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Preisentwicklung

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  1. #1

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    Preisentwicklung

    Hallo an das tolle Forum,
    Da die Preise letztes Jahr aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung und Auslaufen der Eigenheimzulage ja bekanntlich stark angezogen hatten würde mich interessieren ob es sich positiv auf die Baupreise auswirken kann
    das die Baugenehmigungen für das laufende Jahr um ca. 60% eingebrochen sind.

    Fast vergessen,haben vor nächstes Jahr ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung zu bauen


    Gruss
    Thomas
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  2. Preisentwicklung

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Angesichts der immer noch einlaufenden Preiserhöhungsankündigungen halte ichs für ein Gerucht, dass man mit allgemein sinkenden Preisen in nächster Zeit rechnen kann.

    Ich würde eher vom Gegenteil ausgehen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
    Avatar von Ryker
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    Billiger bauen geht einfach nicht mehr, zumindestens dann nicht,
    wenn nicht die Anforderungen deutlich sinken. Kaum zu erwarten.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Einen billigen zu bekommen ist Recht einfach.
    Am meisten hilft es, die Qualitätsansprüche runter zu schrauben.
    Aber komplett, nicht nur bis kurz vor der Abnahme.

    Es wäre aber Sinnvoller jemand Preiswürdigen mit den Arbeiten zu beauftragen.
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  6. #5
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    ....laut Artikel der Bild-Zeitung (ja ja ich weiss) hat sich der Preis für ein Einfamilenhaus seit 1995 um 10% verringert.
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  7. #6
    Avatar von Lukas
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    Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst...

    Es gibt auch keine nennenswerte Inflation, weil mein Auto demnächst mit Laptops, statt Diesel fährt.
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    Wie, waren das NUR 10% ??
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  9. #8

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    ..wir sind hier nicht im Aktienhandel

    da kriegst du immer die gleiche Aktie...zu manchmal sinkenden Kursen..#
    beim Haus ist das etwas anders...
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  10. #9
    wabe
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    Mitunter ist es interessant, auch einmal die Einschätzung der Bauverbände zu beobachten, so rechnet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (überwiegend größere Firmen) mit einem Umsatzplus von 5-7% in diesem Jahr und steigende Nachfrage, die dem zugrunde liegt, bedeutet nie Preissenkung.
    Es ist auch im Einfamilienhausbau mit steigenden Preisen zu rechnen.
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  11. #10
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Die Zahl der Baugenehmigungen ...

    ... ist völlig unerheblich, es kommt auf das Bauvolumen an.

    Bei den mir bekannten Bauaufsichtsämtern sinkt zwar auch die Anzahl der Baugenehmigungen, es steigt aber die Höhe der Genehmigungsgebühren.

    Das heißt, es werden mehr große als kleine Einheiten gebaut.

    Die 10 % der B...-Zeitung können stimmen, wenn in den großen Topf auch die reinen Verkaufskosten der Selbst- und Ausbauhäuser mit rein geworfen werden.
    Die Kosten für ein komplett fertiges EFH in ordentlicher Qualität steigen von Jahr zu Jahr.

    In meiner Gegend sind zur Zeit alle Firmen gut bis sehr gut ausgelastet (zumindest die qualitätsbewussten). Ich muss schon wieder an alte Freundschaft erinnern, um Leute zu kriegen .
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  12. #11
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    ich glaube das viele Firmen noch von den Vorzieheffekten des letzten Jahres profitieren und das sich der Einbruch der Baugenehmigungen erst nächstes Jahr bemekbar machen wird.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Themenstarter

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    22.06.2007 | 09:47 Uhr
    Baukonjunktur: Situation vieler mittelständischer Betriebe weiter unbefriedigend / Wohnungsbau und öffentlicher Hochbau sind "Sorgenkinder"
    Berlin (ots) - "In einer Vielzahl unserer Mitgliedsbetriebe ist
    die Auftragssituation weiterhin nicht befriedigend, so dass dort auch
    kurz gearbeitet werden muss. Darüber können die veröffentlichten
    positiven Branchendaten nicht hinweg täuschen," erklärte der
    Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing.
    Hans-Hartwig Loewenstein.

    Die Zahlen der Amtlichen Statistik für den Zeitraum Januar bis
    April 2007 für das Bauhauptgewerbe lassen eine Stabilisierung der
    Bautätigkeit und Beschäftigung erkennen.

    Die Zunahme der Baunachfrage gegenüber dem Vorjahreszeitraum um
    rund 1,6 Mrd. Euro auf fast 15 Mrd. Euro ist insgesamt erfreulich.
    Nominal ist dies ein Zuwachs um 12,1 % bzw. real um 6,8 %. In den
    berichterstattungspflichtigen Betrieben (mit mehr als 20
    Beschäftigten) sind derzeit etwa 20.000 Personen mehr beschäftigt als
    noch vor einem Jahr. Pro Kopf liegt das neue Auftragsvolumen damit
    nominal um 6 %, real aber nur um 1 % über der Vorjahresgröße.

