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Übergang Fassadenputz/Dachbalken

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  1. #1
    cederic
    Gast

    Übergang Fassadenputz/Dachbalken

    Auf der Giebelseite (es handelt sich um ein Reihenendhaus) wurde
    damals der Aussenputz bis an den Dachbalken bündig heran geputzt. Nach
    nunmehr einem Jahr befindet sich hier ein Spalt zwischen dem
    Dachbalken und dem Fassadenputz, der nicht gleichmäßig breit verläuft (max. Breite ca. 3cm). Vermutlich ist mittlerweile das verbaute Holz vollständig ausgetrocknet und ist dabei natürlich geschrumpft und so der Spalt entstanden. Der Zimmermann ist der Ansicht, dass dies ganz normal ist und kein Mangel der durch Ihn zu beseitigen ist. Zum einen habe ich die Frage, ob dem wirklich so ist, denn bei einem Gegenüberliegenden Haus (anderer Bauträger) ist dem nach nunmehr drei
    Jahren noch immer nicht so? Ausserdem habe ich die Befürchtung, dass sich hier Ungeziefer unter dem Dach einnisten kann. Alle anderen Öffnungen wurden seinerzeit nämlich durch den Zimmermann/Dachdecker mit einem Metallband mit Lüftungsöffnungen verschlossen.
    Ich kann es leider nicht richtig einschätzen und bitte daher um Eure Meinung, insbesondere ob es sich hier um einen durch den Zimmermann zu erbringende Mängelbeseitigung handelt. Oder muss ich einfach selber ran und den Spalt verschliessen (wenn, könnt Ihr mir einen Tipp geben womit ich dies am sinnvollsten machen kann)?

    Vielen Dank für Eure Hilfe und ein schönes Wochenende!
    Torsten
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  2. Übergang Fassadenputz/Dachbalken

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Rechtlich schwierig. Kommte auf den vertrag und die Leistungsbeschreibungt an. Vermutlich hätte Sie der Putzer aber darauf Aufmerksam machen müssen, dass hier besondere Maßnahmen erforderlich sind. Hätte halt mehr gekostet.
    Den Zimmermann werden Sie kaum dran kriegen.

    Was für Mauerwerk? Was für Putz? Fotos?
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  4. #3

    Registriert seit
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    Beruf
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    Beiträge
    834

    Zimmermann

    hat da wohl wenig falsch gemacht; es sei denn, Sie hätten vertraglich eine festgelegte Einbau-Holzfeuchte vereinbart.

    Zum damaligen Zeitpunkt galt die "DIN 4074-alt", die von halbtrockenem Einbau, d.h. Holzfeuchten bis zu 25% ausgeht.

    Ein einseitiges Einschwinden von 3 cm ist allerdings auch dann nur bei sehr hohen Holzquerschnitten (tangentiale Richtung) möglich.

    Auf jeden Fall hätte der Putzer einen Spalt zum Holzlassen müssen, der dauerelastisch (Kompriband oder Acrylfuge) auszuführen ist.

    Eine genaue Beurteilung ist aufgrund fehlender Information (Holzquerschnitt, WDVS oder direkt verputztes Mauerwerk) nicht möglich.
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