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Luftwärmepumpe im Kfw60 im RMG ausreichend?

Diskutiere Luftwärmepumpe im Kfw60 im RMG ausreichend? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Luftwärmepumpe im Kfw60 im RMG ausreichend?

    Hallo liebe Experten,

    ich plane im Rhein-Main-Gebiet (bei Groß Gerau) ein KfW60 Haus und möchte dieses mit einer innen liegenden Luftwärmepumpe (LWP) beheizen.

    Meine Archtektin meint, dass die LWP völlig ausreichend und wirtschaftlich ist. Die Wirtschaftlichkeit bezieht sich sicherlich primär auf den Jahresdurchschnitt. Habe in Betirebskostenrechnern mal den Vergleich zur Gas-Therme gemacht.

    Aber ich würde gern wissen, ob jemand Erfahrung mit LWP hat. Funktionieren diese einwandfrei? Wie ist die Instandhaltung? Muss enteist werden?
    Kann ich auch bei Wintereinbruch warm duschen? Ist sie wirklich wirtschaftlich?

    kurz: ist es sinnvoll oder gibt es bessere Alternativen?

    Wärmesonden o.ä. sind aufgrund des hohen Grundwasserspiegels problmeatisch...

    Danke und schönen Gruß
    Willi
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  2. Luftwärmepumpe im Kfw60 im RMG ausreichend?

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  3. #2

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    Hallo,
    wir haben seit 2 Jahren eine Wärmepumpe im Keller stehen. Ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder treffen. Wir haben ein Fertighaus, Wohnfläche 128 qm, 4 Personen Haushalt, Wasserspeicher 300l, unsere WP hat 6,1 Kw dadurch sehr sparsam. Du sparst bei einem Neubau alleine schon die Kosten von einem Gasanschluß von ca. 2.800 Euro. Wartungskosten haben wir keine da nichts gewartet werden muß, Schornsteinfeger auch nicht wir haben keinen Kamin.

    Warmwasser, kein Problem auch wenn wir alle 4 nach einander Duschen.

    Im ersten Winter hatten wir es zu warm im Haus man muss erst mit einem neuen Haus seine Heizerfahrung machen. Die Betriebskosten im ersten Jahr für warm Wasser und Heizung belief sich bei uns auf 600 Euro ich rechne im zweite Abrechnungsjahr mit ca. 400 Euro. Wie schon gesagt am Anfang heizt man zu hoch und zum anderen lief nach der Errichtung unseres Hauses 3 Wochen lang ein Estrich Aufheizprogramm um den Fußboden zu trocknen.

    Ich hoffe ich konnte dich zu einer WP bewegen, ist wirklich eine feine Sache. Und die Umwelt dankt es dir.

    Grüße aus dem Rheingau www.Ruedpower.de
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Witschi Beitrag anzeigen
    Habe in Betirebskostenrechnern mal den Vergleich zur Gas-Therme gemacht.
    Willo,

    zu welchem Ergebniss (Werte) bist du denn bei den Vergleichen gekommen?

    Elvis
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo,
    vielen Dank für die Info.
    Deine aussagen beziehen sich auch auf eine innen stehende LuftWP?

    Gruß
    Willi
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  6. #5
    planfix
    Gast
    in deiner region, funzt die LWP auch im winter gut, wenn sie richtig dimensioniert wurde.
    als bessere lösung würde ich dir jedoch eine direktverdampfungs WP raten. hier ist die erforderliche el. antriebsenergie deutlich geringer und die JAZ sicherlich doppelt so gut.
    bei einem kfw 60 haus benötigen sie für einen erdkollektor zur direktverdampfung ca. genau so viel kollektorfläche, wie sie wohnfläche beheizen. da für haben sie dann einen hocheffektive WP.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Direktverdampfer werden so ca. 1,5m unter der erde verlegt, richtig?

    bei uns ist der grundwasserspiegel sehr hoch. geht schon ab 1m los. könnte es da probleme geben? müsste wahrscheinlich eine genehmigung einholen.

    mein grundstück ist sehr klein (doppelhaushälfte). habe 280m2 inkl. hausfläche. könnte eng werden. hmmmm....

