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  1. #1
    Lurvig
    Gast

    Frage Terrassenaufbau ?

    Hallo,

    Situation:

    (Altbau-)Terrasse über Anbau, Betondecke (m.D-T-Träger), 3 x Wandanbindung, 1 x Ablauf in Regenrinne.

    Vorhaben:

    komplett neuer Aufbau inkl. Fliesenbelag + vernünftigem Ablaufsystem + in die Mitte der Terrasse ~ 1 qm begehbares Glas im Edelstahlrahmen

    Bisherige Planung:

    1. Betonsohle
    2. Bitumenvoranstich
    3. Dampfsperr-Bitumenbahn (von AWA / Bitulit oder Ceresit?) - kaltklebend
    3.1. Eingelassene Leiste für Wasserablauf aus Drainagematte in Rinne (welches System - Schlüter; Gutjahr.... ?)
    4. Drainagematte (Schlüter; Gutjahr.... oder "Bauhaus"?)
    5. Estrich mit Gefälle
    5.1. Abschlussprofil "T" in Estrich eingelassen als "Wasserstop" unter Fliesenrand
    6. Dichtband Boden/Wand (PCI; Sopro?) eingearbeitet mit Fliesen-Voranstrich
    7. Flexkleber, Fliesen, Ränder mit Rundschur + Silikonfuge abdichten

    Fragen:

    a) Was haltet ihr generell von diesem Aufbau?
    b) Ergänzungen/Vorschläge zu den Produkten (preiswertere Alternativen)
    c) Ideen für das Leisten"Problem" bzw. Regenrinne
    d) Die T-Träger haben den alten Belag "hochgehoben" (Rost?); soll ich das ignorieren oder aufstemmen, entrosten, schutzanstrich, wieder zumachen?
    e) Soll ich Dämmung einbringen (Styrodur?), wenn ja wo (zwischen Estrich und Fliesenaufbau oder "tiefer"?)
    f) wie krieg ich am besten dem Rahmen fürs Glas dicht ??


    So, ne Menge Fragen, aber ich hoffe ich bin hier am richtigen Ort zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten
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  2. Terrassenaufbau ?

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  3. #2
    Lebski
    Gast
    Mal mal ein Schnitt.
    Wie groß?
    Was ist unter dem Anbau?
    Gehen auch altenativen zu Fliesen? Ich mag die nicht auf Terrassen.
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  4. #3
    MB
    Gast

    Dämmung?

    Wo ist überhaupt die Abdichtung? Dachdecker fragen, die sind dafür zuständig.
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  5. #4
    Lurvig
    Gast
    @ Lebski

    -ca. 20 qm
    -darunter ist die Küche
    -Fliesen sind meine erste Wahl, was für Alternativen schlägst du vor?

    @ MB

    Dachdecker fragen? Habe 4 "Fachleute" (Dachdecker) da gehabt und 4 total unterschiedliche Meinungen bekommen. Reichte von "den alten Kram lassen wir drauf, abdichten, estrich drauf und das reicht" bis zu der high-tech Variante die mal so eben so 3500,- Euro kostet (die ich selbst als Dipl.Ing nicht mehr reproduzieren und nachvollziehen kann).

    Abdichtung - hatte ich "vergessen" (bewußt?) - wenn dann doppellagige PE-Folie unter die Drainagematte.
    Aber die angesprochene Drainagematte soll lt. Schlüter (bsp.) gleichzeitig Abdichtung sein ("geschlossenen Polyäthylenfolie mit einseitig ausgeformten Noppen. Die vlieskaschierte Noppenseite, auf der die Belagskonstruktion aufliegt, wirkt als ganzflächige Drainageebene mit extrem hoher Wasserableitkapazität.
    Als geschlossene Polyäthylenbahn dient Schlüter-TROBA-PLUS zusätzlich dem Schutz der Abdichtung")
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    herr, hilf mir lesen!

    ich find nix .. von wegen troba = abdichtung
    ach ja - dafür is die doppelte pe-folie?

    wieder mal ein klasse beispiel, was bei maximal komplizierten konstruktionen (wir machen mal eben begehbares glas, in käsekuchen eingedichtet - kann ja jeder) ohne trennung von planung/überwachung und ausführung rauskommt.
    nur zu - das wird schon. dem inschenör is zu schwör
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  7. #6
    Avatar von jetter
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    So ein Vorhaben sollte

    bei vernünftiger Plaung funktionieren, ist aber eben nicht ganz einfach.

