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  1. #1

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    Beschaffenheit des Erdreichs im Garten

    Wir haben uns von einem Bauträger eine Eigentumswohnung mit Garten gekauft. Als wir anfingen, im Garten selber Sträucher zu setzen, mussten wir feststellen, dass die "Erde" stark mit mittleren bis großen Steinen durchsetzt ist, also mehr Schotter als Erde.

    Frage dazu: gibt es irgendwelche Mindeststandards, Anforderungen oder Normen, wie das Erdreich in einem Garten beschaffen zu sein hat?

    Von Nachbarn habe ich gehört, dass bei denen jede Menge Glasscherben beim Umgraben zum Vorschein gekommen sind...
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  2. Beschaffenheit des Erdreichs im Garten

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  3. #2

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    ähnliches Problem

    Nachdem der BT bei unserem Neubau auch "Mutterboden" aufgeschüttet hat,
    haben wir auch viele Steine und Scherben gefunden. Darauf habe ich eine Anfrage beim Umweltamt gestellt und folgende Antwort bekommen.

    ---------------------------------------------
    Der Begriff "Mutterboden" ist kein technischer
    Fachbegriff im klassischen Sinne, sondern bezeichnet als umgangssprachlicher
    Terminus den obersten humosen und belebten Bodenhorizont. Er ist auch als
    Qualitätsbegriff eingeführt und in diesem Sinne reich an organischen
    Materialien und frei von Fremdstoffen. Zu den Fremdstoffen können zweifellos
    die Glasscherben, eher weniger die Steine gezählt werden. Wenn Ihr Bauträger
    keine detaillierte Klassifizierung des Bodenmaterials im Vorfeld der
    Auffüllung zugesagt hatte, wird man sich wohl nur auf eine relativ "weiche"
    Definition von Mutterboden beziehen können.
    ---------------------------------------------

    Im unserem Vertrag steht nix von Mutterboden, also kann ich ihn auch nicht einfordern.

    By the way: ich sprach mit meinem Vater darüber, der eine neue Kleingartenparzelle 1966 bekam. Die Kleingartenanlage wurde damals neu auf einem ehemaligen Getreideacker erstellt. Er sagte mir, dass er damals auch extrem viel Glas aus der Erde geholt hat. Nachdem was ich bisher erfahren habe, wer überall Glas im Boden hat, glaube ich fast, es ist normal (aber unschön).

    Gruß
    Bodengucker
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  4. #3
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    Das Stichwort "Mutterboden" kannte ich noch nicht, aber ich fürchte, in unserem Kaufvertrag steht überhaupt nichts über die Bodenbeschaffenheit. Soweit ich mich erinnere, steht da nur was von "begrünt", mehr aber nicht.

    Soweit ich aber weiss, wird automatisch "Ware durchschnittlicher Güte und Qualität" angenommen, wenn im Vetrag nichts anderes geregelt ist. Daher würde mich interessieren, ob es so was wie "durchschnittliche Erde" gibt.

    Grüße,
    Harald
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  5. #4
    Avatar von Olaf (†)
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    Wenn...

    ich Dich richtig verstanden habe, steht da nicht mal was von Erde. Auch Schotter und Sand kann man begrünen.
    Ich denk mal Null Chance irgendwas durchzusetzen
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  6. #5
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    Jetzt hab ich nochmal nachgesehen. Da steht tatsächlich nur "begrünte Privatgärten", ansonsten kein Wort über deren Gestaltung.
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  7. #6

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    Sehe ich ähnlich...

    ... wenn nicht "20 cm Oberbodenauftrag" o.ä. zugesichert ist, gibt´s kein greifbares Qualitätskriterium, weil keine der qualitätssichernden Normen zwingend anzuwenden ist.