    werd mal den architekten fragen.
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  8. #7
    planfix
    Gast
    ob der architekt es weiß?:Roll
    direktverdampfer benötigen keine genehmigung.
    die grundwassernahe verlegung macht so eine anlage sehr effektiv, weil sich der kollektor sehr schnell generiert, für die verlegung im grundwasser ist eine wasserrechtliche genehmigung erforderlich. siehe din 8901
    die maximale verlegetiefe ist in der din 8901 mit 1,50m angegeben. du kannst also diese tiefe unterschreiten. da das grundwasser nicht gefriert, könnte man den kollektor auch im oberen grenzbereich, also auch in einer tiefe von ca. einem meter verlegen. eine obergrenze wird in der DIN nicht genannt. nur dass min. 50cm über den rohren ein warnband zu verlegen ist. addiertst du dazu noch 30cm humus, kannst du auch eine verlegetiefe von 80cm anstreben.
    all dies wissen aber die spezialisten, die diese anlagen einbauen.
    auch wenn in einem sehr harten winter mal der frost bis zum kollektor eindringt, werden die -40°C auf die die kältemittel ausgelegt sind sicherlich nicht erreicht. eine solepumpe arbeiten dann schon lange nicht mehr.
    .
    idealerweise legt man den kollektor 10cm über grundwasser, da hier der kollektor besonders effektiv arbeitet.
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  9. #8
    Themenstarter

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    ok, vielen Dank planfix
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  10. #9

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    Reden Betriebskosten im zweite Jahr

    Juhu, ich habe den Zähler für das zweite Betriebsjahr abgelesen. 2258 KW nach dem Strompreis vom letzten Jahr ist das in Euro ein Jahresverbrauch von 280€ Brutto.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von fp.papa Beitrag anzeigen
    Juhu, ich habe den Zähler für das zweite Betriebsjahr abgelesen. 2258 KW nach dem Strompreis vom letzten Jahr ist das in Euro ein Jahresverbrauch von 280€ Brutto.
    Es ist schön, möglichst wenig Kosten zu haben! Nur , der letzte Einjahreszeitraum war vieles...nur nicht repräsentativ, da viel zu warm.

    Wir denken für unser BV auch über eine WP nach, unterstützt durch einen Kaminofen (auch wegen der Gemütlichkeit). So sollte der Heizstabeinsatz auf ein Minimum beschränkt sein...

    Gruss aus Rheinhessen
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  12. #11

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    [QUOTE=Witschi;173554]280m2 inkl. hausfläche. könnte eng werden. hmmmm....

    QUOTE]

    ..das wird in der Tat wohl eher nix.
    bei 280qm ./. Haus ./. Abstandsflächen bleiben grob nur 90qm übrig und die verlegt überwiegend vor und hinter dem Haus. Mit Garage noch weniger...
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  13. #12

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    Hallo

    kann mir jemand Angaben und Erfahrungen über die Best Comfort Wärmepumpe machen ?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    auch wenn in einem sehr harten winter mal der frost bis zum kollektor eindringt, werden die -40°C auf die die kältemittel ausgelegt sind sicherlich nicht erreicht. eine solepumpe arbeiten dann schon lange nicht mehr.
    Nur mal so aus Neugierde, warum arbeiten Solepumpen dann schon lange nicht mehr?
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  16. #14
    planfix
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    Nur mal so aus Neugierde, warum arbeiten Solepumpen dann schon lange nicht mehr?
    sole ist mit einem frostschutzmittel versehen.
    der temperaturbereich ist ist über dessen konzentration festgelegt.
    das frostschutzmittel ist nicht gerade billig, daher wir oftmals so wenig wie möglich zugesetzt.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    das frostschutzmittel ist nicht gerade billig, daher wir oftmals so wenig wie möglich zugesetzt.
    Bin mir nicht sicher, aber könnte es nicht sein, daß Sole auch den Wärmeübertrag behindert? Vielleicht deswegen die Konzentration möglichst niedrig wählen.

    Gruß
    Ralf
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