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  1. #1

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    Frage Gipskarton direkt mit Dispersionsfarbe beschichtet

    mal eine frage an die erfahrenen maler , in unserem neuen kantinenbereich wurden zur haelfte eine gipskartonplatte und zur anderen haelfte gipsputz verarbeitet. unsere geschaeftsleitung hat sich entschieden die neuen waende nur zu streichen ( die verspachtelung der gk platten und des putzes ist einwandfrei gewesen.
    da es ziemlich zuegig gestrichen werden sollte hab ich mich fuer eine dispersionsfarbe von herbol entschieden die ich beim ersten anstrich mit ca 10 - 20 % mit Tiefgrund lf verduennt habe.
    ( Grundierung = Dispersionsfarbe mit Tiefgrund verduennt )
    den schlussanstrich habe bzw. werde ich mit der dispersionsfarbe unverduennt vornehmen.

    jetzt meine frage geht das ( sieht schon ganz gut aus ) oder muss ich noch mit komplikationen rechnen ( vergilbung - abplatzungen )
    obwohl es ja schon zu spaet waere - mache mir nur sorgen
    da ich gelesen habe das besser gewesen waere wenn ich den tiefgrund vorher alleine verarbeitet haette

    danke fuer die infos
    gruss
    ralf
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  2. Gipskarton direkt mit Dispersionsfarbe beschichtet

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    Ewig altes leidiges Thema, Gipskarton ist zu grundieren,
    und wegen der Vergilbung, Lingudingsbums, das kann Hundertwasser oder ein Maler besser erklären.

    Peeder
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  4. #3
    Themenstarter

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    ist es nicht ausreichend die pigmentierte grundierung die ich angewendet habe 4 Teile dispersionsfarbe und ca. ein teil tiegrund lf

    oder muss der tiefgrund immer mit wasser verduennt werden
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  5. #4
    Avatar von Peeder
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    Den verwenden wir auch, aber von verdünnen steht nix drauf, ( wir verwenden Tiefengrund zu anderen Zwecken )

    Unverdünnt !! ( Herstellerangaben )

    GK gehört grundsätzlich grundiert, Zwischenbeschichtung/ Endbeschichtung.
    Trocknung nach jeder Beschichtung.

    Zusammen iss nich, du schüttest ja auch keine Rostschutzfarbe oder Grundierung in den Lack , um einen Arbeitsgang zu sparen ?

    wenn ich die DIN durchblätter, fast egal was es für ein Material ist, ich lese nur
    grundbeschichtung
    Schlussbeschichtung
    grundbeschichtung
    Schlussbeschichtung
    grundbeschichtung
    Schlussbeschichtung ect. nix von " Sparversion " die gerne in Baumärkten von überqualifizierten Fachpersonal für die Heimwerkerlobby angepriesen wird.

    Peeder
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  6. #5

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    Häng mich mal mit dran....

    Was ist eigentlich der aufwandsärmere Weg:

    - GK Spachteln/schleifen/spachteln/schleifen
    - GK grundieren
    (- GK weiß vorstreichen)
    - GK mit flüssiger Raufaser 2x streichen

    oder

    - GK Spachteln/schleifen/spachteln/schleifen
    - GK grundieren
    - GK tapezieren
    - Tapete streichen

    Oder was liefert die besseren Ergebnisse? Bin gerade dabei mal ein kleines Muster anzulegen. Sieht aber so aus, dass ich für flüssige Rauhfaser eher dreimal spachteln muss, da da kleine Unebenheiten wohl mehr auffallen, als mit Tapete drüber. Das relaiviert den vermeitlichen Zeitvorteil von flüssiger Rauhfaser.
    Wie ist da eure Erfahrung?

    Uwe
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  7. #6
    Avatar von Peeder
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    - GK Spachteln/schleifen/spachteln/schleifen
    weniger Aufwand, wenn du das erste " schleifen " durch scharfes abziehen ersetzt.

    Dann kommt es auf die Anforderungen an, nur gestrichen Q 3
    Tapezieren Q 2

    Tapezieren iss wohl am einfachsten ( zuhause macht das meine Frau )

    Im Anhang Oberflächengüte

    Peeder
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  8. #7

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    nach dem Merkblatt würde für flüssige Rauhfasser aber auch Q2 reichen, oder?
    Q3 spricht von "nichtstrukturierte Anstriche", das wäre für mich wenn ich nur mit Dispersionsfarbe streichen will.

