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  1. #1

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    Traglattung auf Nutrahmen der Ortgangschalung befestigen?

    Unser Ortgangüberstand beträgt 85 cm. Er ist mit 18 mm dicken Nut- und Federbrettern verschalt. Auf die Stirnseite der Schalbretter kommt ein Nutrahmen.
    Frage: Wird die Traglattung auf den Nutrahmen aufgelegt oder wird sie nur bis kurz vor den Nutrahmen geführt. Meiner Meinung nach sollte sie wohl aufliegen. Es gibt aber "Expertenmeinungen", die besagen, daß der Nutrahmen von Belastung freizuhalten sei.
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  2. Traglattung auf Nutrahmen der Ortgangschalung befestigen?

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  3. #2
    MB
    Gast

    Ich hab's nicht kapiert

    Sind Bilder möglich?
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  4. #3

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    was soll der Nutrahmen bezwecken? Er wird doch sicher noch mit Ortgangsteinen, Windleiste oder Ortgangblech überdeckt.
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  5. #4

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    Wie groß

    ist denn der Abstand der freitragenden Schalung bis zum Flugsparren ?

    Wenn der Abstand < 15 cm ist kann die Traglattung (mindestens 30 x 50 mm) auf das Ortgangbrett aufgelegt werden.
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  6. #5
    Themenstarter

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    So, der Reihe nach:

    Zu MB: Ein Bild zum besseren Verständnis versuche ich hiermit anzufügen.

    Zu berndk: Die Frage überrascht mich etwas auf dem linken Fuß. Alle Objekte, die ich bisher gesehen habe, hatten einen Nutrahmen. Deshalb stand der für mich nie in Frage. Was der bezwecken soll vermute ich mal so:
    a) sauberer optischer Abschluß für den Blick von unten
    b) gerader Halt der Schalungsbretter, die sich ansonsten stark verziehen könnten
    c) Evtl. äußerstes Auflager für die Traglatte (aber das ist ja genau meine Urfrage)

    Zu NBasque: Abstand wird erst noch festgelegt; ist abhängig von der Deckbreite der Ziegel. Wird sich aber so um die 15 bis 25 cm bewegen. Traglatten sind schon geliefert und haben nur 24/48.
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  7. #6
    MB
    Gast

    Ach so

    So geht's natürlich auch. Fehler ist schon mal 24/48. Ist nicht zulässig (Regie: Einsatz NBasque )

    Mit dem Nut-Dingens soll die Kante vor Witterung geschützt werden. Wir, die wir hier nördlich der Weißwurst-Linie, aber südlich der Fischkopf-Linie sind, nageln da Schiefer vor. (OK, wollen wir gerne)

    Und zur Frage: was ist denn nu das äußere Auflager? Aus der Praxis mal extrem dargestellt: Sparren 6/14, Auflagerabstand (der Sparren) 6 m. Wenn man den Hammer nur in die Nähe des Nagels hält, kommt der schon wieder Richtung Nase zurück
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  8. #7

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    Dachlatten

    Gemäß der DIN 4074 neu, den Reglen der BG, dem Übereinkommen mit dem ZVDH sind Dachlatten mit einem Format 24/48 bei üblichen Sparrenabständen (55 bis 70 cm) nicht mehr zulässig.

    Wenn Sie eine ordentliche Untersicht haben wollen, bieten sich in Abstimmung mit der Abdeckung des Ortgangsteins durchaus auch andere Möglichkeiten.

    Es gibt spezielle Kunststoffleisten (z.B. von Protektor), die die Schnittkanten der Ortgangschalung einfassen.

    @MB
    Die Lösung ist so schon nicht schlecht. Ein Giebelstein deckt 8 cm Höhe ab; d.h. Dachlatte und konterlatte und Schalung ca. 8 cm; die Nutleiste schaut unten ca 1-2 cm raus, der Flugsparren liegt ca 15 cm nach innen eingerückt und ist damit in der Regel wettergeschützt.

    @Karl
    mit Sicherheit kann der Nutrahmen aufgrund mangelnder Höhe und damit statischer Belastbarkeit nicht die Traglattung stützen; eher wird der Nutrahmen durch den auskragenden Arm der Dachlattung gehalten.

    Wichtig: Dachlatten 24/48 nicht mehr zulässig, auf jeden Fall reklamieren.
    Siehe auch:
    http://www.bauexpertenforum.de/showt...&threadid=1344
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hinweis an NBasque

    Sie schreiben: "ein Giebelstein deckt 8 cm Höhe ab; d.h. Dachlatte und Konterlatte und Schalung ca. 8 cm; die Nutleiste schaut unten ca 1-2 cm raus". Diese Feststellung trifft wahrscheinlich auf Beton-Ortgangsteine zu.

    Dem ist bei uns leider nicht so. Wir decken mit Ergoldsbacher Tonziegeln. Die Ortgangziegel decken seitlich gerade mal etwas mehr als 3 cm ab, etwas unverständlich. Das reicht noch für die Abdeckung der Konterlattung. Der Nutrahmen ist fast ganz ohne Ziegelbedeckung. Optisch sieht das ganz gut aus. Jetzt im Neubauzustand schaut unter den Ortgangziegeln der kiefernfarbige Nutrahmen hervor, toll.

    Wahrscheinlich aber wird im Laufe der Zeit der Zahn derselbigen das Holz verwittern und unansehnlich machen. Vielleicht werden wir darauf irgendwann reagieren müssen. Wenn in 2 Jahren das Gerüst zum Verputzen steht, könnten wir mit einer nachträglichen Verschieferung des Nutrahmens der Verwitterung begegnen,
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  10. #9

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    @ Karl
    ich möchte mir das ganze ( den Nutrahmen ) vom Spengle verblechen lassen, dann ist Ruhe mit verwittern und streichen.
    Wir hier bei uns meistens so gelöst, außer man will sich das Geld sparen.

    Gruß Roland
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Pinball
    Gast

    Re: Hinweis an NBasque

    Original geschrieben von Karl
    Dem ist bei uns leider nicht so. Wir decken mit Ergoldsbacher Tonziegeln. Die Ortgangziegel decken seitlich gerade mal etwas mehr als 3 cm ab, etwas unverständlich. Das reicht noch für die Abdeckung der Konterlattung. Der Nutrahmen ist fast ganz ohne Ziegelbedeckung. Optisch sieht das ganz gut aus. Jetzt im Neubauzustand schaut unter den Ortgangziegeln der kiefernfarbige Nutrahmen hervor, toll.

    Auf diese Weise kommen die, auf der roten Liste stehenden Sperlinge (Spatzen) wieder zu Nistmöglichkeiten.

    Gruß
    Pinball Z
    (mein Posting ist keine Beratung im weitesten Sinn, sondern nur meine persönliche Einschätzung)
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  13. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
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    51
    @ Roland
    Da unser Dach seit 2 Monaten gedeckt ist, kommen alle weitere Ratschläge natürlich zu spät. Trotzdem danke für den Hinweis mit der Verblechung. Ich habe irgendwo ja bereits erwähnt, daß wir den Außenputz erst in etwa 2 bis 3 Jahren aufbringen wollen. Wenn dann wieder ein Gerüst steht, werden wir sehen, ob eine Verkleidung evtl. mit Blechen notwendig wird.

    @ Pinball
    Bis dahin gönnen wir gerne den Spatzen ihre neue Heimat, allerdings unter der Mietvertragsklausel, daß nicht die ganze Giebelwand versch...... wird.
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