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  1. #1

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    Maximales Gefälle für Abfahrt aus Basalt

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    wir beabsichtigen, in unserer Garageneinfahrt Basalt 8/11 schuppenförmig verlegen zu lassen. Leider erhalten wir von angefragten Gartenbauern widersprüchliche Angaben zum maximal möglichen Gefälle ohne dass sich der Pflasterverbund der Abfahrt bei Benutzung auflöst/verschiebt.
    Die Aussagen bewegen sich zwischen "bei möglichst knirscher Verlegung machbar" über über "die steilsten Teile der Abfahrt am besten mit Rompox-Fuge" bis hin zu "komplette Abfahrt mit Rompox-Fuge". An der steilsten Stelle beträgt die Neigung ca. 22 %. Gibt es hierzu eine DIN/andere Norm/ Empfehlung/ Anweisung?
    Wir freuen uns auch, wenn Ihr uns einen Tipp gebt, bei welchem Verband wir mal nachfragen könnten. Vielen Dank im Voraus für Eure Bemühungen.

    mfg
    OM
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  2. Maximales Gefälle für Abfahrt aus Basalt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    hallo
    22% ist schon ein schluck aus der pulle , man müste natürlich wissen wie das gesammtprofil der einfahrt ist .
    eine möglichst knirsche verlegung ist auf keinen fall fachgerecht , bei natursteinpflaster sieht sie din 5mm fuge als minimum vor.unter umständen müsste man in richtung bettungsmörtel/feste fuge denken , ist wahrscheinlich sicherer aber eigentlich gegen die regeln der pflasterkunst.

    müsste man in natura sehen, bilder?????

    gruss j.p.
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  4. #3

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    Mir ist auf Anhieb nichts bekannt, was das max. Gefälle für Pflaster regelt. Einschränkungen ergeben sich wenn dann aus anderen Rechtsvorschriften, z.B. der Garagenverordnung NRW http://www.umwelt-online.de/recht/ba...r/nrw/gar1.htm
    Dort findet sich eine max. Neigung von 15%, allerdings nur für Mittel- und Großgaragen - die private Garagenzufahrt ist nicht limitiert (allerdings die anderen Anforderungen an die Übergänge beachten, vor allem, damit ihr Wagen hinterher nicht aufsetzt).

    Wie wasweissich schon sagt, ist bei ungebundener Verlegung mind. 5 mm Fuge einzuhalten, sonst kann die Fuge keinen kraftschlüssigen Verband aufweisen. Aus eigener Erfahrung (am Elternhaus steile Rampe mit ungebunden verlegtem Granitpflaster 9/11 in Schuppenform und Befahrung mit schwerem Mercedes): 1.) Sie werden die Fahrspuren sehen! Durch das Bremsen Kanten sich die Steine im Lauf der Jahre leicht an - nicht üppig oder mit Stolpergefahr, aber dennoch deutlich von den Randflächen abgesetzt - ist eine pers. Entscheidung, ob man damit leben kann/möchte. 2.) Der Grand in den Fugen wird sich nie so setzen/verzahnen, dass sie bei dem Gefälle keine Ausspülungen hätten - da schwemmt im Lauf der Zeit immer etwas Fugenmaterial aus und ist ggf. zu ersetzen.

    Wenn gebundene Fuge (die sog. "Rompox-Fuge"), dann auch nur auf gebundener Bettung. Die Kräfte der Befahrung nimmt Ihnen keine 3 cm tiefe Fugenfüllung dauerhaft auf, da sind Risse einfach vorprogrammiert! Die Bettungsstärke würde ich mir auch explizit vom Hersteller des Pflasterfugenmaterials bestätigen lassen, damit Sie eine saubere Gewährleistung bekommen. Komplett gebunden ist m.E. auch nicht gegen die Regeln der Pflasterkunst, im Gegenteil, ist aber von der Oberfläche her gewöhnungsbedürftig - ich finde persönlich, dass dauerhaft verfugte Kleinsteinflächen immer sehr tot aussehen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die beiden Antworten. Ich habe noch mal selber ein wenig gegoogelt und dabei den Natursteinverband gefunden, der unsere Anfrage dahingehend beantwortet hat, dass eine möglichst knirsche Verlegung (Fugen so dünn wie möglich) oder alternativ eine Bettung in einem wasserdurchlässigen Mörtelbett erfolgen sollte.

    mfg
    OM
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  6. #5

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    Wo steht das?

