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Oel Contra Gas

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  1. #1
    Avatar von stefanSmi
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    Oel Contra Gas

    Hi,
    wir wollen uns ein freistehender Einfamilienhaus bauen. 1,5 Geschosig unten Wohnen oben schlafen mit Nutzkeller. (also ganz normal) In keller Keine Heizung im EG Fussbodenheizung und im DG Heizkörper.

    Nun zu meinem Dillema. Wir haben div Angebote von Bauträgern und Fertigbauern... (Massivbau und auch Holzständer, ich bin in der beziehung leidenschaftslos :-)

    Bei der Heizung bieten die meisten Gasbrennwertthermen an. Nur wenige bieten eine Ölheizung an. Bei genauerer Nachfrage hat man immer den Eindruck bei Gas bekommt der Lieferant bessere Rabbatte (die er einstreicht :-( , oder ich bekomme keine Richtige Antwort.

    Wo liegen den die Vor/Nachteileteile von Gas oder Öl ??

    Was sollte man einbauen ?

    Gruß Stefan
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  2. Oel Contra Gas

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Tja, da gibt es einige Unterscheide. Die müssen entsprechend der eigenen Vorliebe bewertet werden.

    Gasthermen werden von BT meistens angeboten, da sie in der Anschaffung und Montage günstiger wegkommen als Ölheizungen. So kann günstiger angeboten werden und bei nachträglicher Änderung auf Öl ein kräftiger Zuschlag verlangt werden.

    Gasthermen können in einem kleinen Raum unter dem Dach angeordnet werden. Dadurch entfällt der lange Schornstein vom Keller. Gasheizungen brauchen keinen Öllagerraum (logisch) - also mehr Platz im Keller für anderen Krimskrams. Gasheizungen brauchen i.d.R. keine Kesselreinigung. Rußrückstände gibts normalerweise auch nicht. Allerdings ist das dem Schornsteinfeger egal. Die Rechnung ist die gleiche. Gas ist vorhanden, Öl muß bestellt werden. Dafür kann man sich bei Öl den Lieferanten aussuchen und den Preis verhandeln. Das ist bei Gas (noch) nicht möglich (oder geht das schon? Monopl der Stadtwerke soll doch aufgehoben werden, oder?) Derzeit ist der Betrieb einer Ölheizung billiger. War aber auchschon anders, von daher sollte das nicht unbedingt das ausschlaggebende Argument sein. Ich kenne gasheizungen, an denen wurde seit 8 Jahren nichts verstellt und die laufen bestens. Bei Ölheizungen ist das nicht möglich. Da müssen Filter und Düsen gewechselt werden und wie erwähnt Kesselreinigungen durchgeführt werden. Dann gibts ja noch die Möglichkeit des Heizens mit Holzpellets. Mich überzeugt es nicht so richtig.

    Fazit. Wenn bei mir Erdgas vorhanden gewesen wäre, hätte ich mir eine Gasheizung zugelegt (Gastank kam nicht in frage)

    Gruß, Markus
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  4. #3
    Avatar von Jürgen V.
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    Öl oder Gas?
    oh, da gab es schon heftige Diskussionen.... Ganz kurz: ich persönlich würde Gas nehmen wenn der Anschluss preiswert zu bekommen ist.

    Vorteile für Gas:
    1. Keine Lagerhaltung (Einkauf, Tank, Reinigung, Platzbedarf, usw.)
    2. Modernere, ökonomischere Technik: Brennwert mit modulierender Leistung ist erprobter Standart. (Fast alle Ölbrenner sind nur einstufig, müssen deswegen immer an- und ausschalten)
    3. Weniger Wartungsaufwand.
    Ich empfehle seit Jahren meinen Kunden schon immer Gas, wo es ökonomisch sinnvoll ist und Öl wenn nicht anders machbar.
    Aber und hier liegt der Hase im Pfeffer immer individuell auf den Kunden abgestimmt.
    Alternative Energien warum nicht, nun zu den Rechnern. Betriebskosten!!!!!!
    Erdgas am Preiswertesten nicht sehr viel mehr aber eben etwas mehr ÖL. Flüssiggas teurer als Öl und das teuerste Fernwärme. Pellett etwa wie Öl.
    Eine Objektbezogene Beratung sollte immer der erste Schritt sein.
    Öl sei beträchtlich billiger? nun ich teile dies Auffassung überhaupt nicht. berücksichtigt man die Kapitalkosten (Investitionskosten bzw. Annuitätskosten für die Mehrkosten der Tankanlage)und die Servicekosten, ist der Energiepreis für Gas auf viele Jahre gesehen bedeuten rentabler!
    @MG
    Ich kenne Gasheizungen, an denen wurde seit 8 Jahren nichts verstellt und die laufen bestens. Mooooooooooooment. Das mag bei Atm. Gaskesseln zutreffen, aber bei Brennwertgeräte?
    Ein Kessel hat so um die 2000 Betriebstunden P/a, nehme ich jetzt ein Auto das so mit 50 Km/h vor sich hinfährt wären das 100.000 Km.
    Sie aber bringen Ihr Auto sicher 15.000 km in die Inspektion
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Ein Experte? Mal ne Frage: Wie krieg ich den Knoster von den Heitzspiralen bei einem Buderus GB 102?

    Ansonsten: Volle Zustimmung, die Finanzierungskosten werden gern übersehen, aber das läppert sich.
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  6. #5
    Avatar von Jürgen V.
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    Essigessenz 1 zu 1 verdünnen und dann den Wärmetauscher einsprühen,
    mit ner Messingbürste etwas nachhelfen Vorgang wiederholen bis sauber.

    Danach mit Wasser gut nachspülen. Fertig
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  7. #6
    Lebski
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    THX
    ;-)
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    @Heizer: dem ist nicht zu widersprechen. Ich bin von atm. Kessel ausgegangen. War verwirrend, weil ich vorher von einer Therme im DG gesprochen habe. 1:0

    Davon abgesehen kann ich den Verzicht auf eine Wartung auch nicht empfehlen. Um hier Klarheit zu schaffen: Es handelt sich um die Heizung meines Vaters, der hatte selbst eine Heizungsfirma. Da hat man auch schon mal einen anderen Blick dafür. An alle die Gasanlagen haben: Laßt die Heizung regelmäßig warten. Dann passiert auch nichts!

    Mein Auto kommt alle 30.000 km in die Inspektion auch 'ne falsche Voraussetzungen von Ihnen angenommen... Also stehts wieder 1:1

    Gruß, Markus
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  10. #8
    Avatar von Jürgen V.
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    Mit dem punktestand kann ich gut Leben .

    Gruß Jürgen
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