    Ausführungshinweise ohne genauere Ortskenntnis aber schwierig bei diesen nicht alltäglichen Vorstellungen.

    Rostende D-T-Träger (Blattrost) ignorieren zu wollen, stimmt mich zumindest vom Gedankenansatz her schon nachdenklich.
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  8. #7
    Lurvig
    Gast
    @ mls

    autsch, erwischt! Wer lesen kann ist klar im Vorteil
    Troba dient zum Schutz der Abdichtung...... na, gib ich mal klein bei

    hey, stand in meinen fragen irgendwas von direkt alles schlecht reden?

    wie gesagt, anregungen + verbesserungsvorschläge ind gern gesehen

    zum thema planung/ausführung/überwachung:

    planung: 2 glasereien + alle 4 angesprochenen Dachdecker auf dieses Vorhaben angesprochen - Ergebnis ~ 4 verschiedene Ausführungsvarianten

    ausführung: man ist ja nicht als inschenör auf die Welt gekommen, jahrelange schlosser berufserfahrung sollten reichen um handwerker-technisch nicht ganz hilflos da zu stehen.....

    überwachung: ?

    @ jetter

    träger werden, nach ner nacht drüber schlafen und mal mit verstand betrachtet, entrostet......

    welche Infos wären noch von nutzen zur besseren vorstellung?
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  9. #8
    Lebski
    Gast
    Ich bin ja ein Freund von "mach dicht und ruhe ist". Ausführung, die ich so schon gemacht habe:
    Abdichtung Schweissbahn
    XPS Dämmung
    Abdichtung Schweissbahn 2-Lagig
    PE-Gleitfolie
    Estrichbeton als Gefällebeton mit Stahlfasern und PE-Fasern und Mattenbewehrung Q 378, Mindestdicke 8 cm
    Betonoberfläche mit Hartstoffeistreuung, geglättet.
    Ordentlich Nachbehandeln (Curing und Folie)
    Randanschlüsse mit Hohlkehle aus Epoxi-Mörtel
    Abdichtung der Randfugen mit Sika Pro 3 WF (25% Dehnvermögen)
    Zulagebewehrung wäre noch im Bereich des Oberlichtes notwendig, ausserdem würd ich dort noch ein Quellband empfehlen und eine Raumfuge, natürlich ohne Hohlkehle.
    Randabschalung mit Edelstahlblech, zur Entwässerung in eine Dachrinne, Alternativ Kastenrinne.
    Die Oberfläche kann so bleiben, kann Beschichtet werden, Fliesen im Aussenbereich sind sehr schadensanfällig und rutschig.

    Ist auch nur eine Möglichkeit von vielen.
    Ich verkriech mich jetzt mal, da ich jetzt wohl haue bekomme...
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  10. #9
    Avatar von jetter
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    wieso haue

    der Vorschlag ist doch erstmal gut

    Ich denke auch, dass so die Fläche vernünftig hinzubekommen ist.

    Nur noch das Glas berechnen lassen und einbauen, dann wars das doch schon.
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  11. #10
    Avatar von bauhexe
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    Original geschrieben von Lurvig
    [B
    ausführung: man ist ja nicht als inschenör auf die Welt gekommen, jahrelange schlosser berufserfahrung sollten reichen um handwerker-technisch nicht ganz hilflos da zu stehen.....

    ....

    @ jetter

    träger werden, nach ner nacht drüber schlafen und mal mit verstand betrachtet, entrostet......

    welche Infos wären noch von nutzen zur besseren vorstellung? [/B]
    Und was soll uns dieser Beitrag sagen Herr Inscheniör

    Ich versteh's nicht, bin auch Inscheniöse.

