspekte: Umwelt-, Klima-, Ressourcenschutz, explodierende Energiepreise in der Zukunft (die die Wirtschaftlichkeitsberechnung sprengen).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    klär mit bitte auf - was ist dadran falsch
    Es mag ja sein, dass die Aussagen an sich nicht zu beanstanden sind. Aber schau mal, welche Folgerungen der Fragesteller daraus gezogen hat. M.E. keine, weil nur schwer möglich.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten.

    Überlegend :-)
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