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  1. #1

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    FI Sicherung löst aus und ALLES DUNKEL??

    Hallo, EFH jetzt ein Jahr alt bisher keine Elektroprobleme

    Nun nach dem Anbringen von versch. Steckdosen im Garten (ist extra mit einer Sicherung abgesichert) löst bei starkem Regen die FI - Sicherung aus.
    Es ist eine FI im Sicherungsschrank vorhanden u. bei Auslösung ist im ganzen Haus kein Strom mehr, ist dieses so richtig angeschlossen???
    (Hat alles eine Elektrofachfa. gemacht, bis auf die Außensteckdosen)

    Eine der Dosen wird draußen vermtl. feucht, da werde ich nachbessern

    Kann mann nachträglich weitere FI- S. install. lassen?? (Im Sicherungsschrank wäre noch Platz).

    Gruss aus Berlin

    Albe
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  2. FI Sicherung löst aus und ALLES DUNKEL??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    contoso
    Gast

    Außensteckdose

    Hi,

    wer hat denn die Außensteckdose installiert? Also, erst mal untersuchen lassen wo es da reinregnet! Wenn die Steckdose richtig installiert ist und für den Außenbereich geeignet ist, dann sollte das funktionieren.
    Nun zum zweiten Teil Deiner Frage:
    - es ist schon zulässig und bei dem Preisdruck der auf dem Elektriker liegt, leider auch üblich einen FI für das ganze Haus zu verbauen
    - der extra Stromkreis ist nicht die Lösung, da der FI auch bei Spannungsfreiheit des Außenleiters auslößt, wenn PE und N in der Dose verbunden werden und an einer anderen Stelle der Anlage Strom fließt (TN-S-Netz mal vorrausgesetzt)

    Als Lösung halte ich es für sinnvoll, die Installation etwas zu trennen, z.B. könnte man eine UV mit eigenem FI für den Keller und den Außenbereich bauen, dann läuft wenigstens der Kühlschrank weiter, wenn der FI durch eine Außensteckdose ausgelößt wurde. Noch besser ist sicher den gesamten Außenberech separat zu versorgen, dann geht im Fehlerfall nur kein Außenlicht.

    Da wurde leider beim Bau gespart und jetzt sind teure Nacharbeiten nötig bzw. sinnvoll.

    Contoso
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  4. #3

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    Ausrufezeichen Terpösepupefummeltselbst...

    Hallo Albe,

    da wird doch nicht jemand selbst an Elektroanlagen herumgebastelt haben, noch dazu im Außenbereich...

    Von Laien (aber leider auch von genug Fachleuten) gerne gemachter Fehler dabei ist, zwar spritzwassergeschützes Material zu verbauen, aber bei Schaltern, Steckdosen etc. nicht deren Wasserablauföffnungen zu durchstoßen!

    Der Fehler kann aber genausogut auch an einer Leuchte, einem anderen Verbraucher oder einer beschädigten Leitung bzw. undichten Erdmuffe liegen.

    Eine Isolationswiderstandsmessung bringt da Klarheit, kann aber aufwendig werden.

    Die Idee, einen (oder mehrere) zusätzliche Fehlerstomschutzschalter zu verbauen ist gut. Die (generell diesbezüglich kritischen) Außenbereiche mit auf den Haupt-FI des Hauses zu hängen, war zwar bisher zulässig, zeugt aber nicht von besonders fachkundiger Ausführung. Oder es mußte eben gespart werden auf Teufel-komm-raus...

    Nachrüstung in der vorhandenen Verteilung sollte problemlos möglich sein.
    Der zusätzliche FI darf aber nicht hinter dem vorhandenen zu liegen kommen, sondern muß parallel eingespeist werden.
    Gibt es denn wenigstens einen separaten Stromkreis (eigene Sicherung) für den Außenbereich?

    Achtung:
    Viele Versicherungen verlangen, daß Außensteckdosen (von innen) allpolig abschaltbar gestaltet werden müssen! Bitte prüfen!

