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Wasserrohrbruch im Keller

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  1. #1

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    Wasserrohrbruch im Keller

    Bei uns ist im UG ein Wasserrohr gebrochen und es sind einige Kubimeter Wasser ausgelaufen und zwar bis knapp unter die Oberkante Estrich und vor allem auch unter den Estrich, da das Defekte Rohr unterhalb des Estrichs lag. Bei einigen Räumen wurde noch nicht gefliest (und zwar dort, wo der Rohrbruch stattfand), einige Räume haben bereits Fliesen (und zwar in der ELW, in das Wasser unten durch die Tragwände reinflossen ist).

    Der Fußbodenaufbau ist folgendermaßen:
    - Rohfußboden (Betonfundamentplatte)
    - Abdichtungs (Katiabahn)
    - Dämmung 3,5 cm
    - Styroporplatten für Fußbodenheizung 4,5 cm
    - Anhydritestrich 5,5 cm
    - Feinsteinzeugfliesen 60x60x1, Fuge 2 mm
    Insgesamt ca. 15 cm.
    Der Keller ist als Weiße Wanne ausgeführt.

    Meine Frage ist nun, wie man hier technisch vorgeht bzw. was ist sonst zu einem solchen Fall zu sagen gibt?
    Den Estrich der nicht gefliesten Flächen zu trocknen ist an sich kein Problem, aber was ist mit dem Wasser unter dem Estrich und dem Wasser, das in den Estrich unter die Fliesen eingedrungen ist?
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  2. Wasserrohrbruch im Keller

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  3. #2

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    Am Besten ist es wenn du eine Bautrocknungsfirma beauftragst.
    In den Fussboden werden Löcher gebohrt, und bei Anhydritestrich wird aus den Löchern das Wasser gesaugt, bzw später die feuchte Luft.
    Meist arbeitet das System umgekehrt, allerdingst bei Anhydritestrich sollte gesaugt werden!
    Über einen Wasserabscheider der wie ein Nasssauger arbeitet wird die feuchte Luft in den Raum geblasen.
    Die Luftzufuhr erfolgt über die Randfuge.
    Einige Kondenstrockner werden aufgestellt, um das Wasser aus der Luft zu nehmen.
    Das Ganze dauert je nach Feuchtigkeit mehrere Wochen, und ist nicht ganz billig.
    Aber, bei Rohrbruch zahlt das normalerweise die Versicherung.
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  4. #3
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    Sowas gehört fachmännisch getrocknet

    je nach Raumgröße werden kleine Kernbohrungen bis in die Dämmschicht hergestellt. Die Randfugen werden geöffnet, trockene Luft wird unter die Dämmung gedrückt und nach außen Transportiert. Entweder über die offenenen Randfugen oder über Entlastungsbohrungen. Die Feuchtigkeit wirde dann über Trockner aufgenommen. Ansonsten gibts Probleme mit Schimmel und ein Calciumsulfatestrich freut sich nicht über dauerhafte Feuchtigkeit.
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  5. #4
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Dem kann ich fast nix mehr hinzufügen

    Wie Spe-vo schon sagt, sollte hier im Vakuumsystem getrocknet werden um Risse im Estrich zu vermeiden.
    Im gefliesten Bereich gibts die Möglichkeit der zerstörungfreien Entfernung. Da du aber wahrscheinlich noch genug Ersatz haben wirst, entfällt wohl diese Position.
    Um die FBH nicht zu verletzen, kann diese im Vorfeld mit einer Wärmebildkamera geortet werden. Hierzu musst diese 1 Tag vorher von dir abgeschaltet werden (falls du Sie an hast )
    Es handelt sich hier wohl um einen Haftpflichtschaden. In vielen fällen springt aber auch deine Gebäudeversicherung ein, und holt sich das Geld dann von der gegnerischen Versicherung zurück. Ist in den meisten Fällen auch besser für dich.
    Ich würde gleich am Montag bei deiner Versicherung anrufen. Die sagen dir wie es weiter geht und werden dir wahrscheinlich einen Fachmann empfehlen.
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