    Ist denn der Garten komplett aufgefüllt worden, und wenn ja, mit angefahrenem Boden oder mit dem zu Baubeginn abgeschobenen vorhandenen Boden? Ggf. ja eine "Altlast" und schon anno dazumal verbuddelt.
    Ein Mangel wäre m.E. nur, wenn z.B. vorsätzlich und nachweisbar Bauschutt untergewühlt wurde - so etwas ist nämlich illegal.
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  8. #7
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    Das Gelände war vorher ein Feld (siehe Foto). Die Anlage ist links oben, früher hat es dort ausgesehen wie in den Feldern unterhalb und rechts davon. Ich vermute, da wurde das selbe Material wieder aufgetragen, das vorher dort ausgehoben wurde. Unter der Anlage ist übrigens eine Tiefgarage, d.h. wir haben sowieso nur 40 cm "Erde" im Garten.
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  9. #8

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    ist doch normal! ??

    Moin,

    wir wohnen in ländlichem Gebiet. In der Mietwohnung vorher, einer Hofreite mit Scheune und Wiese, mussten wir leider auch feststellen, dass kurz unter der Oberfläche alles mögliche "lagerte". Obwohl der Besitzer wohl von Landwirten abstammt, hatte er keine Bedenken, Feuerchen zu machen und die Reste in der Asche (von Metall bis Glas und Steingut) einfach liegen zu lassen. Der Haufen mit Fliesenschutt aus der Renovierung des Bades wollte er nicht auf einer Depmonie entsorgen sondern nur mit Erde zuschütten, "dann sei das doch weg". Die Scheune wolle er einreißen. Innerhalb von zwei Tagen wäre der Schutt weg, er wisse wo man ihn entsorgen kann. Ölreste inkl. Kanister u.ä. aus dem Ölkeller fanden wir einen Tag später entsorgt auf einem Parkplatz am Straßenrand.

    Nun mag dies ein Extremfall sein. Aber meine Erfahrung ist, dass gerade im ländlichen Raum diese Art der Entsorgung gang und gäbe ist, mal stärker mal schwächer ausgeprägt.

    An unserem jetzigen Häuschen ist auch so manches Loch nicht mit Erde zugeschüttet worden sondern mit zerbrochenen Ziegelresten, ausgebuddelten Betonfundamenten eines Zaunes, etc .... "aufgefüllt".

    Also doch alles normal!

    Leider scheint das so zu sein. Ich kann nur den Kopf schütteln.

    MQ
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  10. #9
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    Ich sollte folgendes noch erwähnen:

    Obiges Bild stammt aus den HEROLD Maps (www.herold.at).
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  11. #10

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    40 cm erde über tiefgarage???
    sorry, aber da wird dir nicht viel gedeihen. ich weiß wovon ich spreche, weil in unserem alten garten an einigen stellen in ca. 50 cm tiefe betonplatten drunter waren.

    vielleicht wäre eine großzügige terrasse mit angrenzendem beet sinnvoller? rasen kannst du bei 40 cm erde vergessen.

    grüße von frib
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  12. #11

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    Warum wächst da nix richtig?
    PS:
    Ich bin auf dem Gebiet völlig ahnungslos.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von fribbich2006 Beitrag anzeigen
    40 cm erde über tiefgarage???
    sorry, aber da wird dir nicht viel gedeihen.
    woher die weisheit?
    dann dürfte es in deutschland nicht eine begrünte tiefgarage geben.
    das zauberwort heisst: richtiger aufbau!
    nahezu jeder gala-bauer weiss was zu tun ist.

    für die öster. nachbarn
    http://www.gruendach.at/content/pres...b2e3e331f1fb45
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  15. #13

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    nun ja, wenn der fragesteller einen gala-bauer beauftragt, dann mag das schon sein.
    meine drei jahre mit beton unter dem von polen des vermieters verteilten "mutterboden" haben mir jedenfalls gereicht.
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    die vegetationsschicht einer rasenfläche ist im duchschnitt 8-12 cm stark.
    40 - 50 cm ober(mutter)bodenbraucht man zum spargelstechen oder wasweissich na ja furn spargel ist es sand und etwas dicker , aber auch bei oberboden ist nicht viel bringt viel weil eine mikrobiologisch belebte bodenschicht einfach von der belüftung des bodens abhängig wirklich nur einige cm stark ist . da nutzt ein meter "mutterboden" garnixx , die unteren 80 cm ersticken (anaerobe verhältnisse) und sollte man einmal so tief graben kann man es auch riechen.
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