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  1. #1

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    Frage zu Feuchtigkeit in Decke

    Hallo liebes Forum,

    ich habe eine Frage zu (sichtbarer) Feuchtigkeit in der Decke. Mein Rohbau stand im Dezember, im Februar war dieser dann auch geschlossen. Als am 23.03. der Innenputz (Estrich am 29.03.) aufgetragen wurde, sah der Rohbau trocken aus. Nun hatten wir wunderbares Wetter und der Putz sieht fast überall schön trocken aus. Zwischendurch wurde die Fußbodenheizung für 9 Tage hochgefahren und der (Schnell-Trocken-) Estrich ist laut Bauleiter auch ausreichend trocken, die Fliesenleger haben jedenfalls letzte Woche schon angefangen. Nur die Decken im Obergeschoss (insb. auf der Schatten-Seite) machen mir Sorgen, weil hier weiterhin Feuchtigkeit sichtbar ist (in einem Raum sind ca. 50% der Decke deutlich dunkler als der Rest; in den anderen Räumen kleinere dunkle Stellen). Leider kann ich auch von Tag zu Tag keine wesentlichen Verbesserungen entdecken. Tagsüber wird natürlich gut gelüftet.

    Mein Problem ist, dass der Parkettleger diese Woche anfangen will und ich zuvor eigentlich die Decken gestrichen haben möchte.

    Fragen:
    - ist das normal, dass nach 6 Wochen immer noch feuchte Stellen zu sehen sind?
    - kann es sein, dass es sich dabei auch noch um Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk handelt?
    - was passiert, wenn ich die Decken streiche?

    Danke für jede Antwort.

    Gruß
    Stefan
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  2. Frage zu Feuchtigkeit in Decke

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  3. #2

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    Hallo Stefan,

    könnt ihr bei eurem Haus ausschließen, dass evtl. Leitungen noch undicht sind. Das können Leitungen der FBH sein, oder auch der Wasserversorgung?

    Der Parkettleger oder Estrichleger muss vor Verlegung von Bodenbelägen die Restfeuchte prüfen. Eine 4 oder 6 Wochenfrist sagt nichts über eine Feuchte im Estrich aus. Ohne Prüfung nicht verlegen!!!

    Du musst dir als Erstes sicher sein woher die Feuchte kommt, bevor du daran denkst auf feuchten Flächen weiter zu arbeiten, wenn überhaupt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Spe-vo Beitrag anzeigen
    Hallo Stefan,

    könnt ihr bei eurem Haus ausschließen, dass evtl. Leitungen noch undicht sind. Das können Leitungen der FBH sein, oder auch der Wasserversorgung?

    Der Parkettleger oder Estrichleger muss vor Verlegung von Bodenbelägen die Restfeuchte prüfen. Eine 4 oder 6 Wochenfrist sagt nichts über eine Feuchte im Estrich aus. Ohne Prüfung nicht verlegen!!!

    Du musst dir als Erstes sicher sein woher die Feuchte kommt, bevor du daran denkst auf feuchten Flächen weiter zu arbeiten, wenn überhaupt.
    Danke für Deine Antwort. Da wir im DG keine FBH haben und dort auch keine Wasserleitungen sein sollten (die Wasserleitung zur Heizung ist auf der anderen Seite, da ist es trocken) kann ich undichte Leitungen eigentlich ausschließen.

    Was der Estrichleger geprüft hat, weiß ich nicht so genau. Aber der Estrich liegt halt schon seit 5 Wochen. Der Parkettleger nimmt seinen Job schon sehr genau und wird erst nach entsprechenden Messungen anfangen.

    Gruß
    Stefan
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  5. #4
    Themenstarter

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    Liegt es vielleicht am Tiefengrund?

    Hallo nochmal.

    Ich sehe immer noch keine großen Veränderungen an meinen Decken. Kann das auch damit zusammen hängen, dass ich die Decken bereits mit Acryl-Tiefengrund bearbeitet habe und die Feuchtigkeit jetzt zwischen Putz und Tiefengrund festhängt?

