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Tropfende Dachrinne verschrauben?

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  1. #1

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    Tropfende Dachrinne verschrauben?

    Hallo Ihr Experten,
    obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass der Handwerker gepfuscht hat; hier meine Frage:
    Ist das Verschrauben von verzinkten Dachrinnen bzw. Abflußrohren eine übliche Methode? Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass die Teile nicht sachgerecht zusammengefügt wurden und deshab stark tropfen.

    Vielen Dank für Eure bemerkungen.
    Gruss, Wehrter

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  2. Tropfende Dachrinne verschrauben?

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  3. #2

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    naja ......
    die ecke ist vernietet, nicht verschraubt. sie muss nicht verlötet werden, sie sollte umgebördelt werden, wenn das gefälle nicht sichergestellt ist.
    beim fallrohr wird das ausgleichsrohr etwas in den bogen gerutscht sein.
    hochschieben und oben vernieten.
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  4. #3
    Gast360547
    Gast

    ähhhhh???????????? sepp*vorsichtiganfrage*

    Moin,

    sach mal, bei Euch werden Zinkrinnen im Nahtbereich gebördelt und nicht verlötet???
    Kannst mir mal erklären, wie das funzt?

    Danke

    stefan
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  5. #4

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    Hmmm, blitzt da in der Naht Silikon raus, oder was soll das sein. Zur Ausführung, die Überlappung ist viel zu groß, hier wurde wohl mit viel Gewalt gearbeitet. Das Foto entlarvt jedenfalls einen Haufen Murks..
    Wie Stefan schon schreibt, bördeln ist Unsinn. Die Naht muß nach Ausrichtung gelötet werden.
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  6. #5

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    ok ok .....
    wo steht dass verlötet werden muss? (ich lass mich überzeugen)
    bei rheinzink kommts anders rüber.
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  7. #6
    Avatar von Jürgen V.
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    Das wird gelötet!!

    Da hat auch ein Niet nichts zu suchen, zu weit ineinander
    geschoben ists auch und gefuscht was das Zeug hält. Wie das durch bördeln zusammen zu bekommen ist weiß ich nicht. Rohre und Bögen werden verlötet, nur oben am Stutzen nicht damit man es mal abnehmen kann, bei bedarf.

    Wird das Blech bei der Umformung gestaucht, spricht man von Bördeln.
    Wird das Blech gedehnt, ( getrieben )wird der Arbeitsgang Schweifen genannt und mit einem Schweifhammer durchgeführt.


    Bördeln verwendet man heute noch in der Kältetechnik zur Herstellung von lösbaren Rohrverbindungen. Hierfür werden (in der Regel) Kupferrohre mit einer speziellen Überwurfmutter versehen. Dann wird das Rohr mit einem (dem Rohrdurchmesser angepassten) Bördeleisen kegelig aufgeweitet. Mit der Überwurfmutter wird das Rohr mit dem Bördelflansch ohne weitere Dichtungsmittel verschraubt.

    Bördeln ist dem (billigeren) Löten häufig überlegen. Das arbeitsintensive Bördeln verliert dennoch immer mehr an Bedeutung.

    Gibts noch Bilder von weiter weg, wo die gesammte Rinne zu sehen ist?
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  8. #7

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    mir sinn net uffm jahrmarkt
    ich will wissen wo´s steht ! danke
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  9. #8
    Avatar von Jürgen V.
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    Dann fang hier an zu lesen, dann weiter nach hier .

    Bei Zinkrinnen ist mir keine bessere Verbindungsart bekannt.
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  10. #9

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    nene leute......
    Bei einer Dachentwässerung aus Zink bietet es sich an, die Dachrinnen weichgelötet zu verbinden - darauf weist Rheinzink aus Datteln hin.
    der nächste klemptner kommt und sagt "muss ich nicht" und dann?

    wo sind denn unsere DDM und öBSV´s?
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  11. #10

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    Also lieber Sepp, Zinkrinnen werden zur Verbindung gelötet. Das ist gängige Praxis. Die Weichlötverbindung wird in der Klempner (übrigens ohne t) schule und auch in der Dachdeckerfachschule in Mayen den Azubis, von den dort tätigen Ausbildungsmeistern beigebracht.
    Frage an Dich, wie willst Du denn hier eine kraftschlüssige Verbindung herstellen ? Doch etwa nicht mit Klebstoff oder Silikon ?? Und umbördeln, das müßtest Du uns mal vormachen, wie das funktionieren soll.
    Als Architekt schreibst Du doch sicherlich Baumaßnahmen aus, wie sieht denn die Leistungsbeschreibung bei Dir bei der Verbindung von Zinkdachrinnen aus ??
    Eine andere Lösung als das Verlöten bei Zinkrinnen ist mir übrigens nicht bekannt und warum soll das irgendwo stehen ?
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  12. #11

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    was ich nicht kon kon silikon.....
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Klaus Gross Beitrag anzeigen
    und warum soll das irgendwo stehen ?
    weil in D alles irgendwo steht
    schulligung herr klemp(t)ner
    und zur verbindung....
    mal den beitrag hier lesen.
    http://www.klempnerhandwerk.de/htcms...er-fricke.html
    ich kann immer noch nicht erkennen, ob das verlöten ein muss ist.

    ich zitiere
    "Er stellt, im Gegensatz zu den heute gebräuchlichen Verbindungen dem Löten oder Nieten, eine erhebliche Verbesserung dar. Die"
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  15. #13
    Gast360547
    Gast

    ooouuuhhhh sepp!!!!

    Moin,

    [lästermodus on] fällst Du auf so eine Werbeaussage eines Herstellers rein??? Typisch Archi, kann design aber kennt nichts vonne Praxis [/lästermodus off]

    Im Ernst, schon bei Kunststoffdachrinnen waren und sind Verbinder (und nichts anderes ist das bei Fricke) shit, weil nach 5 Jahren undicht. Das mit dem Anpassen an Farbe und Oberfläche MAG bei Aluminiumrinnen VIELLEICHT sinnvoll sein, da kaum ein Mensch dünnes Alu schweißen kann. Beim Rest der Materialien ist das eindeutig Mist.

    Schau mal bei den Fachregeln für Metallarbeiten im Klempnerahndwerk nach dem Stichwort Verbindungsarten. Ne Dachrinne sollte aus meiner Sicht wasserdicht sein. Damit ist die Art der Verbindung vorgegeben.

    Das schöne bei unseren Fachregeln ist der Umstand, dass auswendiglernen nix bringt, verstehen und die Querverbindungen kennen muß man(n) können

    Grützi

    stefan
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  16. #14

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    ist ja alles recht und gut.
    das ne rinne dicht sein muss iss ja wohl klar.
    aber bisher hat mir noch keiner gesagt in welcher fachregel steht, daß die rinne verlötet werden muss.
    hier gehts mir nicht um werbeaussagen oder meinungen.
    ich will klar und deutlich hören, daß eine nicht verlötete rinne auch wenn sie dicht ist (wieauchimmer) ein klarer mangel darstellt.
    fallbeispiel: gu-funktionsbeschreibung - metalldach mit vorgehängter metallrinne nach den blabla-richtlinien und atv´s.
    nicht verlötete rinne - abnahmefähig? wenn nein - warum?
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