    War das eine mündliche Auskunft oder steht das irgendwo geschrieben? Das würde mich auch sehr interessieren? Gibt´es einen link?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Auskunft per e-mail ohne Verweis auf Vorschriften, Normen etc., also im Prinzip "private" Aussage.

    mfg
    OM
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  8. #7

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    Ausrufezeichen Din 18 318

    DIN 18 318 Verkehrswegebauarbeiten - Pflasterdecken, Plattenbeläge, Einfassungen
    3.5 Natursteinpflaster
    3.5.2 Versetzen
    "Die Pflastersteine sind in der Pflasterbettung hammerfest im Verband zu versetzen. (...) Klein- und Mosaikpflaster sind in Segmentbögen engfugig zu versetzen. Die Fugenbreite darf in Kopfhöhe der Steine bei Kleinpflaster höchstens 10 mm, bei Mosaikpflaster höchstens 6 mm betragen; Preßfugen sind nicht erlaubt."

    Engfugig ist etwas anderes als knirsch aneinander - wo sich Fugenmaterial nicht mehr Verzahnen kann, ist im Prinzip keine Fugenfüllung da!

    @Tarantino: Hier ein kopierter Beitrag aus bau.de:

    Richtiges Verfugen meines Natursteinpflasters 13.07.07
    Hallo,
    hab mich zwar hier im Forum umgeschaut, aber dennoch nicht das passende gefunden.
    Folgende Sachlage: Garageneinfahrt, leicht ansteigend wurde mit Kopfsteinplaster (Grossplaster 10 x 14)gepflastert. Den Unterbau bildet ein min. 20 cm Schotterbett, das gut mit einer Rüttelplatte verdichtet wurde. Anschließend habe ich die Stein im Reihenformat in Splitt (2-5 mm)verlegt und ca. 2/3 mit Splitt verfüllt. Die Splittgefüllten Fugen habe ich mit einem Zollstock noch verdichtet. Die Fugen haben eine Breite von ca. 1 bis 3,5 cm, je nach Breite des Steines. Jetzt habe ich hier im Forum gelesen:"weiche Bettung - weiche Verfugung". Dies würde bedeuten ich muss mit Quarzsand verfugen, oder? Viele Hersteller bieten sogenannte 1k Fugenmasse an, die nur eingekehrt werden muss. Diese ist teuer (wäre mir noch egal, wenn es was bringt)und meistens steht in der Verabeitungsanleitung"nur bei gebundener Ausführung". Habe ich aber nicht. Also, was bleibt mir noch? Welches Fugenmaterial kann/muss ich benutzen. Kann man auch Trasszement mit Rheinsand mischen und trocken einkehren oder muss dieser Erdfeucht sein? Ich bin echt ratlos und die Baustoffberater sind hier auch keine Fachleute. Nehmen Sie das 1K von ... das hält ewig, kostet auch das meiste und Gewährleistung habe ich keine. Toll. Wer kann mir hier eine echte Hilfe sein?
    Danke
    Name: .....

    Tragschicht, Bettung, Stein und Fuge bilden eine Einheit, ... 14.07.07
    Tragschicht, Bettung, Stein und Fuge bilden eine Einheit, die die auftretenden Kräfte aufnehmen sollen. Bei ungebundenen Bauweise ist das Setzungsrisiko bei PKW-Befahrung groß. Ein gebundener Fugenmörtel nimmt die horizontalen Kräste uaf und bietet eine bessere Lastverteilung, letztendlich reißt aber die Fuge, wenn der Druck zu groß ist und der Stein sich setzt.
    Daher werden all die gebundenen Fugenmörtel auf ungebundener Tragschicht nur dann empfohlen, wenn quasi keine Belastung auftritt: auf Wegen und Terrassen. Bei Befahrung wird immer eine gebundene Tragschicht vorgegeben und dann die Fuge auch gebunden ausgeführt.
    Eine ungebundene Fuge wird üblicherweise in 0/2, 0/3 oder 0/4 mm oder in Brechsand-Splitt-Gemisch 0/5 mm ausgeführt. Allerdings immer filterstabil zur Bettung, die entsprechend aus Sand 0/4 mm oder Brechsand-Splitt-Gemisch 0/5 mm Sand 0/2 mm bestehen sollte. Splitte ohne Nullanteile 1/3 oder 2/5 nur bei positiven Erfahrungen bzw. bei Ökopflaster, wenn auch die Fuge damit gefüllt wird.
    Da ihnen die Splittfuge anscheinen nicht gefällt, wird es schwierig. Von gebundener Verfugung ist wegen mangelnder stabilität abzuraten. Eine ungebunden Fuge wird ihnen mit der Zeit langsam in die Bettung einrieseln - m.E. aber die sinnvoller (und dann nach gutem Einschlämmen von Zeit zu Zeit nachzusandende) Variante.
    Zum Detaillierten nachlesen z.B. hier: http://www.pflasterdecke.de
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von OM Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die beiden Antworten. Ich habe noch mal selber ein wenig gegoogelt und dabei den Natursteinverband gefunden, der unsere Anfrage dahingehend beantwortet hat, dass eine möglichst knirsche Verlegung (Fugen so dünn wie möglich)
    wenn ein fachverband (so habe ich das verstanden) derart schwammig formulierte missverständliche empfehlungen abgibt finde ich bedenklich.
    was bitteschön ist unter möglichstknirscher verlegung zu verstehen??
    die normen sind wie puschel1 schreibt ziemlich eindeutig.