    Zum "scharfen Abziehen": Das sag ich meinen Helfern auch immer, aber die bekommen es nicht gut hin
    Und bei mir klappt's auch nicht immer.... (oder gibt's da extra Werkzeug für?)
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  9. #8
    Avatar von Peeder
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    (oder gibt's da extra Werkzeug für?)
    nee, aber den richtigen Zeitpunkt, und den geeigneten Spachtel. Jeder hat da seinen Favoriten .
    Natürlich auch die richtige Technik, nix mit gewalt, nur mit Gefühl

    flüssige Rauhfasser aber auch Q2 reichen
    ja,
    Q 3 ist nichts anderes, als die gesamte Fläche nochmal mit Spachtel scharf abziehen, zur egalisierung Karton+Fugen.


    Peeder
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  10. #9

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    Hallo,
    da uns der Innenausbau auch demnächst bevorsteht.... Mein Mann hat früher zu Zivi-Zeiten den Spachtel wie beim Fliesen mit einem nassen Schwammbrett "abgewischt" . gibts sowas? Ist das praktikabel? Wäre natürlich eine äußerst einfache Methode.....

    Christine
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    aber bitte nicht beim Gipskarton.

    Peeder
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  12. #11

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    Laienhafte Frage: Was spricht dagegen?

    Christine
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    nee, aber den richtigen Zeitpunkt, und den geeigneten Spachtel. Jeder hat da seinen Favoriten .
    Natürlich auch die richtige Technik,
    nem Uniflott. Und meistens versuchs eher zu früh als zu spät und dann wird nicht wirklich besser...
    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    nix mit gewalt, nur mit Gefühl
    Vielleicht sollte ich doch wieder meine Frau dazu anmieren...
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    Laienhafte Frage: Was spricht dagegen?
    alles,
    1. beim Fliesen wird kein Spachtel verwendet ! ( nix Gips ! )

    Spachtelfugen quellen bei Feuchtigkeit auf, und schrumpfen wieder. Haarrisse sind die Folge. Mit ein Grund, warum GK Grundiert wird.

    @ Uwe

    Uni ist gut, mein Favorit.
    Der richtige Zeitpunkt ist, wenn der Spachtel eingefallen ist, die Ränder sind dann meist schon Trocken, der Spachtel lässt sich abschälen.

    Mit Gefühl meine ich, nicht auf die Traufel drücken, wie ein depp, lässig den Spachtel hochziehen, eher leicht überhöht spachteln.
    Nie angehärteten Spachtel verarbeiten ( der hält nicht ) konsitenz wie ein Rührkuchen, falls so etwas noch einer kennt.
    Sauberes Werkzeug, Anmachbehältnis reinigen, vor jeden Anmachgang, und
    ich bin immer noch für die Methode des " sumpfen " .

    Peeder
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  16. #14

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    also zu 95% mach ich das so wie Du beschreibst (jedenfalls theoretisch....)
    Drücken wie ein Depp: Nee, da tun mir viel zu schenll die Griffel weh!
    leicht überhöht: ja, ergibt sich meist fast von alleine.
    angehärdet: na klar! Eiseren Grundregel und ich mach wirklich alles jedesmal komplett sauber:
    Rührkuchen: kann ich noch!
    sumfen: so hat's mir mein Papa beigebracht!

    jetzt zu den 5 %:
    "Spachtel abschälen": Nimmst Du die Traufel dabei so wie beim spachteln, oder genau anders rum, also so zu sagen mit der "spitzen" Seite voran, so als wenn man ne alte Farbschicht abschaben wollte?
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  17. #15
    Avatar von Peeder
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    sumfen: so hat's mir mein Papa beigebracht!
    Die kleine Pause nebenher

    Abschälen, die Traufel oder Spachtel wie du schon gesagt hast, schieben.
    ( Ansätze, Schraublöcher , Akustikdecken bei Spachteltechnik )
    oder 90° zur Fläche abziehen. ( geht auch bei Uni, wenn er schon hart ist )

    Peeder
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