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Hilfe!!! Formel zur Berechnung der absoluten Feuchte gesucht

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  1. #1

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    Hilfe!!! Formel zur Berechnung der absoluten Feuchte gesucht

    Liebe Bauexperten,
    im Rahmen meiner Studienarbeit, arbeite ich an einem Excel-Berechnungsprogramm zur Bestimmung der Wandoberflächenfeuchte, um Schimmelpilzwachstumsbedingungen nachzuweisen.

    Um berechnen zu können, wie viel Raumluft mit der Außenluft ausgetauscht werden muss, um die rel. Raumluftfeuchte zu senken, benötige ich eine Formel, die den absoluten Feuchtegehalt in g/m³ berechnet.

    Gemessen wird: Temperatur 20°C, rel. 50% = 8,65 g/m³ Tabellenwert

    Um die Werte auch für Nachkommastellen berechnen zu können, benötige ich die absolute Formel, also eine mathematische Funktion.

    Gemessen wird: Temperatur 20,12°C rel. 50% = x g/m³

    Ich hoffe, dass mir jemand dabei behilflich sein kann und danke Euch im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Holger G
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  2. Hilfe!!! Formel zur Berechnung der absoluten Feuchte gesucht

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  3. #2

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    Einfache Formel kenne ich nicht. Ablesbar ist der Wert im Mollier-Diagramm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mollier-h-x-Diagramm
    +
    Grüße
    Oliver
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Javascript-Rechner für das Problem gibt es. Auf den beiden folgenden Seiten sind auch die zugrundegelegten Formeln. Die muss man nur noch nach Excel umsetzen.

    http://www.wettermail.de/wetter/feuchte.html
    http://www.holzfragen.de/seiten/lfe_rechner.html
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  5. #4
    Gast360547
    Gast

    hab ich doch :)

    Moin,

    schon längst gemacht.

    Grüße
    si
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für den Link zu Wettermail,
    hab zwar ein bischen gebraucht, um die Formel in Excel umzusetzen, aber na ja. Leider weichen die Ergebnisse zu weit von der Tabelle der DIN 4108 ab. Auch mit einer Wenn/Dann Funktion bei Temp. <= 0°C

    AF(r,TK) = 10^5 * mw/R* * DD(r,T)/TK;
    AF(TD,TK) = 10^5 * mw/R* * SDD(TD)/TK

    Wenn es einen Mathegenie unter euch gibt, müsste die Lösung die Umstellung dieser Formel nach "GrenzFeuchteWand" sein. Leider übersteigt es meine Fähigkeiten.

    Temp. Wandoberfl.= (234,67*0,434292289*LN(6,1*EXP((7,45*TempTau)/(234,67+TempTau)*2,3025851)*relFeuchteTau/GrenzFeuchteWand/6,1))/(7,45-0,434292289*LN(6,1*EXP((7,45*TempTau)/(234,67+TempTau)*2,3025851)*relFeuchteTau/GrenzFeuchteWand/6,1))

    Bis dann

    Holger G
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  7. #6

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    Stimmt

    das so?


    Grüße
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Zitat Zitat von Tarantinoo Beitrag anzeigen
    ... damit ist man bei den Bauingenieuren schon Mathegenie ... AHA!

    Genie vielleicht nicht, aber wenn ein Physiker im Unterforum Bauphysik postet dann sollte doch was gescheites herauskommen.


    Außerdem gibt's ja auch noch ein paar Handwerker.
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  9. #8

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    Moment...

    ich bin mir nicht sicher ob es stimmt: Zum Einen war die Formel von Holger G nicht wirklich gut lesbar, zum Anderen bin ich nicht unfehlbar. Daher auch die Frage: wenn Holger G die Tabelle zur Hand hat sollte er die Formel ja anhand von ein paar Beispielen überprüfen können.