    Zitat Zitat von OM Beitrag anzeigen
    oder alternativ eine Bettung in einem wasserdurchlässigen Mörtelbett erfolgen sollte.
    das mit der wasserdurchlässigen mörtel-bettung begegnet mir immer wieder , halte ich aber für eher problematisch, gerade bei steileren auffahrten (wintertauglichkeit wegen tausalz).ich habe durchaus gute erfahrungen mit hochvergüteten "dichten" bettungs/fugensystemen gemacht ,die aber natürlich ihren preis haben ,wobei es wahrscheinlich billiger ist einmal richtig als zigmal nachbessert .

    @puschel
    Komplett gebunden ist m.E. auch nicht gegen die Regeln der Pflasterkunst, im Gegenteil, ist aber von der Oberfläche her gewöhnungsbedürftig -
    mein bezug auf die pflasterkunst ist die würdigung eines tausende jahre altes handwerks , das ohne epoxid & co dauerhaftes hervorgebracht hat . eine brechsad/splitt gebettete und brechsand/feinsplitt gefugte natursteinpflasterung ist schon was fürs herz..........
    komplettgebunden machen wir auch , wenn bestellt , (immer noch schöner als beton) aber ist halt wie du schreibst gewöhnungsbedürftig und nicht ganz gefühlsecht

    gruss j.p.
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  10. #9

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    mein bezug auf die pflasterkunst ist die würdigung eines tausende jahre altes handwerks
    Ich gebe dir ja in Bezug auf "gefühlsecht" völlig recht - allerdings haben wir hier eine Sondersituation, denn die alten Römer hatten keine gepflasterten Tiefgaragenzufahrten mit 22% Gefälle! Da wäre jeder Eselskarren abgegangen wie Ben Hur!
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    was mir noch dazu eingefallen ist , wäre eine rasterung der fläche in den man je nach länge der auffahrt einige "querrigel" einbaut, welche die schubkräfte aufnehmen.

    im vorliegenden fall würde ich auch eine geeignete gebundene bettung tolerieren
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  12. #11
    Avatar von Gartenmatz
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    Zitat Zitat von puschel1st Beitrag anzeigen
    Ich gebe dir ja in Bezug auf "gefühlsecht" völlig recht - allerdings haben wir hier eine Sondersituation, denn die alten Römer hatten keine gepflasterten Tiefgaragenzufahrten mit 22% Gefälle! Da wäre jeder Eselskarren abgegangen wie Ben Hur!

    Das ist so nicht richtig...
    Bei uns im Ort gibts ne Burgruine, da haben sie letztes Jahr die alte Auffahrt zur Zugbrücke ausgebuddelt.
    Feldsteinpflaster aus Sandstein.....Bettung feiner und gröberer Sand......Fuge wie es sein soll mit gemisch Standkorn und Füllkorn mit Karrenspuren.
    Ich habs nicht gemessen aber 22% sind dagegen ein Klacks.

    Und die alten gepflasterten Strassen waren auch immer etwas nach oben gewölbt...ein wenig wie ein Rundbogen.
    Die alte Hauptstrasse bei uns im Ort hat die in der Neuzeit anfallende Verkehrslast bis in die 90er Jahre mitgemacht.
    Dann wurde sie erneuert...mit Verbundsteinen.....2002 sahen die schon aus wie vom Hochwasser angeschwemmt.

    Tja...das war noch Qualität...seinerzeit.



    Matz
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Gartenmatz Beitrag anzeigen
    Und die alten gepflasterten Strassen waren auch immer etwas nach oben gewölbt...ein wenig wie ein Rundbogen.
    und welchen zweck hatte denn das??
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von Gartenmatz
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    Zweck?

    und welchen zweck hatte denn das??
    Die Fläche gewölbt.....mit stabilen Rändern eingefasst....ja was zum Henker könnte das für einen Zweck haben.
    Ist ein Statiker in der Nähe ?


    Matz
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    wenn du nicht weiss was du da schreibst dann lass es besser...........


    j.p.
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