    Dem mittelständisch geprägten Baugewerbe, das immerhin knapp 75 %
    der Arbeitnehmer und Auszubildenden im Bauhauptgewerbe beschäftigt,
    bereiten insbesondere der Wohnungsbau und der öffentliche Bau Sorgen.

    Die Bautätigkeit im Wohnungsbau leidet unter der aktuellen
    Nachfrageschwäche. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Wohnungsbau,
    gemessen in den geleisteten Arbeitsstunden, um 3 % verringert. Im
    öffentlichen Bau verzerrt der witterungsbedingte Basiseffekt die
    aktuelle Wachstumsrate von 23 % erheblich. Einzig im gewerblichen Bau
    stimmen Nachfragebelebung und Zunahme der Bautätigkeit im bisherigen
    Jahresverlauf nahezu überein. Immer wieder ist darauf hinzuweisen,
    dass diese Gesamtentwicklungen regional und fachspezifisch zu
    differenzieren sind. So hat sich zum Beispiel die Reichweite der
    Auftragsbestände im bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbe im
    bisherigen Jahresverlauf von 9 auf durchschnittlich nur noch 7 Wochen
    verringert, so dass deren Konjunktureinschätzung "der Bau boomt
    nicht, die derzeitige Auftragslage gibt Grund zur Sorge" nicht
    verwunderlich ist.

    "Insbesondere die Entwicklung der Baugenehmigungen ist
    katastrophal, anders kann man den Einbruch um annähernd die Hälfte im
    ersten Quartal 2007 nicht bezeichnen." So der ZDB-Präsident. Dadurch
    werden Investitionen und Umsätze im Wohnungsbau diesen Jahres im
    Ergebnis deutlich einbrechen und der Baukonjunktur einen schweren
    Dämpfer versetzen. Denn Baugenehmigungen sind ganz wesentliche
    Indikatoren für die Aufträge von morgen. "Wir bekommen nun die
    Auswirkungen der Abschaffung der Eigenheimzulage mit voller Wucht zu
    spüren." so Loewenstein weiter.

    Hinzu kommt, dass (laut einer Studie der Landesbausparkassen) die
    Baukosten der eigenen vier Wände im Durchschnitt des Jahres 2005 um 8
    % niedriger als 10 Jahre zuvor lagen, damit wird auch erklärlich,
    warum der sog. Bauboom noch nicht bei den mittelständischen
    Bauhandwerksunternehmen, die immerhin 90 % des Wohnungsbaus abdecken,
    angekommen ist.

    Auch im öffentlichen Bau ist die Situation unbefriedigend: "Wir
    erleben derzeit dasselbe wie in jedem Jahr: Insbesondere die
    kommunalen Auftraggeber schreiben nur sehr zögerlich aus, so dass
    auch in dieser Bausparte zu wenig Aufträge auf dem Markt sind."
    Erläutert Loewenstein die Lage. Diese kommen in aller Regel erst im
    zweiten Halbjahr mit den für die Kommunen bekannten Folgen: dass es
    dann zum Teil schwierig wird, Unternehmen zu finden, die die Aufträge
    in der Kürze der Zeit (bis zum Jahresende) abarbeiten. "Insbesondere
    die öffentlichen Auftraggeber sollten sich ihrer Verantwortung
    bewusst sein und zu einer verstetigten Ausschreibung ihrer Aufträge
    kommen." So der ZDB-Präsident.



    Pressekontakt:
    Dr. Ilona K. Klein
    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Zentralverband Deutsches Baugewerbe
    Kronenstr. 55-58
    10117 Berlin
    Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
    eMail klein@zdb.de
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  15. #13
    Avatar von Olaf (†)
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    Vorsichtshalber...

    sollteste Dir das mit sinkenden Preisen aus dem Kopf schlagen.
    Die Preise der letzten Jahre waren alles andere als auskömmlich für die Unternehmen - mit der Folge, dass das viele nicht überlebt haben - und das ict noch nicht zu Ende. Für einige wird das dicke Ende noch kommen. Nachdem die Banken in den letzten Jahren gut verdient haben, werden so einige sich von mehr oder weniger notleidenden Engagements trennen, die man noch im Portfolio"dringelassen" hat, um das Ergebnis nicht übermäßig durch Wertberichtigungen zu belasten.
    Die Kapazitäten sind knapper geworden, da kann man schon mal andere Preise durchsetzen.
    Und der Ansatz, die eigentlich notwendigen Preiserhöhungen der letzten Jahre jetzt nachzuholen (also Preissteigerung über aktuelle Kostensteigerung) wird auch um sich greifen.
    Der Kunde profitiert eigentlich nur noch von niedrigen Preisen, weil sich keiner getraut (oder es mental gar nicht mehr kann - kein Wunder wenn es 8 Jahre nur abwärts ging) ne Preiserhöhung durchzusetzen. Des bleibt aber nicht so!
    P.S. Ich weiß in jedem einzelnen Punkt, wovon ich spreche

    Olaf
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