    Grüße
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  10. #9
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    Formelumstellung

    Vielen Dank für die Mühe,

    Ihre Umstellung der Formel war leider nicht richtig. Mit Hilfe eines Formelumstellungsprogramms haben wir es dann doch noch hinbekommen.

    Die Lösung:

    g = GrenzFeuchteWand
    t = Temp. Wandoberfl.
    u = TempTau
    r = relFeuchteTau

    g = 0.9999134377·r·e^(4.025610272·10^5/(100·t + 2.3467·10^4) - 4.025589958·10^5/(100·u + 2.3467·10^4))

    Bis zur nächsten Frage

    Holger G
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  11. #10

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    Ich sagte ja schon, dass es nicht stimmen muss

    Aber dazu hätte ich jetzt noch eine Frage:

    In der ersten Formel steht für den Tautemperatur-Term sowas wie

    e^
    (
    a*TauTemp
    ---------------
    b+TauTemp
    )

    , also für große Werte von TauTemp sowas wie 1/1 = 1

    Der Term ist - für die Umstellung von Temp_Wandoberfläche nach Grenzfeuchte_Wand sowas wie eine Konstante, wird also mitgeschleppt.

    Jetzt steht nach der Umformung plötzlich sowas wie

    e^
    (
    a'
    ---------------
    b'+TauTemp
    )

    da, also ein Term mit 1/TauTemp.

    Denke ich da jetzt wieder falsch? Wo ist denn die TauTemp im Zähler hin?

    Oder verstehe ich die Formeln einfach nur nicht?

    Naja, Grüße jedenfalls.
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  12. #11
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    Kein Mathegenie

    Wie ich schon erwähnt habe, bin ich kein Mathegenie sondern eher ein Formelanwender. Die Formelumstellung wurde durch ein Programm vorgenommen. Was das Programm gemacht hat, kann ich Ihnen nicht erläutern. Aber vielleicht finden Sie die Antwort in der gesamten Herleitung der Formel.
    Ihr Hinweis könnte die Abweichung der Ergebnisse in Höhe von < 3% von den Tabellenwerten begründen.


    r = relative Luftfeuchte
    T = Temperatur in °C
    TK = Temperatur in Kelvin (TK = T + 273.15)
    TD = Taupunkttemperatur in °C
    DD = Dampfdruck in hPa
    SDD = Sättigungsdampfdruck in hPa
    SDD(T) = 6.1078 * 10^((a*T)/(b+T))

    DD(r,T) = r/100 * SDD(T)

    r(T,TD) = 100 * SDD(TD) / SDD(T)

    TD(r,T) = b*v/(a-v) mit v(r,T) = log10(DD(r,T)/6.1078)

    Parameter:
    a = 7.5, b = 237.3 für T >= 0
    a = 7.6, b = 240.7 für T < 0 über Wasser (Taupunkt)
    a = 9.5, b = 265.5 für T < 0 über Eis (Frostpunkt)

    R* = 8314.3 J/(kmol*K) (universelle Gaskonstante)
    mw = 18.016 kg (Moleku||||||||||||||||||||wicht des Wasserdampfes)

    AF = absolute Feuchte in g Wasserdampf pro m3 Luft

    AF(r,TK) = 10^5*mw/R* * DD(r,T)/TK;
    AF(TD,TK) = 10^5 * mw/R* * SDD(TD)/TK

    Absolute Feuchte (rel. Feuchte, Temperatur in Kelvin) =
    10^5*18,016/8314,3*rel.F/100*6,1078 *10^((7,5*T)/(237,3+T))/(T+273,15)

    Holger G
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Danke, werde mich 'dranmachen
    - aber erst nächste Woche

    Grüße
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  15. #13

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    Jetzt hab'ich mal angefangen....

    und weiss jetzt nicht wo da jetzt die 'GrenzfeuchteWand' und die 'TemperaturWand' sein soll?!

    Naja vielleicht bin ich morgen besser ausgeschlafen...

    Grüße
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