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Wanddurchbruch, Kelleraussenwand zum Anbau

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  1. #1

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    Wanddurchbruch, Kelleraussenwand zum Anbau

    Hallo. Ich würde gerne den geplanten Anbau (mit eigenem Zugang von draussen) zusätzlich mit dem Keller des Altbaus verbinden.

    Der Durchgang läge im Kellerniveau unter der Haustür. Dort befindet sich auch schon ein Kellerfenster, das bis zu Decke reicht. Es ginge also nur um die 70cm unterhalb des Fensters bis zum Fussboden, die aus der 80cm starken Aussenmauer entfernt werden müssten. Ist so etwas machbar? ist eine Statik Vorschrift? Was würde eine Statik in einem solchen Fall etwa kosten?

    Damit man den Sachverhalt besser verstehen kann habe ich versucht eine kleine Zeichnung davon anzufertigen:

    http://www.daniel-morgenroth.de/bild...durchbruch.jpg
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  2. Wanddurchbruch, Kelleraussenwand zum Anbau

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  3. #2

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    Reiß raus, das hat Statisch nichts zu sagen, der Sturz über dem Fenster ist ja vorhanden.


    Gruß Holger
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  4. #3

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    das rot eingezeichnete

    Mauerwerk ist im Verband gemauert?

    Hmmm.., ich würde einen Fachmann vor Ort fragen, die Lastabtragung nach unten ändert sich schon.

    Gruß aus Hannover
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  5. #4

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    Vorsicht mit der Gewölbewirkung

    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Reiß raus, das hat Statisch nichts zu sagen, der Sturz über dem Fenster ist ja vorhanden.


    Gruß Holger
    Hallo,

    mit dem Hau-Ruck-Rausreißen wäre ich vorsichtig. Wenn oberhalb der neuen Kellertüröffnung genau eine andere Türöffnung im EG sich befindet, kann sich die Gewölbewirkung vom KG ins EG nicht ausbreiten. Im KG ist die Scheibenwirkung in der Wand durch die neue Türöffnung nicht mehr gegeben.

    Vor dem Entfernen müsste m.E. die statische Umgebung (tragende Wände, Abstände, Deckenspannrichtung, etc.) untersucht werden --> Statiker vor Ort.

    Grüsse, Mike
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  6. #5

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    so sieht das aus, genau
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  8. #6
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    Nochmal nachgefragt

    Vielen Dank schon mal für die bisherigen Antworten. Wenn ich das richtig verstanden habe, sollte die Schwierigkeit also in der sich ändernden Lastverteilung nach Unten bestehen. Es ist richtig das es sich um eine Ziegelwand handelt, wobei ich in den unteren Fundamentlagen einen größeren Bruchstein vermute. Da die Zeigel im Verband vermauert wurden, sollte die Lastabtragung doch dreieckförmig nach unten verlaufen, oder? In diesem Fall sollten die 50cm bis zur Fundamentunterkannte doch ausreichen um wieder die volle Auflagefläche zu nutzen (siehe Zeichnung). Bei größeren Bruchsteinen würde sich dieses sogar noch positiv auswirken da die Steine weiter überlappen.

    Als kleine Nebenfrage: wieso wurden Keller denn überhaupt aus Bruchsteinen gemauert? Bei uns ist nämlich nur die vorderseite, die zur Strasse hin bis zu einer Kellerhöhe von etwa einem Meter aus Bruchsteinen und der Rest (auch alle anderen Wände) ist aus Ziegeln.

    Da ja trotzdem zu einer statischen Begutachtug geraten wurde, kann mir jemand sagen wieviel soetwas etwa kosten würde? Welche Ergebnisse können aus einem Gutachten resultieren (Geht! Geht überhaupt nicht! Geht nur mit ????)

    Womit würde man den Druchbruch technisch bewerkstelligen? Mauersäge; also so eine Diamantkettensäge, oder einfach die Steine abhauen und mit nem Betonschleifer begradiegen?



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  9. #7
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von morgenroth Beitrag anzeigen
    Als kleine Nebenfrage: wieso wurden Keller denn überhaupt aus Bruchsteinen gemauert? Bei uns ist nämlich nur die vorderseite, die zur Strasse hin bis zu einer Kellerhöhe von etwa einem Meter aus Bruchsteinen und der Rest (auch alle anderen Wände) ist aus Ziegeln.
    weil im gegensatz zu heute der ziegel die teurere variante war und nur dort verbaut wurde ,wo eine gerade wand gewünscht war . zudem ist das wasserdifusionsverhalten des natursteins bei damals fehlender abdichtung günstiger als beim ziegel .
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