    Ein Dachdecker wird sich nicht zum Rost äußern. Is auch besser so!
    Soll er sich nun zu den Fliesen, deren Unterbau oder der Statik äußern? Auch Quatsch!
    Kann es sein, daß der/die Träger rosten durch Kondens-/Tauwasser von innen??
    Und da hab ich gleich die nächste Frage: Wo liegt wieviel Wärmedämmung oder wird die Küche nicht beheizt?
    Und gleich noch ne Frage: Warum Draingematte, kann man das Wasser nicht auf der Terrasse ( Belag mit Gefälle) ableiten? UND Wandanschluß nicht vergessen!!!

    Vielleicht dann doch zu einem Bauinscheniör/öse und mal eine komplexe Betrachtung und Planung anstellen lassen. Schließlich würde ich auch keine Software entwickeln wollen oder ein Motorrad.

    Gruß Hexe
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    3,943
    Zitat:

    zum thema planung:

    planung: 2 glasereien + alle 4 angesprochenen Dachdecker auf dieses Vorhaben angesprochen - Ergebnis ~ 4 verschiedene Ausführungsvarianten


    Dann würde ich genau so bauen.
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  13. #12
    Lurvig
    Gast
    Klar,
    man nehme einen Architekten zur Beauftragung, einen Bauinscheniör/öse zur Planung und Überwachung, einen Statiker um das ganze berechnen zu lassen, einen Schlosser um die vom Betonsanierer freigelegten T-Träger gegen Rost behandeln zu lassen, einen Dachdecker für den unteren Teil des Aufbaus und zu guter letzt einen Fliesenleger um das ganze schön aussehen zu lassen...

    Kostet mich ein kleines Vermögen und das Ergebnis wäre höchst wahrscheinlich annähernd das gleiche....

    Die Träger rosten, so wie's bis jetzt aussieht, aufgrund von eingedrungenem Wasser durch Risse im (zu dünnen) darüberliegendem Beton. Hey, das Ding ist Baujahr 1930....

    Drainagematte: Soll (lt. Dachdecker) evtl. anfallendes Wasser unterm Estrich ableiten.

    Wärmedämmung: gab's bis jetzt nicht. Decke besteht zur Zeit nur aus beschriebener Betondecke. Soll (s.u.) jetzt in Form von Styrodurplatten mit in den Aufbau mit eingebracht werden.


    @ Bruno

    kleiner Scherz, gell ? oder hab ich was verpasst??
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  14. #13
    Lebski
    Gast
    Wenn du so viel Wasser unter dem Estrich hast, dass du ne Drainmatte brauchst, gute Nacht.
    Das ist in meinen Aufbau nur eine Sicherheit, dass falls ein Riss käme, man nicht sofort Panik machen muss.
    Scheint dir aber nicht zuzusagen, oder?
    PS. Ekliges Bild, trägt man das heute in Köln? Oder nur wenns gegen Dortmund geht?
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  16. #14
    Lurvig
    Gast
    Als was anderes sollte die Drainage auch nicht gedacht sein.
    Aber da waren sich die Herren Dachdecker (zumindst 3 von 4)ausnahmsweise einig, das ne Drainage besser wäre. Denke auch das sie, wie du schon sagtest, im Fall das irgendwann mal Risse und so, Sinn macht.

    ps: sagen wir mal düster, nicht eklig aber wäre mal ne Idee, in der Aufmachung zum nächsten Heimspiel zu wandern.... *lol*
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  17. #15
    Lebski
    Gast
    Wie ich sagte, ich mag "mach dicht und ruhe ist".
    Ist so erprobt. Selbstversuch auf 55 m². Mit Risspanik sei gesagt:
    Man kann einen Riss nicht immer sofort schließen (was tun wenns regnet?). Es kommt aber nicht viel Wasser durch, wenn das Gefälle stimmt. Drainageebenen schwächen das System. Meine Meinung.
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