    Wie lang sind denn die Leitungen zu den Außensteckdosen (max. vorkommende Gesamtlänge ab Verteilung)? Welcher Leitungstyp, welcher Querschnitt? Welche Absicherung (Nennstrom, Auslösechrakteristik)?

    Wurde der Spannungsfall berechnet und der Netzinnenwiderstand gemessen???
    Wie wurde die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren nachgewiesen?

    Dir ist hoffentlich klar, daß der Errichter (ich vermute jetzt mal: Du :Roll ) für alle Folgen straf- und zivilrechtlich haftet, wenn aufgrund von unfachmännischer Arbeit (und die liegt ja hierbei offenbar vor), Jemand (Person oder Sache) zu Schaden kommt!


    Gruß,
    Julius
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten!!

    Außenbereich habe ich tatsächlich allein gemacht, hierzu wurde ein Erdkabel
    (schw. Isol.) aus dem HWR nach Außen geleitet, dieses ist extra abgesichert.
    Dieses Kabel (3Adern) habe ich im Außenbereich an eine Außensteckd.-Säule befestigt u. bin von dieser einmal rum im Garten (immer mit dem speziellen Erdkabel (3 Adern) zum Holzschuppen (Licht und Steckdosen Innen u. Außen)
    Gartenteichsteckdose und zwei weitere Säulen, da kommen schon ein paar Meter zusammen!!
    Die zus. FI werde ich vom Elektriker setzen lassen, dieser soll dann auch mal einen Blick auf meine Außengeschichte werfen, wird wohl sicherer sein

    Gruß Albe
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  6. #5

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    Ausrufezeichen So hatte ich das befürchtet

    Fachmännische Durchsicht/Überarbeitung ist dringend zu empfehlen!

    Hört sich an, als ob das insgesamt etwas über 20m wären...
    Welchen Querschnitt hast Du denn da verbaut?
    Vermutlich ist der Spannungsfall nicht eingehalten und möglicherweise reichts nicht mal mehr für ne ausreichend schnelle Abschaltung im Kurzschlußfall.

    Je nachdem, was angeschlossen ist/werden soll kann man - um eine Neuverlegung mit höherem Querschnitt zu vermeiden - eveuntuell die Absicherung auf 10A oder 6A verringern. Muß aber vor Ort gemessen werden (Kurzschlußstrom).
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  7. #6

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    Wirklich besser

    jemanden machen lassen, der sich wirklich auskennt und das nötige Equipment hat. Dann solte ein zusätzlicher RCD (FI) kein Problem sein.
    Meine Vorschreiber haben das ja ausführlich dargelegt.

    Gruß

    Thomas

    Übrigens: Mit Deiner derzeitigen Installation kann Dir jeder, wenn Du im Urlaub bist, Dein Haus komplett lahmlegen (Macht sich besonders gut bei Frost im Winter)
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  8. #7
    Themenstarter

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    Der Prifi war da!!

    Verlegung im Garten soweit OK, so der Elektr.

    Wasser bzw. Feuchtigkeit kann immer im Außenbereich vorkommen!!

    Verkabelung am Sicherungsschrank wird nun überarbeitet, Stromkreise wie
    z.b Alarmanlage, Küche werden vom FI runtergenommen.

    Andere bleiben natürlich dran, Bad, Kinderzimmer, Gästewc!!

    Außenbereich bekommmt einen eigenen FI-Schalter und alles ist schick, wird auch nicht so teuer der Spaß auf jeden Fall unter 100,- Euronen aber dafür sind wir auf der ganz sicheren Seite!!

    Danke nochmals für die Tipps und Hilfe.

    Albe
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  9. #8

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    Das mit dem Zentral-FI scheint sehr verbreitet zu sein. Ich werde bei mir das auch noch ändern und Etagenweise absichern. Aussensteckstosen, Garage und Brunnenanschluss werden dann ebenfalls einen extra FI bekommen.