    Gruß
    Stefan
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  6. #5

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    Bis Deine Decke richtig trocken ist, dauert es noch Monate.
    Aber das hat keinen Einfluss auf Dein Parkett, da Dein Estrich sicher durch eine Dampfsperre von der Decke getrennt ist. Außerdem achtet Dein Parkettleger offensichtlich sorfältig auf die Estrichfeuchte.
    Für den richtigen Zeitpunkt der Deckenfarbe frag mal nen Maler.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von dumg97 Beitrag anzeigen
    die Decken im Obergeschoss (insb. auf der Schatten-Seite)
    Kondenswasser? :Roll

    Grüsse
    Jonny
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  8. #7
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Stell mal 1-2 Kondenstrockner auf, dann sollte die Trocknung schneller erfolgen. Welche Luftfeuchte hast du im Raum?
    Hab kürzlich bei einer größeren Baustelle Geräte aufgestellt, wo auch nach mehreren Wochen die Wand auf der Schattenseite immer noch sichtbar naß war.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Bauen ist schon ein Thema

    Offenbar hat keiner meiner Experten Lösung für mich. Allgemeine Meinung ist wohl, dass es nun eine Weile länger dauert bis es trocken ist. Wärme ist wohl auch hier das Allheilmittel, also wird nochmal ein Heizgerät aufgestellt. Von einem Maler habe ich noch die Meinung bekommen, dass es bei einem wasserlöslichen Tiefengrund wohl irgendwann rausgehen wird, bei einem Tiefengrund auf Dispersionsbasis schwieriger wird. Ich habe gerade keinen Eimer zur Hand, bin mir deshalb unsicher, was ich habe. Den Tiefengrund konnte man jedenfalls mit Wasser verdünnen. Allerdings war das ein Acryl Tiefengrund, was mE auf eine Dispersion schließen lässt.

    Könnte es helfen, zu versuchen den Tiefengrund abzukratzen (ohne den Putz zu beschädigen)? Oder die Feuchtigkeit mit einer Heißluftpistole raus zu zwingen?

    Das Thema Estrichfeuchtigkeit und Bodenbeläge ist auch doll.
    Den Fliesenleger kümmert es offenbar gar nicht, ob da noch Feuchtigkeit drin ist. Der Sanitärmensch schickt mir ein halbherziges Aufheizprotokoll. Der Bauleiter zuckt mit den Schultern, wenn der Parkettleger ihn nach Messlöchern fragt. Der Parkettleger macht aus der Estrichfeuchtigkeit eine Wissenschaft (wie ich denke zu Recht; er nimmt seine Aufgabe wenigstens Ernst). Aber immerhin hier ein positives Bild: der Estrich ist auch dem kritischen Parkettleger trocken genug

    Beim nächsten Bau wird alles besser

    Gruß
    Stefan
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  11. #9

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    Wärme allein hilft nicht immer

    Hallo Stefan,

    das Problem mit dem Lüften und der Wärme ist, daß warme Luft absolut oft mehr Feuchtigkeit beinhaltet als kalte Luft. Wichtig wäre zum Austrocknen das Bauteil (die Decke) zu wärmen. Wenn das Bauteil kalt ist, kühlt sich die warme Luft ab und kann kein oft Wasser mehr aufnehmen oder - schlimmer noch - das Wasser der Luft schlägt sich erst recht dort nieder.

    Einen ungedämmten Keller kann man im Sommer z.B. nicht trockenlüften.
    Vor ein paar Wochen war es super warm und die Luft knochentrocken.
    Da hat z.B. mein Rohbau auch super getrocknet, bis auf die Bodenplatte, denn die (da ungedämmt, Dämmung kommt erst mit Estrich) wird durch die Erde auf einer deutlich niedrigere Oberflächentemperatur gehalten.
    Dann wurde es zunehmend schwüler (bei gleicher Temperatur) und auch die Wände trockneten schlechter. Da habe ich die Fenster im Keller wieder zugemacht, um nicht noch mehr Feuchtigkeit reinzubringen.

    Wichtig ist also, daß das zu trocknende Bauteil beheizt wird (Insofern ist die Heissluftpistole gedanklich schon die richtige Richtung, aber hast Du schon mal mit dem Föhn eine frisch gewaschene Jeans getrocknet? Das dauert Stunden!) und am besten zusätzlich - wie bereits vorgeschlagen - einen BauTROCKNER. Sonst wartest Du u.U. ewig.

    Gruß

    Thomas
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  12. #10
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    Hallo an alle.

    Wir haben einen Bautrockner reingestellt und das hat echt geholfen. Zusätzlich hatte ich die Wände noch mal ein wenig mit Schmirgelpapier aufgeraut.

    Gruß
    Stefan
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