    Die Küche würde ich aber auf jedem Fall mit einem FI absichern. Das ist ein Unfallschwerpunkt im Haus, insbes. wenn es um Elektrik geht !
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Albe67 Beitrag anzeigen
    Verkabelung am Sicherungsschrank wird nun überarbeitet, Stromkreise wie
    z.b Alarmanlage, Küche werden vom FI runtergenommen.

    Andere bleiben natürlich dran, Bad, Kinderzimmer, Gästewc!!

    Albe
    Was soll denn der Quatsch? Wieso werden Verbraucher jetzt ohne FI betrieben? Kannst du dir wirklich keinen 2. oder 3. FI leisten?

    Es geht um Deine Sicherheit!!
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Lass die Alarmanlage ohne, den Rest (vorallem Küche) wieder drauf auf den FI!
    3 oder 4 FI-Auslösungen (meist die abgesoffene Aquariumpumpe )in fast 10 Jahren, DG-Whg mit nur einem FI.
    Die Mär von häufigen Fehlauslösungen ist auf mangelhafte Installationen zurück zuführen.

    Grüsse
    Jonny
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  12. #11
    Themenstarter

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    Der Elektromeister rückt nachher an, dann werden wir es nochmals durchsprechen

    Wichtig an der ganzen Kiste ist die FI für den Außenbereich, der Rest im Haus soll u. wird natürlich auch vernünftig u. vor allem Sicher abgesichert sein!!

    Danke nochmals für die vielen Vorschläge/Ratschläge und Tipps!!

    Ergebnis schreibe ich morgen rein!!


    Gruss
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  13. #12
    Themenstarter

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    So muss es !!!

    Zwei Stunden mit Durchmessen aller Leitungen hat es gedauert. Zwei Schalterreihen wurden komplett neu belegt, diesen Blödsinn alles auf den FI zu legen macht die Arbeit des Elektr. leichter, deswegen diese Maßnahme!!

    Nun wurden Alarmanl., Kühlkombi u. andere schwachsinnige Leitungen vom FI getrennt. Die vorgeschriebenen, wie BAD, Außenanlagen, wurden dran gelassen bzw. Außenanlage nun zusätzlich extra abgesichert mit eigener FI.

    Weiterhin abgesichert sind empfindliche Leitungen (ist aber echt nur zusätzliche Sicherheit) Kinderzimmer, Schlafzimmer, teilweise Küche, Gäste WC.

    Diese Art der Absicherung/Belegung haben mir zwei versch. Fa. empfohlen, eine hat es heute durchgeführt, klar kann man alles nochmals extra und besser und nochmal extra absichern aber ich glaube das braucht kein Mensch und kostet nur EXTRA!!

    OKE ich bedanke mich nochmals für die Hilfe!!

    Gruss Albe
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Albe67 Beitrag anzeigen
    aber ich glaube das braucht kein Mensch und kostet nur EXTRA!!

    Gruss Albe
    Meine Sicherheit wärs mir wert. Stromunfälle kosten Leben. Beim Auto wird auf Airbag, ESP und sonstigen Schnicknack nicht verzichtet, aber zuhause werden E-Anlagen aus der Steinzeit verbaut.
    Das werd ich nie begreifen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Distler
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    Nur so zum Vergleich

    meine Garage hat 3 RCD: einen dreipoligen fuer Aussenlicht, Steckdosen und Bewaesserungsanlage und zwei einpolige fuer Brunnen- und Regenwasserpumpe ...

    Distler
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  17. #15

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    Ausrufezeichen Mit Verlaub:

    Solche gibts nicht. Es handelt sich bestimmt um zwei- und vierpolige FI!

    Im Übrigen ist es gefährlicher Unfug (und oftmals technisch oder rechtlich unzulässig), Stromkreise in neuen Wohngebäuden nicht über FI zu führen!
    Die neue DIN läßt sowas z.B. schon nicht mehr zu.

    Selbst wenn es im Einzelfall noch zulässig sein sollte, verzichtet man damit auf einen sehr wirkungsvollen Personen- und auch Brandschutz!
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